Mittwoch, 24. April 2019

Außerhalb unseres Körpers versagt unsere Erinnerung, das erklärt vieles!

In Tests haben schwedische Wissenschaftler festgestellt, dass es eine enge Verbindung zwischen der eigenen Körperwahrnehmung und unserer Fähigkeit des Erinnerns gibt: Damit wir Erinnerungen speichern können, müssen wir uns darüber sicher sein, dass wir auch in unserem eigenen Körper stecken.

Die Ergebnisse könnten profunde Auswirkungen auf unser Verständnis bezüglich der Erinnerungsprobleme psychiatrischer Patienten haben. Auch bei Nahtoderlebnissen und sog. außerkörperlichen Erfahrungen (AKE bzw. OOB) spielt der erforschte, nachgewiesene Vergessenseffekt eine wesentliche Rolle.

Videodauer = 4:14 Minuten (Sprache = englisch)
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Dienstag, 23. April 2019

EINLADUNG ZUM TAG DER OFFENEN TÜR (11. MAI 2019 VON 13:00 - 18:00 UHR)

AM 11. MAI 2019 VON 13:00 - 18:00 UHR

Am Tag der offenen Tür können Sie sich darüber informieren, welche Fähigkeiten und Kräfte in uns allen stecken und wie einfach es ist, diese zu aktivieren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit durch kostenlose persönliche Beratungen, Messungen und Stimulationen unsere Angebote kennen zu lernen und auszuprobieren.

TAG DER OFFENEN TÜR IM PEP-CENTER 
1070 WIEN, SCHOTTENFELDGASSE 60/3/35

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung!


Mit Kaffee gegen Stress: Koffein kann die Folgen von chronischem Stress lindern

Koffein kann die Folgen von chronischem Stress lindern: Forscher fanden heraus, dass der Wirkstoff bei Mäusen über eine Blockade des Adenosinrezeptors "A2A" wirkt

Es ist kein Geheimnis: Chronischer Stress macht krank! Wer sich dauerhaft mit Kollegen oder Familienangehörigen herumärgert, im Schlaf häufig gestört wird, wer unter der derzeitigen Welt-Finanzsituation leidet, von Existenzängsten geplagt wird, oder vom Chef eine kurzfristige Deadline nach der anderen vorgesetzt bekommt, wird allmählich schlecht gelaunt oder sogar depressiv, kann sich nicht mehr richtig konzentrieren oder leidet zunehmend unter Ängsten. Nach und nach kann man unter diesen Bedingungen auch in ein Burnout abrutschen.

Kaffee gegen Stress, dass hören wir gerne!
Neue Forschungen haben gezeigt, dass nicht nur eine geeignete Entspannungstechnik oder Meditationstechnik hier Abhilfe schaffen kann, sondern am besten eine Kombination aus Entspannungstechniken und Konsum von Koffein hilft. Koffein kann diese gefährliche Stressspirale durchbrechen oder ihr sogar vorbeugen, das berichtet ein internationales Forscherteam. Die Wissenschaftler behandelten Mäuse, die mehrere Wochen unter Stresssymptomen litten, mit Koffein oder einem synthetischen Wirkstoff, der – ähnlich wie das Koffein, aber viel stärker und mit hoher Spezifität – Adenosin-A2A-Rezeptoren blockiert. ... 

Montag, 22. April 2019

Erforschung der Traumerinnerung

Es gibt Menschen die sich häufiger an Träume erinnern und andere, die sich weniger oder kaum an Träume erinnern.
Häufiger berichten Menschen die in der REM-Schlaf-Phase geweckt werden über eine besser vorhandene Traumerinnerung.  Die Traumforscher Chenier und Nielsen machten ein Experiment, dabei zeigte sich, dass 82 % der Menschen die während der REM-Phase (also während der Traumphase) aufgeweckt wurden, sich an Träume erinnern können. Bei nur 42 %  hingegen gab es auch Traum-Erinnerungen  wenn sie außerhalb der REM-Phase geweckt wurden.

Die Menschen erinnern sich unterschiedlich an ihre Traumaktivitäten. Jedoch unterscheiden sich die Träumer auch in diejenigen, die sich an mehrere Träume während einer Nacht erinnern können und solche, die sich nur an einen einzigen Traum erinnern können. Obwohl Traumforscher Studien entwickelten über die persönliche Einstellung zu Träumen, Kreativität des Einzelnen, eigener Persönlichkeitsfaktor, etc. konnte man hierfür keine Erklärung für diese Varianz finden. ...

Sonntag, 21. April 2019

Dem Altern auf der Spur - Stress beschleunigt das Altern (Forschung)

Forscher haben anhand von Zelluntersuchungen nachgewiesen, dass Stress uns tatsächlich schneller altern lässt. Man muss kein Mediziner sein, um zu wissen, dass permanenter Stress nicht gut für das Wohlbefinden ist. Jetzt haben Forscher jedoch ermittelt, wie genau sich Stress auf unser Lebensalter auswirkt und warum wir durch Stress anfälliger für bestimmte Krankheiten werden.

Stress lässt Zellen um ein Jahrzehnt altern!
Prof. Elissa Epel und ihr Team von der University of California haben jene Teile des Erbguts untersucht, die eine Schlüsselrolle im Alterungsprozess von Zellen spielen: die so genannten Telomere, welche die Enden der Chromosomen umhüllen. Diese "Schutzkappen" werden mit jeder Zellteilung kürzer, bis sie schließlich so reduziert sind, dass sich die betreffende Zelle nicht mehr teilen kann.

