Donnerstag, 14. Januar 2016

Nahrungsmittelunverträglichkeiten äußern sich oft in einer Vielzahl von Beschwerden

Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Überbegriff für alle Formen der Unverträglichkeitsreaktionen auf Lebensmittel. Hierzu gehören gesundheitlichen Beschwerden, die in Zusammenhang mit dem Verzehr von Lebensmitteln beziehungsweise deren Inhaltsstoffen auftreten. Durch Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmitteln können chronische Beschwerden ausgelöst werden. Die negativen Auswirkungen durch bestimmte Nahrungsmittel auf den Körper können sich als Beschwerden in den Bereichen des Magen-Darmtraktes oder in den Gelenken zeigen. Hautprobleme, Migräne und Gewichtsprobleme, neurologische Störungen, Atembeschwerden, psychologische Störungen und Hyperaktivität  kann durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hervorgerufen werden. Weiters problematisch sind, Fibromyalgie, Gelenkschmerzen,Gelenksentzündungen, und ein geschwächtes Immunsystem.

Austesten von Unverträglichkeiten
Mittels einer Nahrungsanalyse können mehr als 500 verschiedene Nahrungsmittel getestet werden. Diese Nahrungsmittel werden auf ihre Ver- und Unverträglichkeit getestet. Am Ende der Analyse erhält man eine komplette Auswertung darüber, welche Nahrungsmittel der Körper verarbeiten kann und welche nicht – sprich, welche negative Auswirkungen auf den Körper haben. Hautprobleme, Migräne und Gewichtsprobleme werden nur sehr selten mit Nahrung in Verbindung gebracht. Viele Patienten sind nach Weglassen der nicht verträglichen Nahrungsmittel erstaunt, dass Beschwerden verschwinden, die sie nicht mit ihrem Essen in Verbindung gebracht hätten. Wenn man für sechs bis acht Wochen nicht-verträgliche Nahrungsmittel meidet, kann die Intoleranz durchaus auch verschwinden. Doch auch die besonders gut verträglichen Lebensmittel werden bei der Analyse aufgezeigt.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Der spanische Arzt Professor Jesus Lozano hat in jahrelanger Forschungsarbeit insbesondere die Nahrungsmittelunverträglichkeit erforscht, die anders als eine Allergie keine unmittelbare Reaktion des Immunsystems hervorruft (z. B. typische, sofortige Hautreaktion beim Verzehr von Erdbeeren).
In Fällen von Unverträglichkeiten werden keine Antikörper freigesetzt, um den vermeintlichen Feind anzugreifen, wie bei einer Allergie.

Die Unverträglichkeit eines Nahrungsmittels entsteht vielmehr dadurch, dass der Organismus dieses Menschen nicht die notwendigen Enzyme produziert, um bestimmte Nahrungsmittel zu verdauen oder zu metabolisieren. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist schwerer als eine Allergie zu erkennen. Sie kann eine große Anzahl von Symptomen mit sich führen, im Allgemeinen sogar ohne sichtbaren Bezug zu den Nahrungsmitteln. Diese Symptome können nach 30 Stunden oder mehr nach der entsprechenden Nahrungsaufnahme auftreten.
Ständig werden neue Substanzen entdeckt, die eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hervorrufen oder hervorrufen können. Ergänzungsmittel wie Farbstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker sind in vielen Fällen hierfür verantwortlich.