Montag, 16. Januar 2017

Intensiv-Ausbildung Biofeedback und Psychonetik

Eine Intensiv-Ausbildung für interessierte Personen aus Gesundheits- und Trainingsberufen zum praxisnahen Erwerb der fachlichen Kompetenz ein Mentaltraining auf hohem Niveau anzubieten.
Mehr dazu: LINK

Stress in the City

Heute lebt die Hälfte aller Menschen in einer Stadt. Für jeden zweiten von uns sind Verkehr, Lärm, Hektik und das dichte Menschenaufkommen (Dichtestress) der Stadt daher längst stressiger Alltag. Das hat Folgen für unsere Psyche! Welche? Mehr Aggressionen, Depressionen, Ängste und Schizophrenie!

Obwohl die heutigen Stadtbewohner im Durchschnitt eine bessere Gesundheitsversorgung haben als Menschen auf dem Land, haben sie aber umgekehrt ein viel höheres Risiko an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Neue Studien zeigen, dass Stadtmenschen 21 Prozent häufiger an einer Angsterkrankung leiden und 39 Prozent häufiger an einer Depression oder anderen Befindlichkeitsstörung leiden als Landbewohner. Für Schizophrenie liegt das Risiko in der Stadt sogar doppelt so hoch wie auf dem Land.

Die Studie
Für eine Studie verglichen Forscher die Hirnaktivität von Testpersonen vom Land, aus kleineren Orten und aus Großstädten mit Hilfe der sog. funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT). Während die Teilnehmer im Hirnscanner lagen, absolvierten sie gleichzeitig einen einfachen aber sicheren Stresstest: Sie mussten unter Zeitdruck Rechenaufgaben lösen. Als zusätzlichen sozialen Stressfaktor erhielten sie nach jedem Testabschnitt über Kopfhörer und Bildschirm ein negatives Feedback von den Forschern. Zitat: "Wir erzählten ihnen, dass sie zu scheitern drohten und im Vergleich zu den anderen Probanden sehr schlecht waren". Zusätzlich wurden Körperparameter gemessen: Puls, Blutdruck und der Gehalt des Stresshormons Cortisol im Speichel der Probanden gaben den Wissenschaftlern Auskunft über ihr individuelles Stressniveau.

Die Test-Auswertung ergab Erstaunliches: Eine Region im Gehirn der Probanden war umso aktiver, wenn sie in einer Stadt oder in städtischen Gebieten aufgewachsen waren und lebten. Die Aktivität im Mandelkern/Amygdala (Hirnareal das für Stress, Angst und Panik zuständig ist) erhöhte sich schrittweise von Landbewohnern über die Kleinstädter bis hin zu den Großstadtbewohnern", berichten die Forscher im Fachjournal "Nature".

Der Mandelkern (Amygdala) spielt eine wichtige Rolle bei Stress und Angst wie auch bei verschiedensten psychischen Erkrankungen. Dieses Hirn-Zentrum springt unter anderem immer dann an, wenn wir Angst und andere negative Gefühle empfinden. Bei Dauerstress und/oder Dauerängsten ist die Amygdala in ständiger Überaktivität. Leidet jemand unter einer Depression oder anderen psychischen Störungen, ist der Mandelkern oft chronisch überaktiv - und er fühlt sich entsprechend schlecht und krank.

Die Lösung!
Heute ist es wichtiger denn je (für Städter sogar noch mehr) etwas Nachhaltiges und Effizientes gegen den Stress, gegen die überaktiven Mandelkerne/Amygdalae zu machen.
Dabei gibt uns die Neurostimulation (Whispern) eine der schnellsten und effektivsten Hilfen in die Hand. Durch eine entsprechende Stimulation der Alarmzentren (Herabsetzen der überaktiven Hirnbereiche) ist es möglich geworden, die negativen Effekte von Stress und Angst auch mit ihrer Wirkung auf unseren Alterungsprozess und Gesundheit zu stoppen.
Beispielsweise im Theta-X Seminar (Basic) wird diese Technik zur Stress- und Angstreduktion eingesetzt. Aber auch beim persönlichen Einzeltraining findet die Stimulation statt. Zum Beispiel beim Training gegen Burnout ist die Neuro-Entstressung zentraler Bestandteil des Trainings. Nur durch das Neurostimulationstraining der Amygdala können schwere Burn-out-Zustände (auch mit begleitenden Depressionen) innerhalb von 10 Sitzungseinheiten aufgelöst/beseitigt werden.
Heute brauchen wir mehr denn je, neue und effektive Methoden des Antistresstrainings bzw. wenn möglich der Stress-Prophylaxe, denn die Belastungen nehmen stetig zu.

Gewusst? Eine Kreuzfahrt stößt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen PKW.

Von Wegen saubere Umwelt!
Symbolbild, pixabay
Kreuzfahrtschiffe mit fahren mit Schweröl und verbrauchen davon täglich im Schnitt 150 Tonnen. Dieses hochgiftige Abfallprodukt der Petrochemie enthält 3.500-mal mehr Schwefel als auf Europas Straßen für PKW erlaubt. Schweröl ist stark umwelt- und gesundheitsschädlich und deswegen an Land verboten, so der Naturschutzbund Deutschland (Nabu)  und rechnet vor, dass eine Kreuzfahrt so viele Schadstoffe ausstoße wie fünf Millionen PKW auf gleicher Strecke.

Warum dürfen Kreuzfahrtschiffe so umweltschädlich in See stechen? 
Im Gegensatz zum Straßenverkehr, in dem Rußpartikelfilter verpflichtend sind, gibt es noch keine gesetzlichen Vorschriften, um die Filtertechnologie für Kreuzfahrtschiffe vorzuschreiben. Somit können Kreuzfahrt- und Frachtschiffe ohne Katalysator und Rußpartikelfilter auf den Meeren dieser Welt schippern, und noch einmal: Jedes von ihnen mit dem Schadstoffausstoß von fünf Millionen Pkw. Da denkt wohl keiner an den"Klimawandel" durch Abgase und Gesundheitsschäden. Hauptsache viel Geld wird in kurzer Zeit verdient.
Quelle: Nabu u.a.
Bildquelle: Pixabay

Sonntag, 15. Januar 2017

Mit guter Laune in den Tag starten, nichts ist wichtiger

Morgens mit dem sprichwörtlichen linken Fuß zuerst aufzustehen, kann sich tatsächlich auf die Stimmung und Arbeitsleistung des ganzen Tages auswirken.
Wer sich übellaunig gegenüber der Familie oder den Kollegen verhält, ist offenbar - so die Redensart - "mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden". Da ist tatsächlich etwas dran, sagen jetzt amerikanische Forscher. Denn beginnt man den Morgen in guter Stimmung, hat das positive Auswirkungen auf die Arbeitsleistung des ganzen Tages, zeigen die Forscher im "Academy of Management Journal".
"Ob man den Arbeitstag mit einer rosaroten Brille beginnt - oder mit einer graugetönten -, hat Einfluss darauf, wie man die Ereignisse für den ganzen Rest des Tages wahrnimmt", sagt Steffanie Wilk von der Ohio State University.

Ihr Team hatte 29 Angestellte im Kundenservice, die Telefonanrufe von Kunden an eine große US-Versicherungsgesellschaft weiterzuleiten hatten, im Verlauf von drei Wochen beobachtet. Die Versuchsteilnehmer mussten jeden Morgen ihre Stimmung auf einem Erhebungsbogen angeben, ebenso an zwei weiteren, zufällig gewählten Zeitpunkten. In diesen Momenten sollten sie auch angeben, wie ihr letzter Kunde auf sie gewirkt habe. Außerdem wurden die Gespräche mit Kunden von unabhängigen Personen mitgehört, die die Angaben der Versuchsteilnehmer stützen oder relativieren konnten.

Fazit: Wenn sie einen Tag in guter Stimmung begannen, beurteilten die Angestellten die Kunden und sich selbst im Tagesverlauf tendenziell besser als wenn sie in einer schlechten Stimmung waren. Dennoch konnte sich die Stimmung im Verlauf eines Tages auch ändern. Interessanterweise, so hat sich herausgestellt, ist es wahrscheinlicher, dass sich eine schlechte Laune in eine bessere Laune verwandelt, als dass eine gute Laune im Laufe des Tages verloren geht.
Quelle: Steffanie Wilk et al., Academy of Management Journal//
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TIPP: Theta-X Prozess macht`s möglich!

Mastercard, Kreditkarten-Anbieter beantragt Patent zum auszuspionieren seiner Kunden

Die Bezeichnung "gläserner Kunde" bekommt nun eine neue Bedeutung: Der Kreditkarten-Riese Mastercard will ein Analysesystem schützen lassen, das Rückschlüsse auf Größe und Gewicht der Kunden erlaubt. Vereinfacht gesagt, die Kreditkartenanbieter wollen neben den Kaufgewohnheiten und Bewegungsprofilen auch Übergewichtige entlarven.

Dazu wird das Shoppingverhalten analysiert, also etwa wie groß gekaufte Hosen, Kleider und Schuhe sind. Diese (an sich persönlichen) Infos sollen ab dann für gutes Geld an Transportunternehmen wie zum Beispiel Airlines verkauft werden. Angeblich um zu verhindern, dass etwa zwei besonders füllige Passagiere nebeneinander sitzen(!). Zudem sollen Kunden so nur jene Sitze angeboten bekommen, die zu ihrer Größe passen. Abseits der harmlos klingenden Beispiele könnten aber gewichtige Reisende Gefahr laufen, automatisch mehr für Tickets bezahlen zu müssen.
Auch Versicherungen und Banken sind an solchen Daten höchst interessiert, bei Banken weist ein entsprechendes Übergewicht auch auf Kreditrisiken aus gesundheitlichen Gründen hin.