Wie die "Proceedings of the National Academy of Sciences" in einer Veröffentlichung berichten, verglichen Epel und Kollegen den Zustand der Telomere bei insgesamt 58 Frauen im Alter von 20 bis 50 Jahren: 39 von ihnen waren gesunde Mütter, die ihre chronisch kranken Kinder pflegten, die restlichen 19 Frauen hatten gesunde Kinder. Ermittelt (gemessen) wurde in Zellen der Studienteilnehmerinnen die durchschnittliche Länge der Telomeren, sowie die Aktivität des Enzyms Telomerase, das Schäden an den Chromosomen-Schutzkappen reparieren kann, sowie der oxidative Stress in den Zellen, der DNA-Schäden hervorruft und den Abbau der Telomere beschleunigt.

Stress lässt Zellen um ein Jahrzehnt altern
Das Studienergebnis: Diejenigen Frauen, die am längsten pflegten und sich am stärksten belastet fühlten, wiesen hinsichtlich aller drei gemessenen Parameter "dramatische Unterschiede" auf. Man könne bei ihnen von einer zusätzlichen biologischen Alterung um etwa ein Jahrzehnt (!!!)  ausgehen, meinen die US-Forscher, und das obwohl den betroffenen Frauen der Stress äußerlich nicht anzumerken sei, und ihnen selbst der starke Stress nicht bewusst wurde.

Unsere Psyche beeinflusst direkt unsere Alterung
Die für die Zellalterung entscheidenden Telomere zeigten jedoch "dramatische Unterschiede": Bei Frauen, die sich am stärksten belastet fühlten, stellten die Wissenschaftler eine zusätzliche biologische Alterung bei gewissen Blutzellen (so genannte PBMNCs) um etwa ein Jahrzehnt fest. ... 

Samstag, 20. April 2019

Frohe Ostern!

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe Ostern
und ein sonniges und erholsames Oster-Wochenende!

Ihr Eggetsberger Blog-Team!

Placebo- Nocebo-Studie: Alleine der Beipackzettel von Medikamenten kann Patienten krank machen

Eine neue Studie über den Placebo-Effekt und Empathie in der Schmerztherapie eröffnet neue Möglichkeiten, Schmerzen erfolgreicher zu bekämpfen, Nebenwirkungen zu verringern und die positiven Effekte von Arzneien zu fördern.
 NOCEBO - Nebenwirkungen durch Beipackzettel

Wie die Privatdozentin Dr. Ulrike Bingel auf dem 85. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie berichtete, konnte sie mit ihren neuesten Experimenten zeigen, dass die Erwartungshaltung auch beim Wechsel von Medikamenten deren Wirksamkeit entscheidend beeinflusst.

Das heißt: Hat zum Beispiel das erste Schmerzmedikament eine schlechte Wirkung gezeigt, wird auch die Wirkung des nächsten nicht zufriedenstellend sein. "Angesichts dieser Resultate erscheint etwa das Stufenschema der WHO zur Schmerzbehandlung mit der sukzessiven Anwendung immer stärkerer Arzneien als fragwürdige Strategie", erläutert die Wissenschaftlerin, die als Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf arbeitet. ... 

Freitag, 19. April 2019

Wie unser Gehirn auf Schlafentzug reagiert

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben mit Partnern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt untersucht, wie das menschliche Gehirn auf Schlafentzug reagiert.

Forscher aus Jülich haben gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht, wie das menschliche Gehirn auf molekularer Ebene verändert wird, wenn es ungewöhnlich lange wach bleiben muss. Dafür sind Probanden 52 Stunden lang wach geblieben. Im Jülicher PET-Zentrum wurden die Auswirkungen des Schlafentzugs dann vermessen. Im DLR in Köln sollten die Studienteilnehmer schließlich unter Überwachung ausschlafen. Das berichten die Wissenschaftler in einer Pressemeldung. ... 

Donnerstag, 18. April 2019

Die Zeit der schweren Beine kommt ... was tun?

Wenn schwere Beine auftreten kann der Abfluss der Lymphe durch die Lymphgefäße vermindert sein. Die Knöchel sind angeschwollen, die Waden spannen - die meisten Menschen haben sich bereits mit Schwellungen an den Beinen herumgeplagt. 

Es kommt zu einem Rückstau im Arm, Bein oder Rumpf. Die Ursache kann entweder eine übermäßige Menge an lymphpflichtiger Last sein, oder die Transportkapazität ist eingeschränkt. Die sogenannten Ödeme, umgangssprachlich auch als Wasser in den Beinen bezeichnet, werden häufig als harmlos gesehen und oftmals sind sie auch nur eine Folge von Bewegungsarmut.

Ödeme bilden sich zumeist, wenn die Kapillaren Wasser in das Gewebe durchsickern lassen. Erhöhter Druck in den Kapillaren verhindert, dass das Wasser zurück in den Blutstrom gelangt. Weil zu wenig Wasser im Blut ist, halten die Nieren weiteres Wasser zurück, um den Wassermangel auszugleichen. Dadurch kann mehr Flüssigkeit durch die Kapillaren sickern, und die Nieren werden zu einem vermehrten Wasserrückhalt angeregt.
Als Folge dessen bilden sich kleine bis große Schwellungen in der betroffenen Region, wie geschwollene Beine. Diese Schwellung des Gewebes entsteht durch Einlagerung von Gefäßflüssigkeit und kann durch eine Lymphdrainage gelindert werden. Generell eignet sich die Lymphdrainage für Beschwerden, die mit Schwellungen und Stauungen einhergehen wie beispielsweise bei Verstauchungen, Zerrungen, Blutergüssen, Knochenbrüchen und Ödemen bei rheumatischen Erkrankungen. Auch bei Migräne und anderen neurovegetativen Syndromen kann die sanfte Massage der Lymphknoten den Schmerz lindern.

