Dienstag, 7. Juni 2016

Wissenschaftlicher Beweis: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression

In einer aufseheneregenden Studie ist es einem internationalen Forscherteam gelungen nachzuweisen, dass bestimmte Meditationsformen (wie z.B. die Technomeditation/Theta-X Prozess) zu speziellen molekularen Veränderungen im Körper und damit der sogenannten Genexpression führt.
Anm.: Genexpression ist der Vorgang, bei dem die genetische Information umgesetzt und für die Zelle nutzbar gemacht wird. Anders ausgedrückt beschreibt der Begriff Genexpression den wichtigen intrazellulären Weg vom Gen zum Genprodukt. Hier befindet man sich an der alles bestimmenden Basis des Lebens.

Noch nie war das Erlernen von Meditation so leicht wie heute!
Wie die Forscher um Perla Kaliman vom Instituto de Investigaciones Biomédicas de Barcelona (IIBB-CSIC-IDIBAPS) und Richard J. Davidson von der University of Wiscosnsin-Madison gemeinsam mit französischen Kollegen im Fachjournal „Psychoneuroendocrinology“ berichten, untersuchte die Studie die Auswirkungen einer eintägigen, von einer Gruppe durchgeführten intensiven Achtsamkeitsmeditation und verglich diese mit einer Kontrollgruppe von Personen, die sich über den gleichen Zeitraum mit zwar ruhigen aber nicht-meditativen Handlungen beschäftigt hatte. Die Achtsamkeitsmeditation ist eine gut erforschte Meditationstechnik, in welcher u.a. die Geistesinhalte beobachtet aber nicht bewusst gesteuert werden. In der Achtsamkeitsmeditation betrachtet der/die Übende Körper, Empfindungen, Emotionen, Bild- und Wortgedanken aus der Beobachterrolle. In der Techno-Meditation wird die Meditationstechnik mittels Neurostimulation (Whispern) eingeübt und konditioniert. Dadurch entsteht eine besonders tiefe Achtsamkeitsmeditation die bis hin zum Gedankenstopp führt. ... 

Jeder erlernt mittels Neurostimulation in kurzer Zeit
die tiefe Meditation, die Techno-Meditation!
Tiefgreifende Veränderungen sind messbar!
Schon nach etwa acht Stunden des achtsamen Meditierens zeigte sich – nach anfänglich nahezu identischen Werten bei den Mitgliedern beider Gruppen – bereits eine ganze Reihe an genetischen und molekularen Unterschieden bei den Meditierenden – nicht jedoch bei der nicht meditierenden Kontrollgruppe: „Das Interessanteste an unseren Beobachtungen ist, dass die Veränderungen genau die Gene betreffen, auf die entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente abzielen“, erläutert Kaliman. Der gleiche Effekt zeigt sich auch bei der Techno-Meditation nur schon etwas früher. Dazu kommt noch eine messbare Reduktion des Angst- und Stresspotentials durch entsprechende Deaktivierung der Amygdala.

Bei Herzerkrankungen und entzündlichen Prozessen besoders zu empfehlen.
Schon zuvor konnten klinische Untersuchungen zeigen, dass auf der Achtsamkeits-Meditation basierende Übungen (Training) positive Auswirkungen auf Entzündungserkrankungen haben, weswegen sie sogar von der American Heart Association als Präventions-Maßnahmen empfohlen werden. Die aktuelle Studie offenbart nun einen möglichen biologischen Mechanismus als Grundlage für den therapeutischen Effekt.

Entzündungen sind gefährlicher als man denkt
Immer mehr Menschen werden von Entzündungen ganz besonderer Art heimgesucht. Sie breiten sich unbemerkt und schleichend im Körper aus, beeinträchtigen die Gesundheit immens und können schwere Erkrankungen, wie z.B. Autoimmunerkrankungen oder Krebs auslösen. Nahezu jedes Organ und jeder Körperbereich kann sich entzünden. Zu den akuten Entzündungen gehören beispielsweise die Blinddarmentzündung, die Nasennebenhöhlenentzündung, die Blasenentzündung, die Nierenbeckenentzündung, Lungenentzündung, Gelenksentzündungen, die Sehnenscheidentzündung aber auch die Herzmuskelentzündung, Entzündung des Gefäßsystems und viele weitere Entzündungen mehr.

Gerade heute sind die gesundheitlichen Wirkungen der
Techno-Meditation von großer Bedeutung!
Die primär chronische Entzündung
Weitaus bekannter ist diese Entzündungsart unter dem Begriff Autoimmunerkrankung.
Bei dieser Erkrankung greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an und zerstört es. So entsteht ein Teufelskreis von immer wiederkehrenden Entzündungsreaktionen, die das betroffene Organ immens schädigen.

Epigenetische Veränderungen durch Meditation sind möglich!
Zurück zur Meditation: Das Ergebnis, so Davidson, liefere erstmalig den wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Meditation zu epigenetischen Veränderungen des Genoms führen kann. Zuvor hatten klinische Studien bereits gezeigt, dass auch physikalische Reize wie Stress, Diät oder Sport innerhalb weniger Stunden zu dynamischen epigenetischen Reaktionen führen können.
Quellen: wisc.edu?/Fachjournal „Psychoneuroendocrinology“ berichten (DOI: 10.1016/j.psyneuen.2013,11,004)
Bildquellen: Eggetsberger-Net u. Fotolia
Link: http://www.psyneuen-journal.com/article/S0306-4530(13)00407-1/abstract
Mehr zu Theta-X, Link: Info zu Theta-X