Hinzu kommt: Es wird bei dieser Datenerfassung und Datenanalyse auch durchleuchtet, was die Betreffenden essen und wie viel sie rauchen, ob und wie viel sie alkoholische Getränke kaufen, auch das ist für Versicherer etc. sehr interessant. Bald können dann auf Grund des erstellten Kaufprofiles höhere Prämien bei höheren Versicherungsrisiko ins Haus flattern. Und natürlich stehen staatlichen Stellen diese Daten über Vorlieben und Konsumverhalten auch zur Verfügung.
Anm.: Wir werden uns künftig wohl oder übel mit solchen Datenanalysen anfreunden müssen.
Glücklich wer noch mit Bargeld bezahlt, nur so bleibt Ihre Privatsphäre auch wirklich privat!
Bildquelle: pixabay

Samstag, 14. Januar 2017

Kaffee verbessert die Gedächtniskonsolidierung bei Menschen

US-Studie - der Kaffee oder Tee danach!
Seit Jahrhunderten wird Kaffee wegen seiner anregenden Wirkung geschätzt und seine Beliebtheit wächst weiter: Knapp sieben Kilogramm Kaffee kaufte allein jeder Deutsche im Jahr. Durchschnittlich tranken die Deutschen damit mehr des aromatischen Heißgetränks als Wasser oder Bier – und förderten so vielleicht sogar ihr Gedächtnis. Denn wie eine Studie US-amerikanischer Forscher nun erstmals zeigen konnte, vermag das in Kaffee und auch in schwarzem und grünem Tee enthaltene Koffein nicht nur die Müdigkeit zu vertreiben und die Konzentration zu steigern. Eine moderate Dosis pro Tag, eingenommen nach dem Lernen, unterstützt offenbar auch das Langzeitgedächtnis. Wie Koffein genau auf das Gehirn wirkt sei jedoch noch nicht geklärt, schreiben die Wissenschaftler im Fachzeitschrift „Nature Neuroscience“.

„In bisherigen Studien zur Wirkung von Koffein hatten die Probanden die stimulierende Substanz immer vor dem Lernen eingenommen“, sagt Michael Yassa von der Johns Hopkins University in Baltimore. „Dadurch“, so bemängelt der Psychologe, „ließ sich die Wirkung auf das Gedächtnis jedoch nicht von anderen Effekten wie erhöhter Wachheit, Erregung und Arbeitsgeschwindigkeit trennen.“ Yassa und seine Kollegen untersuchten darum, wie sich der Konsum von Koffein kurz nach dem Lernen auf die Festigung von Langzeiterinnerungen auswirkt. Dazu ließen sie Probanden zuerst Bilder von Objekten betrachten und verabreichten ihnen anschließend entweder ein Placebo oder aber verschiedene Mengen Koffein. Am nächsten Tag zeigten die Forscher den Versuchsteilnehmern Bilder, die den am Vortag eingeprägten entweder glichen, ähnelten oder gänzlich unähnlich waren.

Das Forschungsergebnis: Jene Probanden, die nach der Lernsitzung eine Dosis von 200 mg Koffein erhalten hatten, erkannten gleiche oder ähnliche Darstellungen am häufigsten wieder. Diese Menge entspricht je nach Sorte etwa zwei Tassen Filterkaffee oder drei Tassen Espresso. Eine geringere oder größere Menge förderte das Erinnerungsvermögen hingegen nicht. „Zahlreiche Untersuchungen bei Tieren haben bereits den positiven Einfluss von Koffein auf die Gedächtnisleistung belegt“, sagt Yassa. „Unsere Resultate belegen nun, dass es auch bei Menschen Langzeiterinnerungen festigt.“

Wie Koffein auf die grauen Zellen wirkt, darüber können die Forscher bislang jedoch nur spekulieren. Yassa hält unter anderem für möglich, dass Koffein die Wirkung von Adenosin hemmt. Dieser Bestandteil der RNA senkt unter anderem den Blutdruck, macht schläfrig und blockiert Signalstoffe im Hirn, die zur langfristige Festigung von Erinnerungen beitragen.
Quelle: Post-study caffeine administration enhances memory consolidation in humans, Michael Yassa et al.; Fachzeitschrift „Nature Neuroscience, doi: 10.1038/nn.3623//
LINK: http://www.nature.com/neuro/journal/v17/n2/full/nn.3623.html

200 Millionen verfolgte Christen weltweit

Kurz notiert: 
 2017 "Die Lage der Christen in vielen Regionen der Welt wird immer dramatischer", erklärte Kauder am Mittwoch mit Blick auf den jährlichen Bericht der christlichen Organisation Open Doors, die aktuell von 200 Millionen verfolgten Christen ausgeht.  🆘 „Diese Entwicklung darf uns in den nächsten Jahren nicht ruhen lassen“, mahnte Kauder. Erschreckend sei insbesondere die Lage im Nahen Osten sowie in Afrika. In 35 der 50 Länder des „Weltverfolgungsindex“ von Open Doors ist der islamistische Extremismus der Hilfsorganisation zufolge die maßgebliche Ursache für die Verfolgung von Christen.

Tendenz steigend: Noch vor neun Jahren hatte Open Doors die Zahl der weltweit verfolgten Christen auf rund 100 Millionen geschätzt. Das Hilfswerk setzt sich seit 1955 mit Hilfsprojekten für verfolgte Christen in aller Welt ein. TRAURIG ☹
Quelle: Opendoors, u.a.

Freitag, 13. Januar 2017

Der Theta-X Prozess verändert viel!


Theta-X arbeitet mit Methoden die der modernen Hirnforschung erst seit sehr kurzer Zeit zur Verfügung stehen und die von Eggetsberger.NET und dem IPN-Labor für das Theta-X Programm weiterentwickelt wurden. So kommt es zu messbaren Veränderungen der Gehirnaktivität und dem Abwenden von inneren Ängsten und Stress. Nur so wird positives und glückliches Denken möglich. Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer unseres Theta-X Workshops am Ende wissen, was sie machen müssen, um neu zu Denken, neu zu Fühlen; und diese Fähigkeiten für ein positives Leben zu nutzen.

Aktivieren Sie Ihr Glückspotenzial
Die Suche nach Glück treibt uns Menschen an. Auf unterschiedliche Weise können wir für das Glück (unnötigen) Sorgen machen, keine negative Gedankengänge ablaufen zu lassen, nicht gestresst zu sein, also entspannt sein, weitgehend entspannt zu reagieren, und gut gelaunt zu sein. Aber sicher ist, dauerhaftes Glück können wir nur in uns selbst finden. Zum Glücklichsein gehört auf jeden Fall Zufriedenheit, sich allgemein wohlfühlen.

Alle diese Dinge können durch den Theta-X Prozess erreicht werden.
Dieser Zustand des Glücks, der guten Laune entsteht vor allem im linken frontalen Hirnbereich. Denn ob Menschen glücklich oder unglücklich sind, hängt vor allem von der Aktivität des linken Frontallappens ab. Diesen Bereich des Gehirns neu und stärker zu vernetzen und ihn stärker zu aktivieren, ist eine der Haupttrainingsrichtungen des Basisseminars von Theta-X. Gleichzeitig, während der linke Frontalbereich aktiviert und gestärkt wird, werden die beiden Angstzentren (Amygdalaaktivität) in ihrer Aktivität herabgesetzt und gedämpft. Dadurch entsteht nicht nur ein entspanntes Glücksgefühl, sondern auch ein angenehmes neues Bewusstsein.


Start für den neuen Theta-X Prozess: 21. & 22. Jänner 2017
Lesen Sie mehr zum Theta-X Prozess: LINK
Anmelden zum Seminar: LINK

Neurobiologische Wurzeln der Fairness

Eine Hemmung eines bestimmten Hirnareals begünstigt die Verletzung sozialer Normen, das berichten deutsche und niederländische Wissenschafter.

Der dorsolaterale präfrontale Kortex steht im Mittelpunkt
Die Fähigkeit, sich normgeleitet zu verhalten, ist eine wichtige Voraussetzung für das Zusammenleben in menschlichen Gesellschaften. Forscher der Universitäten Bonn und Maastricht wiesen nun direkt nach, wie der dorsolaterale präfrontale Kortex im Gehirn die Verletzung sozialer Normen in Schach hält: Mit Hilfe von transkranieller Magnetstimulation konnten sie die Aktivität dieser Gehirnstruktur hemmen und dadurch unfaires Verhalten in den Probanden hervorrufen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "Social Cognitive and Affective Neuroscience" erschienen.

Der Hirnbereich für unsere Selbstkontrolle
Wer in menschlichen Gesellschaften zurechtkommen will, muss auf andere Menschen Rücksicht nehmen. Wer nur auf sein eigenes Wohlergehen bedacht ist, kommt rasch mit dem Gesetz in Konflikt oder steht als Außenseiter da. Um dies zu verhindern, eignen sich die meisten Menschen eine Strategie der Fairness an.

Schon seit längerem sehen Wissenschafter einen Zusammenhang zwischen fairem Verhalten und einer Gehirnstruktur, die „dorsolateraler präfrontaler Kortex“ genannt wird und im Stirnlappen des Gehirns angesiedelt ist. "Diese Gehirnregion ist für die Selbstkontrolle verantwortlich", erklärt Sabrina Strang vom Center for Economics and Neuroscience (CENs) der Universität Bonn. "Selbstkontrolle brauchen wir in gehörigem Ausmaß, um unsere eigennützigen Impulse zurückzudrängen."

Den Forschern ist es nun gelungen, den direkten funktionalen Zusammenhang zwischen dem dorsolateralen präfrontalen Kortex und normgeleitetem fairem Verhalten in einem Experiment nachzuweisen. Dabei nutzte das Forscherteam die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Menschen eher bereit sind zu teilen, wenn ihnen ansonsten Sanktionen drohen. "Bei Kindern ist die Bereitschaft viel größer, Süßigkeiten zu teilen, wenn ihnen als Strafe angedroht wird, die Leckereien sonst weggenommen zu bekommen", nennt Strang ein Beispiel, das abgewandelt auch bei Erwachsenen funktioniert.