Eine Lymphdrainage kann sehr gute Erfolge bringen, ganz besonders die elektrische Lymphdrainage mit dem PcE L-Clean. Der Transport der Lymphe in den Lymphgefäßen wird sanft angeregt und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten wird gefördert.

PcE L-Clean Gerät jetzt bestellen: Link

Der Vorteil eine energetischen Lymphdrainage ...
  • Sie können sie selber jederzeit und bequem zu Hause durchführen.
  • Die elektrischen Lymphdrainage können Sie nicht nur an Beinen oder Armen anwenden, sondern auch am Kopf (Gehirn) einsetzen und auch die Lymphgefäße im Gehirn reinigen.
  • Auch unterwegs ist das kleine mit Batterie betriebene Gerät eine gute Hilfe. 
  • Unabhängig von Terminen oder anderen Personen, können Sie Ihre Lymphe in Schwung bringen.
Die energetische Lymphdrainage mit dem Pce L-Clean
Mit Pce L-Clean können Sie bequem zu Hause das Lymphatische System in seiner Tätigkeit unterstützen und entlasten. Es entsteht durch die Anwendung auf natürliche Art und Weise eine erhöhte Durchflussrate im Lymphsystem und somit eine verbesserte Immunisierung wie auch Reinigung des Organismus. Mit Hilfe des elektrischen Lymph-Ausleitungsverfahrens kann das Lymphsystem entlastet und gereinigt werden. Es wirkt aktivierend und regt den Lymphfluss direkt an. So entsteht auf natürliche Art und Weise auch eine erhöhte Durchflussrate und somit eine verbesserte Immunisierung wie auch Reinigung des Organismus.

Das Lymphsystem ist elektrisch leitfähig, deshalb kann durch die elektrische Stimulation durch Pce L-Clean die energetische Aktivität in den Lymphen gesteigert und der Entgiftungseffekt  verbessert werden. Die angewendeten elektrischen Ströme sind so fein, dass man sie nicht bewusst wahrnehmen kann. Sie sind so abgestimmt, dass der Körper sie für körpereigene Ströme hält. Mittels der 3 Gummielektroden kann das ELEKTRISCHE LYMPH-AUSLEITUNGSVERFAHREN an jedem Körperbereich zur Stimulation des lymphatischen Systems angewendet werden. Zur Positionierung empfehlen sich ganz besonders Füße, Hände, Achseln und auch Kopfbereich.
Mehr Information unter: Info-Direktlink
Fotoquelle ©: Fotolia bearbeitet

Mittwoch, 17. April 2019

PcE-Yoga, Hormon-Yoga, Beckenboden und Erhöhung der Gehirnleistung

Bei den PcE-Yoga-Übungen wird der PC-Muskel bzw. die gesamte Beckenbodenmuskulatur trainiert.


Im Westen waren diese Körperregion bzw. Übungen bislang nur beim Sexualtherapeuten, Gynäkologen, Urologen und beim Sporttraining bekannt.
Überzeugender ist allerdings der östliche Ansatz, nicht erst bei aufgetretenen Problemen an den Beckenboden zu denken.

In China sind Beckenbodenübungen bei den Taoisten seit langem bekannt.
Durch sechs Drüsen hinauf zur Zirbeldrüse im Gehirn steigt die Energie an. Zugleich kennen sie die Vorzüge für die Gesundheit dieser Übungen: Verbesserter Aufbau des Gewebes der Geschlechtsorgane, Auflösung von Energieblockaden und Zunahme der sexuellen Leistungsfähigkeit.

Durch tägliches Training dieser Muskelgruppen kann zudem das Absinken von Organen verhindert werden, ebenso wie Inkontinenz und Hämorrhoiden. Auch ist die Bedeutung des Beckenbodens für den Rücken sehr groß! Denn Rückenschmerzen verschwinden meist nachhaltig durch Beckenbodentraining. ...

Dienstag, 16. April 2019

Optimismus-Zentrale im Gehirn entdeckt - sie zu stärken ist heute notwendiger als noch vor einigen Jahren

Aus gegebenem Anlass ist diese Entdeckung ein wichtiger Schritt hin zu einem besseren Leben. In einer Zeit der Krisen, der Umweltprobleme und Unsicherheit ist mehr Optimismus ein wichtiger Faktor für die Zukunft. Denn ein optimistsches Denken, macht den notwendigen Erfolg erst möglich!

Optimisten malen sich zumeist ihre Zukunft rosig aus, Pessimisten sind das ganze Gegenteil, sie sehen immer schnell schwarz. Dass sich dieser Unterschied in den Gehirnprozessen widerspiegelt, haben nun Neurowissenschaftler bewiesen. Ein Team um die Psychologin Tali Sharot von der New York University lokalisierte zwei Regionen im Gehirn, deren Aktivität mit einer optimistischen Lebenseinstellung in Verbindung steht. Depressive, ängstliche Menschen, die eher pessimistisch veranlagt sind, zeigen früheren Untersuchungen zufolge Auffälligkeiten in genau diesen Hirnregionen.

Fehleinschätzung der eigenen Perspektiven
In einer Studie hat der US-Psychologe Neil Weinstein schon 1980 eine Reihe von Beobachtungen gemacht, auf die sich nun Sharot und ihr Team stützen: So würden Menschen ihre Zukunftsaussichten überwiegend optimistischer beurteilen als sie tatsächlich sind. Sie überschätzen ihren Gesundheitsstatus und glauben, dass sie länger leben als sie es tatsächlich tun. Dafür wird das Risiko einer Scheidung vom Partner oder berufliches Scheitern geringer eingeschätzt als es in Wirklichkeit ist. Die neurobiologische Basis dieses von den Forschern vorausgesetzten, strukturellen Optimismus wurde nun mithilfe bildgebender Verfahren des Gehirns untersucht. ... 

Der PEP Shop hat ein neues Design!

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Montag, 15. April 2019

Placebo-Effekt

Wissenschaftliche Untersuchungen dokumentieren, dass wir unsere Biologie, die Funktionen unseres  Organismus ohne Weiteres durch das ändern können, was wir für wahr halten. 

Placebo, enorme Wirkung durch Vorstellung!
Der Placebo-Effekt ist definiert als die messbare, erkennbare oder die gefühlte Verbesserung der Gesundheit oder des Verhaltens, die nicht auf eine verabreichte Medikation oder invasive Behandlung zurückzuführen ist.

Dieser bemerkenswerte, ja geheimnisvolle Effekt legt nahe, dass man verschiedene Erkrankungen alleine durch den Einsatz seines Geistes heilen kann. Viele Studien haben gezeigt, dass der Placebo-Effekt (die Kraft des Bewusstseins) real und höchst wirksam ist.

Eine Studie der Baylor School of Medicine, die schon 2002 im New England Medizinjournal (1) veröffentlicht wurde, prüfte Operationen für Patienten mit akuten und kräftezehrenden Knieschmerzen. Viele Chirurgen glauben, dass es keinen Placebo-Effekt bei Operationen gibt.

Hintergrund: Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die Chirurgen schabten das beschädigte Knorpelgewebe in den Knien einer Gruppe ab. Bei der zweiten Gruppe spülten sie das Kniegelenk aus und entfernten alle Substanzen, von denen man glaubt, dass sie Entzündungen verursachen würden. Beide Vorgänge sind Standardoperationen, die Personen durchlaufen, die ernste arthritische Knieerkrankungen haben. Die dritte Gruppe aber erhielt eine vorgetäuschte Operation – die Personen wurden lediglich narkotisiert und es wurde vorgetäuscht, dass sie tatsächlich die Knieoperation hätten. ...

Sonntag, 14. April 2019

Weniger Schmerz durch Handhalten

In einer Studie zeigen Forscher, dass Frauen weniger Schmerz empfinden, wenn sie während der potentiellen Schmerzerfahrung die Hand eines geliebten Menschen halten und sich zudem –oder gerade dadurch verstärkt– die Gehirnwellen der Partner aneinander angleichen, also synchronisieren.

Hintergrund: Wie das internationale Forscherteam um den Neurologen Pavel Goldstein von der University of Colorado aktuell im Fachjournal “Proceedings of the National Academy of Sciences” berichtet, wurden Probandinnen in Versuchsreihen bis zu einem bestimmten Grad mittels heißem Wasser Schmerzen zugefügt und dann nach den unterschiedlichen Schmerzempfindungen befragt.

Während in einigen Experimenten der Ehemann oder Lebenspartner der Frau “nur” unmittelbar anwesend war, hielt er sich in anderen Durchgängen in einem Nebenraum auf oder hielt die Hand der Testperson. Zur gleichen Zeit waren beiden Testpersonen an jeweils ein EEG-Gerät angeschlossen um die Hirnaktivität zu messen.

☛ Das Ergebnis zeigt, dass die Frauen durchschnittlich von bis zur Hälfte weniger Schmerzen berichteten(!), wenn ihnen während der Schmerzerfahrung der geliebte Lebenspartner die Hand hielt. Erstaunlicherweise waren auch die Partner, die ebenfalls gebeten wurden, die Schmerzen der getesteten Frauen einzuschätzen, in der Lage, diese relativ deckungsgleich mit den Aussagen ihrer Partnerinnen zu beschreiben (= Steigerung des Mitgefühls). ...

Samstag, 13. April 2019

Beim Nicht-Denken benötigt das Gehirn sehr viel Energie. Es ist anstrengend, nichts zu tun!

Wer versucht, an nichts zu denken, benötig ebenso viel Energie wie bei konzentrierter Kopfarbeit. 
Zu diesem Ergebnis kommt ein Mathematiker-Team um Dr. Daniela Calvetti von der Case Western Reserve University in Cleveland (USA). Die Forscher entwickelten eine Computersimulation, mit der sie den Energieverbrauch erregender und hemmender Nervenzellen im Gehirn untersuchen konnten. Die Ergebnisse eröffnen ihnen zufolge Perspektiven für die Diagnose von Hirnerkrankungen: Den normalen Energieverbrauch des Gehirns besser zu verstehen, kann wichtige Informationen für die Früherkennung von Erkrankungen liefern, bei denen dieser Energieverbrauch verändert ist.

Die Forscher um Calvetti nutzten für ihre Untersuchung ein selbst entwickeltes Software-Paket namens Metabolica, mit dem sich komplexe Stoffwechselprozesse simulieren lassen. Mit Hilfe spezieller mathematischer Gleichungen entwarfen sie ein Modell, mit dem sich die Stoffwechselaktivität des Gehirns vorhersagen lässt. Dieses Modell simuliert die Verbindungen zwischen erregenden und hemmenden Neuronen und den sogenannten Astrozyten. Dies sind sternförmige Gehirnzellen, die die Nervenzellen mit wichtigen chemischen Substanzen versorgen.

Erregende Nervenzellen werden benötigt, um Gedanken im Gehirn weiterzugeben.
Hemmende Neuronen können jedoch die Weitergabe der Signale zwischen ihnen unterbinden und so Gedanken stoppen. „Die hemmenden Gehirnzellen sind wie ein Priester, der sagt: "Tu das nicht'", erläutert Calvetti.