Ein Spiel gibt Aufschluss
Im Labor der Universität Maastricht führten die Wissenschafter ein sogenanntes "Diktator-Spiel" durch. Insgesamt 17 Probanden schlüpften in die Rolle von Diktatoren: Sie durften frei entscheiden, welchen Anteil eines vorher festgelegten Geldbetrags sie mit ihren Mitspielern teilen wollten. Als "Empfänger" fungierten 60 weitere Probanden. Die Spielsituation wurde in zwei verschiedenen Varianten durchgeführt: In einer Version mussten die Empfänger schlicht hinnehmen, welche Entscheidung die Diktatoren trafen. In der zweiten Variante hatten sie dagegen die Möglichkeit, Strafen zu erteilen: Wenn ihrer Meinung nach der zugeteilte Geldbetrag zu gering ausgefallen war, konnten sie den Diktator mir einer Geldstrafe sanktionieren. Hatten die Diktatoren keine Sanktionen zu befürchten, waren sie – wie erwartet – deutlich knausriger, als wenn ihnen Sanktionen drohten.

Die transkranielle Magnetstimulation erzeugt ein hemmendes Magnetfeld
Kurz bevor die Probanden diese Szenarien durchspielten, hemmten die Forscher den dorsolateralen präfrontalen Kortex mit Hilfe der transkraniellen Magnetstimulation kurzfristig. Dabei wird mit einer Spule von außen durch die Schädeldecke der Probanden hindurch ein Magnetfeld erzeugt, das die Aktivität bestimmter Hirnregionen hemmen kann. "Diese Methode ist für die Testpersonen ungefährlich und nach wenigen Minuten reversibel", erläutert Strang.

Das Ergebnis: Wenn die Diktatoren mit gehemmter Gehirnregion an die Verteilung der Geldbeträge gingen, war das Ergebnis deutlich: Sie handelten egoistischer und waren schlechter darin, ihr Verhalten den drohenden Sanktionen anzupassen, als wenn der dorsolaterale präfrontale Kortex aktiv war.

Eine bemerkenswerte Verhaltensänderungen
"Obwohl die Probanden genau wussten, dass ihr unfaires Verhalten zu einer Geldstrafe führen würde, konnten sie offensichtlich aufgrund der eingeschränkten Aktivität der Hirnstruktur nicht mit angemessenen Strategien reagieren", resümiert Bernd Weber, ebenfalls von der Universität Bonn.
Es sei erstaunlich, dass sich ein solch komplexes Verhalten möglicherweise auf eine einzige Gehirnstruktur zurückführen lasse. Demnach sei der dorsolaterale präfrontale Kortex der Schlüssel zu normgeleitetem Verhalten - und damit zu einer funktionierenden Gesellschaften, so Weber. "Es gibt allerdings noch keine Möglichkeit, die Gehirnstruktur bei einer Unterfunktion langfristig zu steigern, um faires Verhalten zu befördern."
Quelle: Veröffentlicht von Oxford University Press 
Bildquelle: Pixabay
LINK: https://goo.gl/FpBmTu
Kontakt: strang @ uni-bonn.de

Wird der Bargeldverkehr in der EU ab 2018 komplett verboten?

Bargeldzahlungen werden nach und nach unterbunden. Die skandinavischen Länder Schweden, Dänemark und Norwegen gelten als Vorreiter bei der Abschaffung von Bargeld. Dänemark hat seine letzte Münzprägeanstalt geschlossen und den Betrieb nach Finnland ausgelagert, berichtet Bloomberg. Damit gibt es in den drei besagten Staaten keine Münzprägung mehr. Die 500 Euro Scheine werden aus dem Verkehr gezogen, die 200 Euroscheine gibt es nur noch sehr selten. Bargeldabhebung an Geldautomat (Bankomat) werden immer mehr mit Gebühren belastet. In der EU gibt es in vielen Ländern schon eine Bargeldobergrenze bzw. eine Bargeldeinschränkung.

Nur noch rund 20 Prozent aller Transaktionen wurden in Dänemark im vergangenen Jahr mit Bargeld abgewickelt – in Deutschland und Österreich sind es etwa 80 Prozent gewesen.

Warum das Bargeld wirklich abgeschafft werden sollte
Der Vorschlag das Bargeld abzuschaffen klingt zunächst noch absurd, doch er ist (leider) völlig ernst gemeint. Namhafte Volkswirte und auch Zentralbanken wollen das Bargeld abschaffen. Als Vorwand dient: Zum Beispiel, Bargeldabschaffung um die Korruption zu bekämpfen.

Der "Wirtschaftsweise" Peter Bofinger forderte schon seit 2015 ganz offen, auch „in Deutschland das Bargeld abzuschaffen“. Unterstützt wird er dabei von Kenneth Rogoff, US-Ökonom, Harvard- Professor und ehemaliger Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds.

Wege gibt es immer!
Das Bargeld, so ihre Argumentation, sei ohnehin mehr als antiquiert und teuer. Bargeld fördere die Schwarzarbeit, die Korruption, den Drogenhandel und führe zu Banküberfällen (was natürlich -wenn man das weiter hinterfragt- Unsinn ist, die Kriminalität verlagert sich auf andere Bereiche - nicht zuletzt auch auf Bank- Kreditkarten Raub, auf Cyberkriminalität, bezahlt wird dann über Hawala-SystemBitcoin oder ähnliche anonyme Zahlsysteme).

Nichtsdestotrotz: Schweden habe den Bargeldbesitz bereits drastisch eingeschränkt – mit dem gewünschten Erfolg. Und Gerüchten zufolge soll auch die EU-Kommission bereits Pläne in der Schublade haben, den Bargeldverkehr in der EU ab 2018 komplett zu verbieten.

Wird abgeschafft!
Immer wieder wird uns Gehirnwäscheartig vorgebetet: Bargeld so die Befürworter eines Bargeldverbotes ist anonym und lässt sich daher leichter für kriminelle Machenschaften nutzen.
Der ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Rogoff, sprach sich vor einiger Zeit in einem Interview für das „Handelsblatt“ dafür aus, als ersten Schritt nur noch die kleineren Banknotenstückelungen herauszugeben (der 500 Euroschein wurde schon eingestellt und wird nach und nach aus dem Verkehr gezogen, der 200 Euro Schein ist schon ab Einführung nur in geringem Umlauf). Denn so Rogoff: "Ein sehr großer Anteil der negativen Begleiterscheinung der Bargeldnutzung hängt mit den großen Scheinen zusammen, also müssen die zuerst verschwinden. Wenn man aufhört, diese auszugeben, dann hat man schon sehr viel erreicht.“ ... 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Der Placebo-Effekt zeigt seine Wirkung in Gehirn und Körper

Forschungen zeigen, dass die Auslöser des Placebo-Effekts zwar psychologisch sind, die Effekte sind aber auch physiologisch und medizinisch nachweisbar. Am deutlichsten zeigt sich dies in der Schmerztherapie, dem Feld mit den vielleicht am gründlichsten untersuchten Placebo- und Nocebo-Effekten.

Schon in den 1960er Jahren zeigten Untersuchungen des Hirnstoffwechsels mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomografie (PET), dass der Placebo-Effekt im Gehirn messbare Veränderungen auslöst. Empfanden Patienten bei einer Scheinbehandlung eine Schmerzlinderung, wurden in ihrem Gehirn ähnliche Botenstoffe ausgeschüttet wie bei einer Schmerzhemmung durch ein Medikament.

Gleichzeitig verändert sich auch die Aktivität und Verknüpfung bestimmter Hirnareale: Wirkt ein Placebo, sinkt die Aktivität in den Arealen, die für die Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung zuständig sind, wie Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie zeigen. Und sogar im Rückenmark lässt sich eine aktive Hemmung der Schmerzreize nachweisen.

Die Placebo-Wirkung ist auch in Darm und Gefäßen messbar
Aber die Wirkung eines Placebos geht weit über das Gehirn und die Schmerzschaltkreise hinaus: 2009 verabreichten Forscher in einer Studie ihren Probanden Placebos, die sie entweder als abführend oder als darmanregend beschrieben. Als Folge meinten auch die meisten Teilnehmer, genau diese Wirkung zu verspüren.
Das Erstaunliche aber:
Nicht nur subjektiv veränderte sich der Zustand, die Forscher beobachteten auch, dass sich die Darmbewegungen je nach suggerierter Wirkung beschleunigt oder verlangsamt hatten.

Bemerkenswerte Ergebnisse ergaben Untersuchungen, bei denen Probanden Mittel gegen Bluthochdruck, zu niedrigen Bluthochdruck oder aber ein Herzmedikament erhielten – wie sie glaubten. Obwohl sie in Wirklichkeit nur ein Placebo einnahmen, veränderten sich  Blutdruck und Durchblutung der Herzkranzgefäße messbar. "Das Überraschende daran ist, dass der Placebo-Effekt dabei ganz spezifisch wirkt: Der Placeboeffekt verändert in diesem Falle nur die spezifischen Organfunktion, auf die die Scheinpräparate wirken sollen.

Noch immer ist nicht klar, wie genau der Placebo- und der Nocebo-Effekt die inneren Organe und das periphere Nervensystem beeinflussen. Sicher ist aber schon jetzt, dass der Placebo/Nocebo-Effekt sowohl direkt über das Gehirn,  über die Botenstoffe und auch durch direkte Nervenreize wirkt.
Quelle: ipn u.a.
Bildquelle: IPN-Bildwerk

Unheimlich, heimlich hört das Handy immer und überall zu!

Abhilfe, Abwehr gegen ungewollten Audiotrackings durch akustische Cookies wird möglich
Doch was sind unhörbare Cookies, die meisten von uns wissen nicht einmal, dass so etwas wirklich existiert!

Die österreichische Fachhochschule St. Pölten entwickelt eine Abwehr gegen die geheimen Lauscher!