Während die erregenden Neuronen Signale mit Hilfe des Botenstoffs Glutamin übermitteln, schütten die hemmenden Nervenzellen das Signalmolekül GABA aus, das den Effekten von Glutamin entgegenwirkt. Die Astrozyten wiederum sorgen dafür, dass das ausgeschüttete GABA und das Glutamin wieder „eingesammelt“ und recycelt werden. Dabei verbrauchen sie große Mengen an Sauerstoff – und dies führt wiederum zu einem verstärkten Blutfluss und einem erhöhten Energieverbrauch im Gehirn.

„Insgesamt ist ein überraschend hoher Aufwand erforderlich, um die hemmenden Prozesse aufrechtzuerhalten“, sagt Erkki Somersalo, einer der Koautoren der Studie (Anm. Eggetsberger: "Etwas das jeder sofort feststellen kann, wenn er die Gedankenstoppübungen von unseren Webseiten praktiziert" http://www.dehypnose.com/der_gedankenstopp.html).

Dies könnte auch erklären, warum es häufig so anstrengend ist, sich zu entspannen und an nichts zu denken, erläutert Daniela Calvetti. Zwar handelt es sich bei der Untersuchung bisher um reine Grundlagenforschung. Allerdings könnten solche Simulationen langfristig auch praktischen Nutzen haben: Viele Gehirnerkrankungen sind in einem frühen Stadium schwer zu diagnostizieren, sie sind jedoch häufig mit einem veränderten Energieverbrauch des Gehirns verbunden. „Wenn man weiß, welcher Energieverbrauch die Norm ist, könnte man solche Erkrankungen in Zukunft schneller und leichter erkennen“, sagt Calvetti.
Quelle: Daniela Calvetti (Case Western Reserve University, Cleveland/ USA) et al.: Journal of Cerebral Blood Flow & Metabolism, Onlineveröffentlichung, doi:10.1038/jcbfm.20-10.107.

Freitag, 12. April 2019

Stress, der Feind Ihrer Figur

Stress hat ganz unterschiedliche Wirkungen auf unseren Körper und speziell auf unser Gewicht. Viele Diäten wurden in den letzten Jahrzehnten propagiert, die meisten davon sind auf Dauer nicht erfolgreich, manche davon sind sogar gesundheitsschädlich und nur wenige brachten den ersehnten Erfolg. Doch alle Diäten haben eines gemeinsam, man muss sie auf lange Zeit einhalten bzw. eine stark kalorien- und fettreduzierte Kost essen. Dies ist für die meisten Anwender auf Dauer nur schwer einzuhalten und so ist es immer nur eine Frage der Zeit, wann das alte Gewicht wieder erreicht ist oder sogar noch überschritten wird.

Die Stress Viel- Esser
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80 Prozent der Menschen verändern ihr Essverhalten, sobald sie unter Druck sind. Viele Menschen beginnen mit zunehmendem Alter (oft schon ab 25 Jahren) bei Stresseinwirkung unkontrolliert zu essen. Typisch dabei ist das Frustessen. Solche Menschen werden immer dicker.  Sie setzen bevorzugt Fett im Bereich des Bauches und auch an den Hüften an. Solche Personen versuchen chronischen Alltagsstress und Frust durch zu viel und durch falsches Essen zu kompensieren. Menschen die in dieser Weise auf Stress reagieren, meiden in der Regel auch Sport und körperliche Aktivitäten. Ihr Hormonhaushalt ist durch die Einwirkung von Stress gestört, es mangelt ihnen zumeist an dem Powerhormon Adrenalin - außerdem ist der Cortisolspiegel erhöht. Übergewichtige reagieren bei jeder seelischen Belastung so, als hätten sie Hunger. Sie greifen gezielt zu Snacks und süßen Desserts, die sie beruhigen und ihren emotionalen Notstand beenden. Problematisch dabei: Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, Essen zum Stressabbau einzusetzen, programmiert sein Essverhalten um und kann bald nicht mehr anders. ... 

Donnerstag, 11. April 2019

Ist unser 'freier Wille' NUR eine Illusion unseres Gehirns (inkl. 2 Videos)

Jedes Gefühl, jeder Gedanke, jede Erinnerung und jede Absicht - darin sind sich die meisten Neurowissenschaftler einig - lassen sich auf feinorchestrierte elektrische und biochemische Impulse zurückführen.

Mehr noch: Diese Regungen, in dem rund 100 Milliarden Nervenzellen umfassenden Netzwerk des menschlichen Gehirns, lassen sich oft bis zu einer Sekunde (neue Studien zeigen mehr als eine Sekunde) früher nachweisen als sie der betreffenden Person bewusst werden.

Dies rührt an den Grundfesten des menschlichen Selbstverständnisses. Der Berliner Hirnforscher Prof. Dr. Gerhard Roth ist daher davon überzeugt, dass wir von der Vorstellung, dass es einen freien Willen im traditionellen Sinne gibt, endgültig Abschied nehmen müssen." Zwar bestreitet niemand von den Forschern, dass der Mensch Handlungen planen und Alternativen abwägen könne.
Ob, wie und wann wir dann aber schließlich handeln, bestimmen zum Großteil unbewusste Vorgänge im Gehirn. Und es zeigt sich, dass dieses Unbewusste eine viel größere Rolle spielt als bisher angenommen." ... 

Minister Blümel (ÖVP) zu Registrierungspflicht für Forenposter

Da kann man nur noch abwarten was als nächstes kommt!
GUT, DASS WIR DAS GESCHLOSSENE UNIQ-NET HABEN!


ORF/ZIB: 10.04.2019, Der Minister ➽ „Alles was auf der Straße strafbar ist, muss auch im digitalen Raum strafbar sein.“

Video = ORF/ZIB ©, Videolink: https://youtu.be/QleLuWLQhNg 

💫 Das erste Bild eines schwarzen Lochs (und es gibt sie wirklich!)

Wissenschaftler des Event Horizon Telescope haben das erste Bild eines schwarzen Lochs erhalten, es befindet sich im Zentrums der Galaxie M87. 

Ein unglaublicher Blick ins Universum: Das erste Foto von einem Schwarzen Loch wurde gestern (10.04.2019)  veröffentlicht. Acht Radioteleskope rund um den Globus wurden dafür zusammengeschlossen, so kam die faszinierende Aufnahme aus dem Zentrum der gewaltigen Galaxie M87 zu machen, diese Galaxis ist 55 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.


Das Bild oben zeigt einen hellen Ring aus Licht um ein schwarzes Loch. Dieses Schwarze Loch ist 6.5 Milliarden mal so massiv wie unsere Sonne. Dieses Foto liefert jetzt den lang gesuchten Beweis für die Existenz von super-massiven schwarzen Löchern und eröffnet gleichzeitig ein neues Fenster auf die Studie von schwarzen Löchern und deren Ereignishorizont.
Bildquelle ©: Event Horizon Telescope

Mittwoch, 10. April 2019

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Dienstag, 9. April 2019

Krankenhauskeime: Mehr Tote in Deutschland durch Keime als durch Verkehrsunfälle

In Deutschland sterben mehr Menschen durch Krankenhauskeime als durch Verkehrsunfälle (auf Österreich umgelegt sterben Schätzungen zufolge 2400 Menschen an "Krankenhauskeimen", das sind fünfmal so viele wie im Straßenverkehr). Vor Gericht haben Betroffene  oder deren Angehörige in Deutschland meist kaum eine Chance, gegen die Hospitäler / Krankenhäuser vorzugehen. Die Justizminister wollen die Patientenrechte stärken.

Krankenhauskeime: Wenn Erreger zu Killern werden!
Die Zahlen sind leider gewaltig. In Deutschland sterben deutlich mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an Verkehrsunfällen. Laut Hochrechnungen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) erleiden pro Jahr deutschlandweit etwa 500 000 Menschen eine Infektion im Krankenhaus, 15 000 Menschen sterben sogar an den Folgen davon. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geht sogar von 900 000 Infektionen und bis zu 40 000 Todesfällen aus. Ist die akute Gesundheitsgefahr beseitigt, stellt sich in vielen Fällen ein juristisches Problem. Betroffene haben mit ihren Klagen kaum eine Chance. Das wollen die Justizminister der Länder künftig ändern.

Bei einer Justizministerkonferenz haben sich die 16 Ressortvertreter einstimmig einer Forderung angeschlossen, die von Baden-Württemberg und Niedersachsen vorangetrieben wurde. In diesem speziellen Fall des Arzthaftungsrechts soll es künftig zu einer Beweislastumkehr kommen. ...

Plaques reduzieren bringt nichts, Alzheimer-Wirkstoffe floppten ... (Forschung)

Es war die große Hoffnung der Alzheimer-Forschung: Antikörper gegen die verantwortlichen Eiweiß-Plaques sollten den Gehirnverfall stoppen. Doch bisher scheiterten alle Wirkstoffe bei Patienten-Tests. Jetzt setzt die Wissenschaft auf andere Angriffsziele gegen das Vergessen.

Montag, 8. April 2019

Kernspinaufnahmen belegen: Meditation schaltet einzelne Hirnregionen gezielt ab

Wer öfter meditiert, kann bestimmte Bereiche seines Gehirns abschalten. 
Das gilt besonders für die Hirn-Regionen, die mit Tagträumen sowie psychischen Störungen wie Autismus und Schizophrenie in Verbindung gebracht werden.

Das stellten amerikanischer Wissenschaftler der Yale Universität (USA) fest. Sie setzten dazu Magnetresonanztomographie als bildgebendes Verfahren ein, um die Gehirn-Aktivitäten von Meditierenden sichtbar zu machen. Die Ergebnisse dieser Studie wollen die Forscher jetzt im klinischen Bereich nutzen, wie sie im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten.

Denn "Meditation hat den Ruf, Menschen zu helfen, fokussiert zu bleiben", meint Judson A. Brewer, Professor für Psychiatrie in Yale und leitender Autor dieser Studie. Doch darüber hinaus ist sich der Forscher auch sicher, dass Meditation helfen kann, Krankheiten zu behandeln: "Meditation hat sich bereits bei einer ganzen Reihe von Gesundheitsproblemen als nützlich erwiesen. Sie konnte unter anderem Menschen beim Umgang mit Krebs unterstützen, Psoriasis reduzieren sowie Nikotinentzugserscheinungen aber auch ADHS mindern."

In seinen Untersuchungen fand Prof. Brewer heraus, dass insbesondere erfahrene Meditierende verminderte Aktivitäten in Bereichen des Gehirns aufwiesen, die mit mangelnder Aufmerksamkeit in Verbindung gebracht werden. Außerdem sollen diese Hirnareale ebenfalls an Störungen wie innerer Unruhe und Hyperaktivität beteiligt sein. Sogar eine Verbindung zur Alzheimer-Krankheit wird nicht ausgeschlossen. Zusätzlich zeigten die Gehirnmessungen, dass zusammen mit diesen Hirnregionen andere Bereiche aktiviert sind, die mit der Eigenkontrolle in Verbindung gebracht werden. Bei unerfahrenen (ungeübten) Versuchsteilnehmern war dies nicht der Fall.

(Anm.: Anders sieht das bei Teilnehmern des Theta-X Prozesses aus, diese haben von Anfang an, unterstützt durch die Neuro-Stimulation ein entsprechendes neuronales Netzwerk aufgebaut, das sie in die Lage versetzt ihr Gehirn wie ein Meditations-Profi zu benützen, also störende Bereiche zu dämpfen und die richtigen Hirnbereiche besser zu aktivieren.)