Auf Schritt und Tritt belauscht
Hintergrund: Mobiltelefone und Tablets können durch sogenanntes Audiotracking mittels Ultraschall unbemerkt das Verhalten ihrer BenutzerInnen verfolgen - etwa das Betrachten bestimmter Fernsehwerbungen oder den Aufenthalt an bestimmten Räumen und Plätzen. Im Projekt SoniControl entwickelt die Fachhochschule St. Pölten eine Methode, wie dieses unbemerkte (und meist ungewollte) Ausspionieren enttarnt und blockiert werden kann.

Die permanente Vernetzung mobiler Endgeräte kann die Privatsphäre der BenutzerInnen gefährden und zu neuen Formen der Überwachung führen. Zum Beispiel kann ein Kinofilm, oder ein Fernseher während eines Werbespots unhörbare akustische Signale („akustische Cookies“) aussenden. Mobile Endgeräte in der Umgebung (Handy, Smartphone, Tablett, Pc, Laptop etc.) nehmen diese Signale auf, dekodieren sie und senden über das Internet Informationen an die SenderInnen des Signals zurück. So kann etwa festgestellt werden, dass der Fernseher und das Mobilgerät derselben Person gehören und welche Werbung gerade gesehen wird. Das ermöglicht das Erfassen von UserInnen-Verhalten, ähnlich wie es mit Cookies im Webbereich seit Langem betrieben wird, jedoch über mehrere Geräte hinweg und ohne das Wissen der NutzerInnen(!). ...

Mittwoch, 11. Januar 2017

Atmen Sie sich frei

Richtiges Atmen baut Stress ab.
Die Art und Weise wie man atmet ist dafür verantwortlich, ob man seine Gesundheit verbessern kann oder nicht. Säuglinge atmen automatisch richtig, sie atmen durch die Nase ein und aus. So tief und entspannt, dass sich die Nasenflügel bei der Einatmung zusammenziehen und beim Ausatmen nach außen wölben. Sie atmen tief in den Bauch hinein, wodurch sich der Bauch anhebt und wölbt und beim Ausatmen wieder zurücksinkt. Aber schon in jungen Jahren lernen wir das falsche atmen. Wir glauben, dass die Atmung sichtbar ist im Heben und Senken des Brustkorbs, aber nicht im Vor- und Zurückwölben des Bauches.
In Stresssituationen wird unsere Atmung schnell und flach. Bei Angst, Aufregung oder Stress bewirkt unser sympathisches Nervensystem eine Erweiterung der Luftröhre und der Bronchien. Stress ist eine wichtige Kampf- oder Fluchtreaktion, die viel Energie benötigt. Durch die vertiefte und schnellere Atmung wird mehr Sauerstoff für die Kampfbewegungen bereitgestellt.

Bei Schock- oder Schreckreaktionen wird hingegen durch eine parasympathische Überaktivität eine Verkrampfung der Bronchiolen ausgelöst. Beim Ausatmen wird seltener und weniger geatmet. Das äußert sich subjektiv als Atemanhalten, Zuschnüren der Kehle, allgemeine Schwäche, Schwindel, Benommenheit, Erstickungsangst. Bei Schreck hält man die Luft an, sodass man nicht mehr erleichtert ausatmen kann. Hält der Schreck an und bleibt diese Luft im Körper, atmet man anschließend mit angespanntem Brustkorb wieder ein. Dies führt zu einem Spannungsgefühl um die Brust, meist linksseitig, was oft herzbezogene Ängste auslöst. Täglich ein bisschen Stress bedeutet lebenslange leichte Hyperventilation. ... 

Morgen Donnerstag ist wieder Vollmond. Beeinflusst er unseren Schlaf?

Hat der Mond Einfluss auf unseren Schlaf?
Viele Studien wurden in den vergangenen Jahrzehnten unternommen, um all die vermeintlichen Mondeinflüsse auf uns zu untersuchen.

Beim Schlafverhalten wurden die Wissenschaftler scheinbar fündig. 2013 sorgte der Forscher Cajochen mit einer neuen Studie für viel Aufsehen, denn er fand tatsächlich Effekte des Mondes auf den Schlaf.

Vollmond und Schlaf?
Die Cajochens Studie war etwas besonderes, weil er ursprünglich gar nicht vorhatte, die Wirkung des Vollmondes zu untersuchen: Schon vor Jahren hatte er die Probanden ins Schlaflabor geholt. Aber nur, um ihre Schlaf-Wach-Rhythmik zu untersuchen. Eines Abends, Jahre später, so schreibt Cajochen in seinem Fachartikel, saßen er und sein Team in einer Bar bei einem Glas Wein. Der Vollmond schien, und dem Schweizer kam eine Idee: Lass uns die alten Daten nochmal untersuchen und ein für allemal die Vollmond-These widerlegen. Auf diese Weise, betont Cajochen, sei die Studie doppelt verblindet gewesen: Wie bei einer guten Medikamentenstudie wussten weder Experimentator noch Proband zum Zeitpunkt des Versuchs, dass es bei dem Versuch eigentlich um den Mond ging. Angesichts der kulturhistorischen Aufladung dieses Themas wären sonst nämlich Placebo-Effekte bei den Leuten zu erwarten gewesen.

Eine verkürzte Tiefschlafphase
Cajochen, der eigentlich den Mythos Vollmond entzaubern wollte, war überrascht. Wider Erwarten fand er bei der Analyse der Daten deutlichere Effekte als gedacht: An Vollmondnächten hatten seine Probanden im Schnitt 20 Minuten kürzer geschlafen, fünf Minuten länger zum Einschlafen gebraucht, ihre Tiefschlafphasen waren um ein Drittel reduziert und der Melatonin-Spiegel war vermindert. Das Hormon regelt den Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei Licht wird seine Bildung gehemmt, in der Nacht steigt seine Konzentration im Blut an.

Später (2014) erschien dann noch eine weitere Studie mit 319 Probanden  Diese Studie bestätigt Cajochens Ergebnisse.

Quellen: Cajochens Studie(cell.com) und sleep-journal.com, ua.
Link1: http://www.cell.com/current-biology/abstract/S0960-9822%2813%2900754-9
Link2: http://www.sleep-journal.com/article/S1389-9457%2814%2900340-2/abstract

Dienstag, 10. Januar 2017

Nahtoderlebnis - USA/Florida Mutter überlebt 45 Minuten ohne Puls dann erwacht sie wieder

Das längste medizinisch dokumentierte Nahtoderlebnis
Medizinisch betrachtet, war Ruby Graupera-Cassimiro 45 Minuten lang tot, doch die 40-Jährige, wachte wieder auf, sie kam ins Leben zurück. Damit gehört Graupera-Cassimiro zu den Menschen mit der längsten bislang dokumentierten Dauer eines klinischen Todes. Zugleich gehört Graupera-Cassimiro jetzt aber auch zur großen Gruppe von Menschen, die während dieser Zeit ein intensives, tiefgreifendes, spirituelles Nahtoderlebnis hatten.

Zitat: "Ich war tot. Mein Mann hat mir erzählt, dass meine Haut bereits grau und kalt war wie Eis - eben tot", so Graupera-Cassimiro gegenüber "ABC News" (Good Morning America) siehe Video unten. Doch gerade, als die Ärzte sie schon für tot erklären wollten, zeigte sich auf dem Überwachungsmonitor erneut ein Herzschlag.

Ruby Graupera-Cassimiro war am 23. September 2014 eigentlich nur zur Entbindung ihres Babys (per Kaiserschnitt) im Krankenhaus. Die Operation verlief unproblematisch und das Kind kam gesund zur Welt. Doch kurz danach geriet Graupera-Cassimiro in einen Zustand der Kurzatmigkeit und verlor das Bewusstsein - ihr Atem setzte in Folge aus. Die behandelnden Ärzte selbst vermuten, dass sie eine sogenannte Fruchtwasserembolie erlitten hatte, bei der das Blut zu klumpen beginnt, was dann zum Herzstillstand führt. Drei Stunden lang bemühten sich die Ärzte darum, die Frau wiederzubeleben, dann jedoch erstarb ihr Puls, war nicht mehr messbar und das ganze 45 Minuten lang. ...

Montag, 9. Januar 2017

Epigenetik - Nachweis: Ängste können über das Erbgut an die Kinder vererbt werden

Ängste, traumatische Erfahrungen werden nicht nur wie bisher bekannt psychisch und physisch sichtbar. Sie verändern sogar die Aktivität der Gene (DNA) - und werden so an die nachfolgenden Generationen weitervererbt.

Furchtbare Ereignisse (wie Kriegserlebnisse, Vergewaltigung, Überlebensängste etc.) werfen ihre unheilvollen "Schatten" auch auf nachfolgenden Generationen. So leiden etwa auch die Kinder psychisch unter den Traumata ihrer Eltern. Doch damit nicht genug: Anscheinend brennen sich die traumatischen Erfahrungen ins Genom, also ins Erbgut, ein und werden sogar noch weiter vererbt. So können ganze Generationen unter den Schatten der Vergangenheit leiden.

Hintergrund: Das erlebte Trauma verändert dabei nicht die Anordnung der DNS-Bausteine an sich. Vielmehr wird die Epigenetik durch die Erlebnisse und Ängste modifiziert. Das epigenetische Muster bestimmen aber nach neuen Erkenntnissen, wann und wie oft bestimmte Gene abgelesen werden. Ändert sich dieses Muster, kann das gravierende Auswirkungen auf Psyche und körperliche Gesundheit haben.

Als Beispiel: Die Trauma-Forscherin Rachel Yehuda untersuchte Menschen, die den Anschlag vom 11. September 2001 miterlebt hatten. Bei Betroffenen, die eine posttraumatische Störung entwickelt hatten, war die Aktivität einiger für Stresshormone zuständige Gene im Vergleich zu nicht-traumatisierten Menschen verändert.