Warum sieht das richtig meditierende Gehirn anders aus? 
Dies könnte laut der Forscher damit in Zusammenhang stehen, dass Meditierende ihre Gedanken an sich selbst oder ein "Umherirren" des eigenen Denkens überwachen und unterdrücken. In krankhafter Form werden diese Zustände bei Krankheiten wie Autismus oder Schizophrenie gefunden. Prof. Brewer: "Es ist ein Zeichen vieler Formen psychischer Erkrankungen, sich in den eigenen Gedanken zu verlieren." Diesen Zustand könne die Meditation offenbar positiv beeinflussen. "Das gibt uns ein paar interessante Hinweise auf neuronale Mechanismen und wie wir klinisch daran arbeiten können", sagte Brewer abschließend.
Quelle: "Meditation training is associated with differences in default mode network activity and connectivity", Judson Alyn Brewer et al.; Proceedings of the.National Academy of Sciences,20123.

>>> Mehr zu diesem Themenbereich finden Sie auch unter:  https://eggetsberger.net/theta-x.html

Computervirus täuscht Tumore auf Röntgenbildern vor

Ein Team speiste erfolgreich einen Computervirus in den Rechner von Tomogrgaphen ein, der Tumore in die Bilder hineinkopierte oder bestehende Tumore wegretouschierte. Ein Desaster für Diagnose und Therapie. Wie schon bei der Herzschrittmacher-Software zeigte sich auch, dass bei den Tomographe KEINE Sicherheitscodes in den Tomographendaten vorhanden sind. Medizinische Geräte sind noch immer äußerst unsicher und vor kriminellen Attacken nicht geschützt.


Weiter zum Originalbericht ©: Bericht
Bildquelle ©: Pixabay

Sonntag, 7. April 2019

Schaukeln kann unter anderem Schmerzmittel unnötig machen und Ängste auflösen

Schaukeln im Schaukelstuhl drückt die Realität und Probleme hinweg 
Das Wiegen bereitet ein Gefühl des Entrücktseins, es lindert unter anderem Schmerzen und Ängste. 
Der Schaukelstuhl, Inbegriff des friedlichen, erfüllten Alters, kommt zu neuen Ehren. In vielen Alters- und Pflegeheimen gehört er wieder zur Standardausstattung. Das Schaukeln und Wiegen sind wichtige Elemente auch einer neuartigen Methode namens „Basale Stimulation“ (LINK: http://de.wikipedia.org/wiki/Basale_Stimulation). Sie findet mittlerweile buchstäblich „von der Wiege bis zur Bahre“ Anwendung.

Grundlage des an der Universität Landau in der Pfalz entwickelten Pflegeverfahrens ist die Aktivierung der Sinneswahrnehmungen. Sonderpädagoge Professor Andreas D. Fröhlich hat das Konzept 1975 zunächst für die Förderung stark körperlich und geistig behinderter Kinder entwickelt und später in Zusammenarbeit mit Kinderkrankenschwestern für die Betreuung von Frühgeborenen erweitert. ... 

Samstag, 6. April 2019

Häufiges Meditieren vergrößert das Gehirn

Wer häufig lange meditiert, vergrößert damit Regionen des Gehirns, die für die Emotionen zuständig sind. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of California aus der Gehirnuntersuchung von Menschen, die häufig meditieren. "Wer oft meditiert, hat die herausragende Fähigkeit, positive Emotionen besonders zu pflegen, emotionaell stabil zu bleiben und sich besonders aufmerksam zu verhalten", so die Studienleiterin Elieen Luders. Veränderungen im Gehirn könnten eine Erklärung für dieses Verhalten liefern, berichtet die Zeitschrift NeuroImage.

Die Wissenschaftler untersuchten 44 Menschen, wobei die Hälfte der Probanden bereits über Jahre täglich nach der Zazen-Methode (japanische Wort für Sitzmeditation), Samatha- oder Vipassana-Methode (beides buddhistische Meditationstechnik) meditierten. Zum Einsatz bei der Untersuchung kamen hochauflösende 3D-Magnetresonanz sowie weitere Methoden, die eine Unterteilung und den Vergleich der Größe verschiedener Gehirnregionen erlauben. Sichtbar wurde dabei, dass Menschen, die häufig meditieren, deutlich größere Volumen der Gehirnregionen Hippokampus, orbitofrontaler Kortex (Teil der Superregion), rechter Thalamus (auch als Tor des Bewusstsein bezeichnet)  und obere Schläflappenwindung besitzen. Alle diese Gehirnregionen sieht man als für die Steuerung emotionaler Prozesse und der Persönlichkeit verantwortlich.

"Bisher ist bekannt, dass Meditation, wenn sie über längere Zeit praktiziert wird, kognitive Fähigkeiten verbessern kann", erklärt der Frankfurter Hirnforscher Dr. Wolf Singer im Interview. So sei bisher etwa eine Steigerung der Aufmerksamkeit bewiesen, weshalb regelmäßig Meditierende für kurze Zeit gesehene Bilder rascher verarbeiten können. "Eine ähnliche Verdickung des Großhirns ist bei Menschen dokumentiert, die z.B. Jonglieren lernen und dann regelmäßig üben. In diesem Fall geht die Verdickung jedoch wieder schnell zurück, wenn die Personen das Jonglieren einstellen."
Nebenbei haben die Meditationsmethoden einen direkten Einfluss auf die Grundentspannung (Stress-Resistenz).