Ein weiteres Beispiel aus der Tierforschung: Angeborene Angst vor Kirschblütenduft
Sehr gut belegt ist die Vererbung von traumatischen Erfahrungen bei Mäusen. So trennten Schweizer Wissenschaftler junge Mäuse nach der Geburt innerhalb von 14 Tagen wiederholt von ihrer Mutter, um Kindesvernachlässigung und traumatische Kindheitserlebnisse zu simulieren. Die Mäuse zeigten im Erwachsenenalter Verhaltensauffälligkeiten wie Aggressivität und Depressionen. Auch hatten sie ihre Impulse nicht unter Kontrolle. Die Mäuse vererbten diese Verhaltensauffälligkeiten auch auf ihre Nachkommen und sogar die dritte Generation war davon noch betroffen.

Ein weiterer Tierversuch zeigte: Wissenschaftler der Emory Universität in Georgia trainierten Mäuse darauf, einen bestimmten Geruch mit Schmerz in Verbindung zu bringen. Immer wenn die Nager Acetophenon rochen, das an Kirschblüten-Duft erinnert, bekamen sie einen milden Elektroschock, (sie wurden auf den Duft also negativ konditioniert). Nach einer gewissen Zeit jagte nur der Geruch den Mäusen Angst ein. Es war auch eine physiologische Veränderung zu erkennen. So war der Bereich im Gehirn, der für die Verarbeitung dieses Geruches zuständig war, stärker ausgeprägt.

Die Nachkommen der Mäuse, die so trainiert worden waren, erbten die Angst vor dem Geruch und hatten auch eine stärkere Ausprägung der für den Geruch zuständigen Gehirnregionen. Die Mäuse waren aber nicht generell ängstlicher als ihre Artgenossen, sie reagierten nur ganz spezifisch beim auftreten des Geruchsreizes mit Angst.

Hoffnung auf neue Therapieansätze - Angst vor Missbrauch
Was die epigenetische Vererbung von erlernten Verhalten angeht stehen die Forscher noch ganz am Anfang (bis vor kurzen hat man eine genetische Vererbung von erlebten Ängsten noch komplett ausgeschlossen). Unter anderem ist noch ungeklärt, ob die epigenetischen Vererbungsprozesse auch wieder rückgängig gemacht werden können. (Doch was uns bedenklich stimmen sollte: Geheimdienst-, Militärforscher und andere Gruppen interessieren sich schon für die Möglichkeit künstlich Ängste zu vererben bzw. Techniken zu entwickeln die die Gene entsprechend Richtung Angst umschalten können. Sie versuchen die epigenetische Übertragung für zwielichtige Aktionen auszunützen.)

Heute wissen wir, wie traumatische Erfahrungen von Eltern auf die Nachkommen übertragen werden die diese dann nachteilig beeinflusst. Nach neuesten Erkenntnissen werden viele psychologischen Störungen aufgrund dieser Übertragung ausgelöst, Störungen die sehr hartnäckig sind, da sie genetisch geschaltet werden. Wir können nur hoffen, dass die Forschungsarbeiten vor allem Ansätze für eine gezielte Therapie finden, die dann z.B. Kindern traumatisierter Eltern helfen können.

Zukunft
Sieht man sich die Ereignisse in der Welt genauer an, so muss man erkennen: "Wir sind am besten Wege mehrere Generationen von psychisch gestörten Menschen zu generieren, die über den "Umweg der Epigenetik auf Ängste konditioniert wurden. Ständige Kriege, Bürgerkriege, Religionskriege Terror, Flucht, Völkerwanderung, Überlebensängste ... sind die Ursache für zukünftige Probleme.

Verhaltensauffälligkeiten wie Aggressivität, offene Gewalt und Depressionen wie auch mangelnde Impulskontrolle werden das Endergebnis unserer Zeit sein. 


Sonntag, 8. Januar 2017

Unser Atemrhythmus verändert unsere Gehirnaktivität

Eine wissenschaftliche Untersuchung der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois hat ergeben, dass der Atemrhythmus neurale Aktivitäten (Gehirnaktivitäten) direkt beeinflussen kann. Die durch die Atmung beeinflussbaren Hirnbereiche sind u.a. für unser Erinnerungsvermögen und das emotionale Beurteilungsvermögen zuständig.

Testanordnung Atem - Angstreaktion
Beim Atmen geht es nicht nur um Aufnahme von Sauerstoff und in der Luft enthaltenen Ionen – es werden durch die entsprechende Atmung auch Hirnfunktionen und Verhalten einer Person beeinflusst.

Medizinische Wissenschaftler der Northwestern University haben entdeckt, dass der Atemrhythmus elektrische Aktivitäten im menschlichen Gehirn hervorruft, die das emotionale Urteilsvermögen und die Gedächtnisleistung erhöhen. Diese Auswirkungen auf das Verhalten hängen in entscheidender Weise davon ab, ob man gerade ein- oder ausatmet, und ob man durch die Nase oder den Mund atmet.

In der US-Studie waren Versuchspersonen in der Lage, ein angsterfülltes Gesicht viel schneller zu identifizieren, während sie dabei einatmeten- statt ausatmeten. Die Versuchspersonen konnten sich auch mit größerer Wahrscheinlichkeit an einen Gegenstand erinnern, dem sie während des Atemholens begegneten, als denjenigen, denen sie beim Ausatmen begegneten (=besserer Lerneffekt). Der Effekt existiert aber NICHT beim Atmen durch den Mund sondern nur bei der Nasenatmung (siehe Bild unten).
Im EEG sichtbarer Unterschied zwischen Nasen- und Mundatmung
Ähnliche Hinweise kennt man aus der Yogatmung, Yogis behaupteten schon lange, dass die verschiedenen Atemtechniken die Gehirnaktivität des Anwenders gezielt verändern kann. Anm.: unsere eigenen Labor-Untersuchungen zeigten, dass es nicht nur einen Einfluss auf die Gehirnpotenziale gibt, sondern auch einen direkten Einfluss auf unser Nervensystem. So zeigt sich, dass ein verlängertes Ausatmen den Körper entspannt und Ängste wie auch Stress abbauen kann, da es das entspannende Nervensystem aktiviert. Hingegen ein verlängertes Einatmen macht uns aktiver, aber auch mental unruhiger, da es das aktivierende Nervensystem stimuliert. Siehe dazu unsere Beiträge zur 1:4 Atemtechnik  ➪ Direktlink 1 und Direktlink 2

Zurück zur Studie: „Eines der wichtigsten Ergebnisse bei dieser Studie ist, dass es während des Einatmens einen drastischen Unterschied bei der Gehirnaktivität in der Amygdala und im Hippocampus gibt, im Vergleich zum Ausatmen“, sagte die Mitautorin Christina Zelano, Assistenzprofessorin der Neurologie an der Feinberg School of Medicine der Northwestern University.

Und weiter ... „Wir entdeckten, dass man beim Einatmen überall im limbischen System, im olfaktorischen Cortex, der Amygdala und im Hippocampus Neuronen stimuliert.“ Die Studie wurde am 7. Dezember 2016 im Journal of Neuroscience veröffentlicht.

Hintergrund der Entdeckung: Die Wissenschaftler der Northwestern University entdeckten diese Unterschiede bei der Gehirnaktivität, während sie sieben Epilepsie-Patienten untersuchten, die am Gehirn operiert werden sollten. Eine Woche vor der Operation implantierte ein Chirurg EEG-Elektroden in die Gehirne der Patienten, um den Ursprung ihrer Anfälle zu identifizieren. Dies ermöglichte es den Wissenschaftlern, elektrophysiologische Daten direkt aus ihren Gehirnen zu gewinnen. Die aufgezeichneten elektrischen Signale zeigten, dass die Gehirnaktivität während des Atmens schwankte. Die Aktivität geschieht -wie schon gesagt- in Hirnregionen, in denen Emotionen, Gedächtnis und Gerüche verarbeitet werden.

Angst und Atmung
Diese Entdeckung veranlasste die Wissenschaftler zu der Frage, ob kognitive Funktionen typischerweise mit diesen Hirnregionen verbunden sind – insbesondere die Verarbeitung von Angst und Gedächtnis könnte auch durch Atmen beeinflusst werden. Die Amygdala ist eng verknüpft mit der Verarbeitung von Emotionen, insbesondere angstbezogenen Emotionen (sie gilt auch als Alarmzentrum des Gehirns). Und so baten die Wissenschaftler ungefähr 60 Versuchspersonen, während des Atmens schnelle Entscheidungen in Bezug auf emotionale Eindrücke in der Laborumgebung zu treffen. Dies wurde möglich, indem den versuchspersonen Bilder von Gesichtern gezeigt wurden, die entweder einen angsterfüllten oder überraschten Ausdruck aufwiesen, die Versuchspersonen mussten so schnell wie möglich angeben, welche Emotion jedes der Gesichter ausdrückte.

Beispiel eines ängstlichen Gesichts mit dem getestet wurde
Ergebnis: Wenn die Gesichter ihnen während des Einatmens begegneten, erkannten die Versuchspersonen sie schneller als angsterfüllt, als wenn dies während des Ausatmens geschah. Dies galt allerdings nicht für Gesichter mit einem überraschten Gesichtsausdruck.

Diese signifikant erkennbaren Effekte verringerten sich, wenn die Versuchspersonen die gleiche Aufgabe ausführten, während sie durch den Mund atmeten. Es zeigte sich, dass der Effekt nur bei angsterfüllten Reizen während des Atmens durch die Nase auftraten.

Bei einem weiteren Experiment, das darauf abzielte, die – mit dem Hippocampus verbundene –Gedächtnisfunktion zu bewerten, wurden den Versuchspersonen auf einem Computerbildschirm Bilder von Objekten angezeigt, an die sie sich später erinnern sollten.

Später wurden sie gebeten, sich diese Gegenstände wieder ins Gedächtnis zu rufen. Die Forscher fanden auch bei diesen Experiment heraus, dass es einen direkten Einfluss der Atmung auf die Gehirnfunktion gibt, das Erinnerungsvermögen verbesserte sich, wenn ihnen die zu merkenden Bilder während des Einatmens angeboten wurden.

Von der Natur optimal entwickelt: Die Ergebnisse besagen, dass schnelles und tiefes einatmen Vorteile mit sich bringt, wenn sich jemand in einer gefährlichen Situation befindet, so Zelano.


„Wenn man sich in einer Angst- oder Paniksituation befindet, wird der Atemrhythmus naturgemäß schneller”, sagte Zelano. „Daher verbringt man dabei verhältnismäßig mehr Zeit mit Einatmen als wenn man sich in einem Ruhezustand befindet. Daher könnte die angeborene Reaktion unseres Körpers auf Angst durch schnelleres Atmen eine positive Auswirkung auf die Gehirnfunktion haben, und in schnelleren Reaktionszeiten auf gefährliche Umweltreize resultieren.“

Atmung und Meditation: Diese neue Forschungsarbeit bringt auch wichtige Erkenntnisse zu den grundlegenden Mechanismen der Meditation oder des konzentrierten Atmens. Denn „wenn man einatmet, synchronisiert man in gewisser Weise die Gehirnschwingungen des limbischen Systems“, stellte Zelano fest. Anm.: So kann man durch eine gezielte Atmung die notwendige Vorentspannung für eine tiefgreifende gesundheitsfördernde Meditation aufbauen.

Links zu entspannenden Atemtechniken (1:4 Atmung) inkl. Videos
http://eggetsberger-info.blogspot.co.at/2015/08/mentaltraining-schnellentspannung-tool.html
und
http://eggetsberger-info.blogspot.co.at/2016/11/schnellentspannung-leicht-gemacht.html

Links zu der Untersuchung der Northwestern University
Link 1: https://news.northwestern.edu/stories/2016/12/rhythm-of-breathing-affects-memory-and-fear/
Link 2: http://www.jneurosci.org/content/36/49/12448

Quellen: Northwestern University, Journal of Neuroscience, u.a.
Quelle Anm.: IPN-Lab/Eggetsberger-Info
Videoquelle: YouTube/Northwestern University
Bildquellen: Northwestern University

Das Jahr 2017 fängt nicht gerade angenehm an!

US Panzer und US-Soldaten werden nach Ost-Europa verfrachtet. Dies ist der grösste Waffentransport seit dem Ende der Sowjetunion!
Symbolbild-Panzer werden verladen
Das erste von drei US-Transportschiffen, die „Resolve“, ist seit Mittwoch 4. Januar 2017 in Bremerhaven angekommen und wird entladen. Die Panzer werden nach dem Abladen per Zug über Deutschland nach Polen und in weitere NATO-Länder in Ost-Europa transportiert.
Der US-Präsident Obama hat seine "Iron-Brigade" (Eisen-Brigade), wie sie genannt wird von Colorado nach Polen, von wo aus sie im Februar 2017 auf ost- und mitteleuropäische Länder verteilt wird. 4000 Mann, 87 Panzer, Lkw, Anhänger und Gefechtsfahrzeuge gehen auf der Schiene und im Militärkonvoi in den kommenden zwölf Tagen nach Polen. Auch Hubschrauber sollen folgen. ...

Samstag, 7. Januar 2017

Unbewusste Wahrnehmungen sind meist zuverlässiger als bewusstes Nachdenken

Oder warum man öfter auf seinen Instinkt hören sollte
Sich auf seinen Instinkt zu verlassen und Entscheidungen schon nach einem einzigen Blick zu treffen, liefert manchmal bessere Ergebnisse als langes Nachdenken. Das ist das Fazit einer Studie britischer Psychologen. Verantwortlich dafür ist eine ausgeprägte Hierarchie der Vorgänge während der Wahrnehmung: Schon in den ersten Sekundenbruchteilen werden bestimmte Eigenschaften eines Objektes unbewusst registriert. In dem Moment jedoch, in dem das übergeordnete Bewusstsein übernimmt, werden diese durch Informationen mit einer höheren Priorität überschrieben – und das kann wiederum dazu führen, dass schnelle Entscheidungen zuverlässiger sind als wohlüberlegte Reaktionen.

In der Studie sollten zehn Freiwillige unter mehr als 650 gleichen Symbolen auf einem Bildschirm das eine lokalisieren, dessen Ausrichtung etwas verdreht war. Dazu erfassten die Psychologen den Moment, in dem der Blick der Probanden auf das veränderte Symbol fiel und schalteten das Bild dann entweder sofort oder nach einer kurzen Verzögerung ab. Anschließend sollten die Testteilnehmer angeben, auf welcher Seite sie das ungewöhnliche Symbol gesehen hatten. Das Ergebnis: Wenn keine Zeit zwischen Wahrnehmung und Abschalten vergangen war, lagen die Probanden in 95 Prozent der Fälle richtig. Duften sie dagegen das Bild eine Sekunde lang betrachten, trafen sie die richtige Seite nur in 70 Prozent der Fälle. Dieser Wert verbesserte sich erst wieder, wenn die Testteilnehmer mehr als vier Sekunden Zeit hatten.

Zuerst nimmt das Gehirn auf einer unbewussten Ebene ganz grundlegende Eigenschaften des Gesehenen wahr, wie beispielsweise die Farbe oder die Orientierung eines Gegenstandes, erklären die Forscher. Dann greift das Bewusstsein ein und setzt die Merkmale zu vollständigen Objekten zusammen. Dabei überschreibt es aufgrund seiner höheren Position in der Hierarchie manchmal das zuvor Wahrgenommene, selbst wenn es korrekt ist. So wird in dem Moment, in dem das Gehirn den Gegenstand etwa als Apfel erkennt, die Identität des Objektes zum wichtigsten Merkmal und verdrängt die zuvor herausstechende Eigenschaft.

Bei einem verdrehten Kreuz inmitten einer ganzen Reihe von Kreuzen wird also im ersten Moment die Andersartigkeit wahrgenommen. Im zweiten Schritt realisiert das Gehirn jedoch, dass das verdrehte Objekt auch ein Kreuz ist und damit den anderen gleicht – der Unterschied tritt in den Hintergrund und ist für den Betrachter schwerer zu erfassen. Man könne allerdings lernen, diesen Effekt zu vermeiden, erklären die Psychologen, etwa indem man nicht direkt die interessierende Stelle fokussiere. Viele Maler kennen ebenfalls eine Strategie gegen das Phänomen: Wenn sie ein Gesicht malen, drehen sie häufig die Abbildung um. Dadurch wird die übergeordnete bewusste Gesichtserkennung ausgeschaltet, und sie können sich auf die Details wie Linien und Farben konzentrieren, ohne vom Bewusstsein gestört zu werden.
Quelle: Li Zhaoping und Nathalie Guyader (University College, London): Current Biology, Bd.17,S.26

Erinnerungen: Die neue Freie Presse schrieb heute vor 90 Jahren, am 7. Jänner 1927 Schleierverbot in der Türkei

Kurz notiert!
7. Jänner 1927: In der Türkei wird jetzt in vielen Wilajets (Verwaltungsbezirke, Anm.) gegen die nationale Frauenkleidung vorgegangen, um diese durch die europäische Kleidung zu ersetzen. So erließ das Wilajet Angora eine Verfügung, nach der den Frauen das Tragen der weiten Pluderhose und des schurzähnlichen Rockes, der über der Hose getragen wird, untersagt ist. Das Wilajet Trapezunt erließ einen Befehl, der den Frauen das Tragen des schwarzen Roßhaarschleiers, der lose vom Kopf über das Gesicht fällt, verbietet und die Polizeiorgane anhält, gegen Frauen vorzugehen, die dem Verbote zuwiderhandeln. (Anm.: Wie sich die Zeiten ändern!)
Quelle ©: Die Presse, 07.01.2017
Bildquelle ©: Die Presse