Die US-Forscher geben zu bedenken, dass Unterschiede auf mikroskopischer Ebene noch nicht untersucht wurden. Damit bleibe die Fragen noch offen, ob es sich bei dem beobachteten Phänomen um eine Vermehrung der Gehirnzellen, um ihre Vergrößerung oder um die Verbesserung ihrer Synapsen-Verbindungen handelt.
Quellen: Zeitschrift NeuroImage, University of California - Elieen Luders und Kommentar des Neurowissenschaftler Wolf Singer

Freitag, 5. April 2019

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Warum können uns Emotionen von anderen mitreißen?

Österreich - eine Grazer Forscherin analysiert entscheidenden Einfluss des präfrontalen Cortex. Was läuft im menschlichen Gehirn beim "Mitweinen", "Mitleiden" bei einem Liebesfilm ab. Was passiert wenn uns das Lachen oder Gähnen eines anderen ansteckt?
Frontalhirn rot eingezeichnet
Und warum lassen sich manche Menschen eher von emotionalen Reaktionen unbewusst anstecken als andere? Das untersuchte die Forschergruppe der Grazer Neuropsychologin Ilona Papousek. Das Prinzip dahinter beruht im Wesentlichen auf der unbewussten Wahrnehmung von Bewegungen, Mimik und Körperhaltungen unserer Mitmenschen. "Der Emotionsausdruck eines Gegenübers kann Menschen sprichwörtlich anstecken", so beschreibt Papousek den vollkommen automatisierten Prozess der "Emotionalen Ansteckung".

Die Forschungen an der Universität Graz sind Teil des universitären Forschungsschwerpunktes "Gehirn und Verhalten", der empirisch-verhaltenswissenschaftliche und neurowissenschaftliche Methoden kombiniert.

Das Stirnhirn bzw. der Präfrontaler Cortex übernimmt die Feinabstimmung (dimmen) der emotionale Signale.
Emotionsregulation: Prof. Papouseks Forschungsgruppe hat in den jüngsten Studien unter anderem Probanden kurze Filme vorgespielt und sich dann die Daten zur Hirnaktivität, die über das EEG (Elektroenzephalogramm) ermittelt wurden, ausgewertet. Hier gibt es Hinweise, dass vor allem das Frontalhirn als Regulator der hereinkommenden Emotionsinformation tätig ist. ...

Donnerstag, 4. April 2019

EINLADUNG ZUM TAG DER OFFENEN TÜR

am 11. Mai 2019 von 13:00 - 18:00 Uhr

Am Tag der offenen Tür können Sie sich darüber informieren, welche Fähigkeiten und Kräfte in uns allen stecken und wie einfach es ist, diese zu aktivieren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit durch kostenlose persönliche Beratungen, Messungen und Stimulationen unsere Angebote kennen zu lernen und auszuprobieren.

TAG DER OFFENEN TÜR IM PEP-CENTER 
1070 WIEN, SCHOTTENFELDGASSE 60/3/35

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung!

Ist unser Gehirn schuld, dass wir bei Diäten nicht abnehmen? Alles nur eine reine Kopfsache 🧠?

Viele Diätwillige kennen das: Man nimmt deutlich weniger Kalorien zu sich, doch so richtig klappt es mit dem Abnehmen nicht. Der Grund dafür könnte nach neuesten Untersuchungen eine reine Kopfsache sein.

Diätwillige kennen das Problem!
Wissenschaftler der University of Cambridge und des Albert Einstein College of Medicine haben nämlich herausgefunden, dass bestimmte Gehirnzellen verhindern, dass wir Kalorien verbrennen, wenn wir hungrig sind.

Hinter dem Diät-Problem steckt ein -für unsere heutige Zeit- ziemlich ärgerlicher Mechanismus. Zumindest ärgerlich für diejenigen, die abnehmen wollen. Denn unser Körper funktioniert ein bisschen wie ein Thermostat-System. Was energetisch auch Sinn macht: Wenn wir weniger essen, verbrennen wir auch weniger Kalorien. Und in der neuen Studie sind die Wissenschaftler diesem Mechanismus auf die Spur gekommen. Er wird von unserem Gehirn reguliert.

Im Rahmen einer neuen Studie wurden Versuche mit Mäusen durchgeführt. Mäuse sind uns Menschen in einigen entscheidenden physiologischen Eigenschaften sehr ähnlich - die Ergebnisse also durchaus übertragbar (vor allem wenn es um Essen und Diät geht). Die Wissenschaftler konzentrierten sich in ihren Versuchen auf die Rolle von Neuronen und Neuropeptiden, die unseren Appetit regulieren.

Hintergrund: Wenn die entsprechenden Neuropeptide (AGRP) aktiv sind, sorgen sie dafür, dass wir essen. Wenn sie ausgeschaltet sind, fehlt auch der Drang zur Nahrungsaufnahme. ...

Mittwoch, 3. April 2019

Das Hormon Testosteron blockiert die Denkprozesse

Ein hoher Hormonspiegel fördert impulsive Problemlösungen, verhindert kritisches Nachdenken und unterdrückt den Selbstzweifel
Testosteron stimuliert nicht nur männliche Sexualfunktionen, aggressives Verhalten und Ehrgeiz. Das Hormon wirkt sich auch auf bestimmte Denkleistungen aus und beeinflusst Entscheidungsprozesse.

So zeigen die Ergebnisse einer amerikanischen Studie, dass Männer nach einer einmaligen Testosteronbehandlung Denkaufgaben eher schnell und impulsiv lösen und dabei eine höhere Fehlerquote haben als die Placebogruppe. Offenbar sorgt der erhöhte Hormonspiegel dafür, dass eine spontane Entscheidung nicht mehr in Zweifel gezogen wird. So stärkt die vermehrte Freisetzung von Testosteron in kritischen Situationen das Selbstvertrauen und damit die Überzeugung, richtig entschieden und gehandelt zu haben, berichten die Forscher im Fachzeitschrift „Psychological Science“. ...