Freitag, 6. Januar 2017

Neuer Ausbildungstermin für 2017


Biofeedback kann bei vielen Störungen helfen und stellt eine perfekte Ergänzung zu den meisten anderen Therapieformen dar! Die Intensiv- Ausbildung „Psychonetik & Biofeedback“ ermöglicht es Ihnen in nur sieben Tagen die Grundlagen des messtechnisch gestützten Mentaltrainings kompetent und sicher zu erlernen. Im Rahmen der Ausbildung lernen Sie all das notwendige Wissen und Know- how um selbst Messungen, Analysen und Trainings durchführen zu können.
Starten Sie mit zusätzlichen Kompetenzen durch!
Durch das Biofeedbacktraining erlangt man die Fähigkeit der absoluten Einflussnahme auf Körper und Geist. Das bedeutet, dass wir, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit kontrollierend auf einen bestimmten Körperzustand, auf ein bestimmtes Organ oder auf unser Hirnfeld lenken, beeinflussend darauf einwirken können. Psychonetik beschreibt die Weiterentwicklung des messtechnisch gestützten Mentaltrainings auf höchstem Niveau. Die Einsatzmöglichkeiten der Behandlungstechnik sind vielfältig. Es wird daher häufig zur Entspannung, aber auch zur Rehabilitation (etwa von erlahmten Muskeln) eingesetzt. Aber auch im Leistungssport spielt die Methode mittlerweile eine bedeutende Rolle, da auch hier erkannt wurde, dass mittels richtiger Trainingsmethoden und präziser Geräteauswahl die mentalen Blockaden, welche die Leistung beeinträchtigen, gelöst werden können.
Biofeedbacktraining ist geboren aus moderner westlicher Technologie, Physiologie, Informatik und östlicher Philosophie wie z. B. Yoga oder Zen. Biofeedbacktraining bedeutet auch eine neuartige Anwendung von neuer High-Technology, der IC-Technik, Computertechnik und neuem Wissen um die Funktionen des menschlichen Körpers, des menschlichen Ichs. Durch den Einsatz dieser Technik scheint sich ein alter Grundgedanke zu bewahrheiten: „Geistige Dinge und materielle Dinge sind im innersten Wesen dasselbe, obwohl sie sich in der Manifestation oder in ihrem Ausdruck unterscheiden. Aber der Geist ist immer der Baumeister, auch wenn diese Tatsache vielen nicht bewusst wurde – bis zur Einführung der Biofeedbacktechnik.“ Die Wissenschaft steht durch die Biofeedbacktechnik vor einer neuen Sicht des menschlichen Körpers und vor allem vor einer neuen Betrachtungsweise des Geistes. Es ist, als ob ein neuer, großartiger Traum beginnt. Der Mensch kann sein Schicksal in die eigene Hand nehmen – wann immer er will.
Über das Erlernen von Entspannung und Stressreduzierung hinaus ist die Methode bei den folgenden Krankheiten nachweislich eine erfolgreiche Therapie:
Spannungskopfschmerz und Migräne
chronische Schmerzen
Bluthochdruck (essentielle Hypertonie)
Durchblutungsstörung (Morbus Raynaud)
unterstützend bei psychosomatischen Erkrankungen
Angst und Panikattacken
Das psychogene Hirnfeld
Das psychogene Feld ist die Schablone, durch die unsere Persönlichkeitsstruktur geformt wird und durch die alle internen und externen Rohinformationen verarbeitet werden. Durch die Manipulation des psychogenen Feldes lässt sich vorübergehend oder auf Dauer eine Bewusstseinsveränderung und -erweiterung erzielen, Krankheit und Gesundheit, empfinden von Freude und Leid lässt sich beeinflussen. Es zeigt sich, dass es zumeist genügt, das psychogene Hirnfeld zu regulieren, um dadurch einen weitgehenden Einfluss auf das psychogene Ganzfeld (Hirn- und Körperfeld) zu erreichen. Durch verschiedene Krankheitsformen wird das psychogene Hirnfeld durch das Körperfeld in eine bestimmte Form gezwungen, die nur schwer zu verändern ist. Gerade hier ist die Veränderung des psychogenen Feldes für eine Heilung unumgänglich. Durch das Stabilisieren des Hirnfeldes im richtigen Arbeitsbereich ist der Trainierte auch frei von negativen konditionierten Komplexen, frei von eingeschränktem Bewusstsein.
Einige Themen der theoretischen Ausbildung:
• Wichtige wissenschaftliche Hintergründe und Erklärungen zu den Methoden
• Einführung in den richtigen Umgang und die Arbeit mit Biofeedback Geräten
• Gehirnmessungen
• Nervensystem Messungen
• Vitalwert Messungen
• Klassisches Biofeedback: die Vorteile und Grenzen der Methode
• Psychonetik: ein modernes, leicht zu meisterndes Mentaltraining auf Basis von Biofeedback
• Mentale Programme, Blockaden, Ängste – und die Lösungen!
• Stress, Burnout – Möglichkeiten der Prophylaxe und Methoden zur Bewältigung
• Potenzialentwicklung von Gehirn und Nervensystem
• Schnellere Erfolge mit Neurostimulation: wann und wie sollte sie eingesetzt werden
Einige Themen der praktischen Ausbildung:
• Anschließen der Messgeräte und Umgang mit dem Zubehör
• Durchführen von Messungen und Interpretieren der Messwerte
• Einschulung in die Mess- und Trainingssoftware | richtiges Nutzen des Psychonetik Helpfiles
• Einführung in die praktischen Übungen der Psychonetik
• Vermitteln von Übungen und sofortige Überprüfung des Trainingserfolgs mit den Messgeräten
• Erstellen von Trainingsplänen

Unsere Ausbildung zeichnet sich durch ihren großen Praxisanteil aus. Alle praktischen Übungen werden als Partnerübungen durchgeführt. So erleben Sie selbst Messungen und können gleich realitätsnah arbeiten. So wird die praktische Ausbildung in lebensnahe Szenarien eingebettet.
Während der Ausbildung stellen wir Ihnen alle Geräte, Computer und Verbrauchsmaterialien zur Verfügung! Alle Intensiv Ausbildungen verstehen sich als Kleingruppen Seminare. Auf Grund der sehr geringen Teilnehmerzahl  kann auf jeden Teilnehmer individuell von unseren erfahrenen Trainern und der Ausbildungsleitung eingegangen werden. Sie schließen die Ausbildung mit einem Diplom ab und haben danach Zugriff auf unsere Support Leistungen und exklusive Beratungen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier auf einer über 30jährigen Erfahrung auf diesem Gebiet.

Anfragen und Anmeldung: LINK
Lesen Sie mehr dazu: LINK


Frauen benützen mehr Gehirn beim Sex als Männer (Forschung)

Neuro-Forschung: Wissenschaftler der Universitätsklinik Essen haben nachgewiesen, dass Frauen beim Sex mehr Hirn aktivieren als Männer. In der derzeit größten deutschen Sexstudie haben Wissenschaftler Menschen während der Betrachtung erotisierender Filme mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) ins Gehirn geschaut.

Dass Frauen Sex anders empfinden als Männer war den Forschern schon lange bekannt. Jetzt aber erst konnten Neuroradiologen diese Unterschiede auch anhand der Aktivierungsmuster des Denkorgans sichtbar machen, berichten die Experten auf dem Röntgenkongress in Wiesbaden. "Frauen aktivieren während der Erregung und beim Orgasmus mehr Gehirn als Männer", erklärt Michael Forsting vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik Essen. Der Radiologe hat gemeinsam mit der Oberärztin Elke Gizewski die Studie in einer Untersuchungs-Röhre durchgeführt. Die Probanden durften sich dabei allerdings kaum bewegen. Mit dem fMRT-Verfahren, das ohne Röntgenstrahlung auskommt, lässt sich die Hirnaktivität bei bestimmten Tätigkeiten und Empfindungen mit einer Auflösung im Millimeterbereich darstellen.

Die Untersuchung nutzt die Tatsache, dass aktive Hirnareale mehr Blut brauchen und damit auch die Sauerstoffkonzentration im venösen Blut ansteigt. Die Resultate der Tests waren eindeutig: Während sich bei den Männern Aktivierungsmuster in beiden Schläfenlappen der Großhirnrinde zeigten, war bei Frauen zusätzlich dazu noch ein Areal im rechten Stirnhirn aktiviert (Anm.: hier liegen unter anderem die Gefühle, Kreativität, und die emotionale Verarbeitung). 

Die Wissenschaftler wollen mit solchen Untersuchungen vor allem Unterschiede der Geschlechter feststellen. "Es gibt Situationen, in denen es sehr wichtig ist zu wissen, ob man einen Mann oder eine Frau vor sich hat. Dieses Problem stellt sich vor allem bei Transsexuellen, die eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen wollen", erklärt Forsting. Bisher werden vor einer Geschlechtsumwandlung fast ausschließlich psychologische Tests angewandt. Ein weiteres Anwendungsgebiet dieser Technik könnte die Beurteilung von Sexualstraftätern sein, da diese sehr viel leichter erregbar sind als durchschnittliche Erwachsene. Für die Gutachter stelle sich die Frage, ob und wann man diese Menschen wieder in die Freiheit entlassen kann, zeigen sich die Experten überzeugt.
Quelle: WANC-280504/pte/
Anm. von: Eggetsberger/IPN-Forschung

Donnerstag, 5. Januar 2017

Unsere Innere Uhr wird von Geburt an durch Lichtreize getaktet

Die Einstellung der Inneren Uhr ist eine Grundfunktion des Körpers: Das Gehirn ist schon von Geburt an auf die Zeitmessung programmiert, die durch die Lichtreize des Auges erfolgt. Das schließen US-Forscher aus Experimenten mit Goldhamstern, deren Sehvermögen sie nach der Geburt beeinflusst haben. Nach Ansicht der Wissenschaftler um Brian Prendergast von der University of Chicago lassen sich diese Ergebnisse vermutlich auch auf den Menschen übertragen.

Für ihre Studie verpassten die Forscher ihren Versuchstieren lichtundurchlässige Kontaktlinsen, bevor diese zum ersten Mal das Licht der Welt erblickten. Auf diese Weise waren die Hamster für die Zeit des Heranwachsens vorübergehend blind. Nachdem die Tiere ausgewachsen waren, entfernten die Wissenschaftler die Sehblockade und untersuchten nun die Wahrnehmungsfähigkeit der Tiere.

Durch die fehlenden Seheindrücke während der Entwicklung des Gehirns waren die Hamster trotz ihrer neu gewonnenen Sicht nun nicht in der Lage, Objekte oder Bewegungen wahrzunehmen. Für die Ausbildung dieser Sehfunktionen braucht das Gehirn gleichsam Training. Dieser Effekt war bereits aus früheren Studien bekannt. In weiteren Experimenten stellten die Forscher allerdings fest, dass sich der Tag-Nacht-Rhythmus der Nager immer noch durch Licht verändern ließ: Variierten die Wissenschaftler im Labor die Licht-Dunkel-Phasen, passten die Hamster ihren Schlaf-Wach-Rhythmus daran an. Diese Funktion des Sehsystems war also nicht betroffen. Folglich müsse sie schon von Anfang an angelegt sein und wird wohl nicht erst während der Entwicklung des Gehirns ausgebildet, folgern Prendergast und seine Kollegen.

Dieses Ergebnis werfe ein neues Licht auf die Entwicklung des Gehirns. Es dokumentiert den Wissenschaftlern zufolge, dass manche Sinnesfunktionen sich reizabhängig entwickeln, andere dagegen fest programmierte Grundelemente sind. Offenbar ist also das Sehsystem von Anfang an mit der Inneren Uhr fest verdrahtet, resümiert Brian Prendergast.
Quelle: Brian Prendergast (University of Chicago) et al.: PLoS One, Bd. 6, Artikel e16048, DOI: 10.1371/journal.pone.001604//
LINK: http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0016048

Mittwoch, 4. Januar 2017

Ende der Weihnachts-Aktionen am 6.1.2017


Nutzen Sie vor dem 6.1.2017 noch die Aktionen im Bio-Vit Shop und PEP Shop!

TIPP:
Holen Sie sich noch Ihr Geschenk vor dem 6.1.2017 ab.
Die Gratis-Frequenzen liegen nur noch bis zum 6.1.2017 für Sie bereit.

Erforschung der Traumerinnerung

Es gibt Menschen die erinnern sich häufiger an Träume und Menschen die sich weniger oder kaum an Träume erinnern. Häufiger berichten Menschen die in der REM-Schlaf-Phase geweckt werden über eine besser vorhandene Traumerinnerung. 

Die Traumforscher Chenier und Nielsenstellten bei einem Experiment fest, dass  82% der Menschen die während der REM-Phase aufgeweckt wurden sich an ein Traumgeschehen erinnern können. Bei nur 42% hingegen außerhalb der REM-Phase. Die Menschen erinnern sich unterschiedlich an ihre Traumaktivitäten. Jedoch unterscheiden sich die Träumer auch in diejenigen die sich an mehrere Träume in der Nacht erinnern können und andere wiederum die sich nicht an einen einzigen Traum erinnern können. Obwohl Traumforscher Studien entwickelten über die persönliche Einstellung zu Träumen, Kreativität des Einzelnen, eigener Persönlichkeitsfaktor, etc. konnte man hierfür keine Erklärung für diese Varianz finden.

Träume
Peretz Lavie untersuchte im Schlaflabor in Haifa die Traumphasen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in der REM-Schlaf-Phase. Die freiwilligen Träumer wurden alle in der REM-Schlaf-Phase geweckt und befragt. Hierbei waren Patienten die den Holocaust überlebt hatten, jedoch litten die einen nach wie vor an Albträumen und die anderen Testpersonen hatten mit dem Überleben gut abgeschlossen. Diejenigen die noch an Albträumen litten, konnten sich zu 55% an einen Traum erinnern. Die anderen Schlaftester die an keinerlei psychischen Folgeschäden mehr litten, konnten sich nur noch zu 33% erinnern.

Eine weitere Schlafgruppe bestand aus Personen die in Israel geboren wurden, hierbei war die Traumerinnerung bei 78%. Daher nimmt Lavie an, dass die Schlaftiefe hierbei eine große Rolle spielt.

Dienstag, 3. Januar 2017

Mit diesem 20-Sekunden-Test können Sie die Gesundheit Ihres Gehirns überprüfen

Dieser einfache Test deckt die Gesundheit Ihres Gehirns auf
So einfach war die Früherkennung für einen drohenden Schlaganfall noch nie: Forscher der Kyoto Universität in Japan haben herausgefunden, dass die Fähigkeit auf einem Bein zu balancieren, Aufschluss über den Gesundheitszustand des Gehirns geben kann.

Auf einem Bein balancieren! Eigentlich eine leichte Übung!

Forscher der Kyoto University in Japan haben einen Test entwickelt, mit dem jeder ganz einfach überprüfen kann, wie gesund sein Gehirn ist. Ein gesunder Mensch sollte es schaffen, 20 Sekunden lang auf einem Bein zu balancieren. Die Wissenschaftler um Dr. Yasuharu Tabara stellten fest, dass diejenigen, die zu dieser Aufgabe nicht in der Lage sind, ein hohes Schlaganfall-Risiko haben. Denn wenn das der Fall ist, ist es möglich, dass es bereits zu Mikroblutungen oder Infarkten im Gehirn gekommen ist. Wer beim Balancieren auf einem Bein Schwierigkeiten hat, sollte sich auf jeden Fall untersuchen lassen, rät Tabara. Denn sie könnten auch ein Hinweis auf geistigen Verfall oder Gehirnabnormitäten sein.

Das Anleitungs-Video dazu / Direktlink

Eine neue Verbotskultur greift unaufhaltbar um sich

Die Wahrheit ändert sich nicht
einfach dadurch, dass du sie nicht hören willst.

Zu Beginn 2017, einfach zum nachdenken!

Die Neudefinition des „Normalen“
Wir haben uns im laufe der letzten Jahre immer mehr daran gewöhnt, gemaßregelt zu werden.
Noch vor ein paar Jahren hätten wir uns an den Kopf gegriffen, wenn Politiker, Sittenwächter etc. mit erhobenem Zeigefinger mehr Disziplin gefordert hätten. Verordnungen, Gesetze und nicht zuletzt Zensurmaßnamen greifen immer mehr -für viele noch immer unbemerkt-  in unser Leben ein. Bald wird es wieder heißen: Alles ist verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist! Ausdrücklich erlaubt wird dann selbstredend kaum etwas sein!

Eine neue Verbotskultur greift unaufhaltbar um sich.
In einer immer chaotischeren Welt, in der unsere Freiheiten ständig weiter beschränkt werden, in der alles und jedes ständig reguliert wird und in der viele sich täglich immer unwohler fühlen, wird zu einer neuen Normalität.

Die neue Normalität: Wer heute noch aus der Reihe tanzt, ist zumindest sehr verdächtig, möglicherweise sogar als gefährlich einzustufen.
Das Recht, zu denken und zu sagen was uns gefällt, oder was man nicht möchte, gehört schon längst der Vergangenheit an. Facebook, Twitter, Google+ etc. werden systematisch zensuriert. Ein "Wahrheitsministerium" soll demnächst eingeführt werden. Die wachsende Unsicherheit ist schon überall zu spüren, viele haben Angst ihre persönliche Meinung, egal zu welchen Thema auch immer, zu sagen, geschweige denn zu schreiben. Eine konstruktive Diskussion und ein Meinungsaustausch wird immer schwieriger.

Wir denken: Es wird wieder höchste Zeit, mehr über Freiheitsrechte, Bürgerrechte, Rede-und Gedankenfreiheit aber natürlich auch über Bürgerpflichten nachzudenken. Immer mehr Verbote, totale Überwachung, ständige Kontrollen und Einschränkung der Freiheiten. Die Freiheit des einen, endet natürlich dort, wo die Freiheit des anderen anfängt, das soll hier auch gar nicht in Frage gestellt werden.
Schluss: Nicht Jede/Jeder wird unserer Meinung sein. Gut so, manche werden nach noch mehr Überwachung, noch mehr Vorschriften, Gesetze und Regelungen verlangen - damit sie sich sicherer fühlen können. Das alles können wir akzeptieren und denken dabei an Voltaires Ausspruch: "Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen."

Und Voltaire hat noch etwas zur Meinungsfreiheit gesagt:
"Le droit de dire et d’imprimer ce que nous pensons est le droit de tout homme libre, dont on ne saurait le priver sans exercer la tyrannie la plus odieuse. Ce privilège nous est ... essentiel ... ; et il serait déplaisant que ceux en qui réside la souveraineté ne pussent pas dire leur avis par écrit."
Quelle : Questions sur les miracles


Übersetzt:
„ Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu; und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.“ Quelle: Eggetsberger-Info-Team
Bildquelle: Pixabay

Montag, 2. Januar 2017

Der Wunsch nach Glück steckt UNTERBEWUSST hinter allem, was wir sind und was wir tun.

Glück ist das beste Anti-Aging Mittel, Glücksgefühle lassen uns attraktiver und jünger wirken. Die gesamte Ausstrahlung ist positiv, erfolgreich, anziehend und jugendlich. Jeder kann und darf einfach glücklich sein. Glück entsteht, wenn wir Glück fühlen. Und wir brauchen dazu nicht einmal einen Grund oder ein äußeres Ereignis. Die richtige Hirnaktivität, die richtigen Auslöser und Sie können Glücksgefühle für sich selbst erzeugen, um glücklich zu sein. Wir lehnen uns UNBEWUSST gegen alles auf, was uns unglücklich macht. Doch es ist gerade dieses Auflehnen, das Bekämpfen von unglücklich machenden Gedanken und Ereignissen, die nicht nur unsere Gesundheit, Partnerschaften, Familien, sondern auch den inneren Frieden und das eigene Glück zerstören. Wir konnten bei unseren Messungen und Untersuchungen im Biofeedback-Labor immer wieder feststellen, dass gerade diese unbewusst ablaufenden Prozesse des Bekämpfens unerwünschter Zustände die meisten Probleme verursachen. Nach unseren jahrzehntelangen Forschungen mit empfindlichen Hirnstrom-Messgeräten und modernsten Biofeedbackgeräten konnten wir eine Trainingsmethode zur Steigerung der inneren Energie und Entwicklung von persönlicher Spiritualität konzipieren, die konstante Ergebnisse bei einem breiten Spektrum von Anwendern ermöglicht. Neural-Stimulation regt neuronale Lernprozesse an und hilft dabei ein neuronales Netz für tiefe Meditation aufzubauen. Heute haben wir die Möglichkeit, durch die Neural-Stimulation mit sanften Strömen in kurzer Zeit geistige Veränderungen zu erreichen.
Am Anfang einer spirituellen Reise suchen viele Menschen nach einer spirituellen Führung und wollen Teil einer spirituellen Gemeinschaft zu sein. Vielleicht spricht jemanden das Wissen der Schamanen oder fernöstliche Techniken an, oder vielleicht das Leben in einem Kloster. Es gibt viele Wege die man gehen kann, aber der allerwichtigste Weg, ist der eigene Weg. Die Vorstellung, dass man sich nur spirituell entwickeln kann, wenn man sich religiösen Wegen oder Praktiken anschließt ist, für die eigene Entwicklung eher hinderlich und widerspricht dem eigentlich Sinn der Spiritualität.


Finden Sie ihr eigenes spirituelles Wissen, entwickeln Sie Vertrauen in Ihre eigene Intuition und Fähigkeit die inneren Räume zu erschließen. Im Theta-X Prozess geht es genau darum, seinen eigenen Weg zu finden und seine eigene Spiritualität zu entwickeln und Bioströme vernetzen die spirituellen Schaltkreise. Die Neural-Stimulationsgeräte der Serie Whisper ermöglichen dem Trainierenden, sein neuronales Netzwerk und seine Gehirnaktivität gezielt zu verändern. Die sogenannte Langzeitpotenzierung löst im Gehirn einen beschleunigten Lerneffekt aus.

Lesen Sie mehr über den Theta-X Prozess: LINK  Anmeldung zum Theta-X1: LINK

Theta-X Weihnachtsaktion noch bis 6.1.2017