Sonntag, 13. März 2016

Hacker stehlen eine Milliarde Dollar, Kriminelle erpressen Geld, Terroristen verschicken Geld und niemand kann was dagegen tun! Warum?

Hacker stehlen eine Milliarde Dollar vom Konto einer Zentralbank bei der Federal Reserve (kurz FED).

Ab 2016 wird von verantwortlichen Stellen intensiv darüber nachgedacht!
Man möchte uns immer denken lassen, dass Bargeld unsicheres Geld ist und dass digitales Geld sicherer ist. Man möchte das Bargeld ersatzlos streichen und uns auf digitales Computer-Geld umstellen, zu unserer eigenen Sicherheit! Man möchte die 500 und 200 Euroscheine abschaffen und verbieten, da diese (so will man uns glauben lassen) von Kriminellen zur Geldwäsche und illegalen Geldtransporten benützt werden könnte. Wir müssen uns bei Bareinzahlungen auf Konten (auch über Erlagschein) mittels gültigem Lichtbildausweis ausweisen, denn man muss ja überprüfen können, wer der Einzahler ist. In manchen Ländern darf nur bis zu einer bestimmten Obergrenze bar bezahlt werden, auch natürlich nur um bösen Terroristen und Drogenhändlern das geldgestützte Handwerk zu legen. Die Banken müssen jede Geldbewegung nachvollziehen können, BIC-Code, SWIFT-Code,  und IBAN-Code dienen der totalen Kontrolle. Doch dass dies alles nur gegen den Normalbürger gerichtete Maßnahmen sind, um den Norm-Bürger auf Schritt und Tritt zu überwachen und zu kontrollieren sagt uns Normalos natürlich niemand, warum auch. 

Wie wenig sich Kriminelle, Computerhacker, Terroristen etc. von der Bargeld-Abschaffung und der Beseitigung von großen Geldscheinen beeinträchtigen lassen, sollen Ihnen drei Beispiele zeigen.

Beispiel 1 
Cyberkriminelle bei Ihrer "Arbeit" im Internet, bei Banken und Konten!
Kriminelle haben etwa eine Milliarde Dollar(!) vom Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der "sicheren" amerikanischen Zentralbank Fed abgehoben. Während ein Großteil des Geldes durch viel Glück zurückgeholt werden konnte, ist der Verbleib von immerhin noch über 80 Millionen Dollar WEITERHIN UNKLAR(!).

Die Spur des virtuellen Geldes VERLIERT sich derzeit auf den Philippinen. ... 

wie das Nachrichtenmagazin Heise online am Donnerstag 10.03.2016 berichtet. Demnach sind Anfang Februar 2016 im Zuge mehrerer Überweisungen über das Swift-Zahlungssystem, Gelder von einem Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der New Yorker Niederlassung der amerikanischen Zentralbank abgezogen worden. Zunächst betrug der Schaden nach den ersten Überweisungen rund 100 Millionen Dollar, doch dieser erste Erfolg war für die Hacker offenbar erst ein Testfall, sozusagen erst der Anfang. Danach ging es munter weiter. Ein Teil der nach und nach erbeuteten Gelder konnte zurückgeholt werden. Etwa 81 Millionen Dollar befinden sich jedoch außerhalb des Zugriffes der Fed und der Zentralbank von Bangladesch. Ihre Spur verliert sich auf den Philippinen, wo sie offenbar mittels einer Handvoll Bankkonten entgegengenommen wurden. „Die Täter (Hacker) hatten den Zeitpunkt gut gewählt: Vom 6. bis 8. Februar gab es auf den Philippinen ein langes Wochenende, das soll ja überall von Zeit zu Zeit vorkommen. Das Geld wurde beim britischen Anbieter PhilRem in philippinische Peso gewechselt und dann zurück auf die Philippinen geleitet“, schreibt Heise. Danach wurde das Geld anschließend über verschiedene Casinos auf den Philippinen "gewaschen". Diese „stellten dafür Spieljetons aus, die anschließend wieder eingetauscht wurden. Diese Casinos unterliegen nicht den Meldepflichten, die bei Geldwäscheverdacht für Banken gelten. Die weiteren Spuren des Geldes weisen in verschiedene Teile Asiens“ und dann sind die Spuren kalt, beschreibt Heise online den Weg des Geldes und die Begleitumstände der Aktion weiter. Bei den Untersuchen kommen die Behörden sowohl in Amerika, Bangladesch und den Philippinen nicht weiter, das Geld ist rein gewaschen und verschwunden. 

Bisher ist die ermittelte Faktenlage aber mehr als dünn, um einschätzen zu können, ob überhaupt gehackt wurde, wie gehackt wurde und welche Hinweise es bezüglich der Nationalität der Täter gibt fehlen die notwendigen Daten. Der Finanzminister von Bangladesch hat inzwischen eine Klage gegen die New Yorker Fed angekündigt. Die Fed habe das Geld freigegeben und trage deshalb die Hauptverantwortung für den Verlust - so die Regierung von Bangladesch.
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Beispiel 2
Erpressungstrojaner bringen Millionen EURO und DOLLAR!
So sieht die Erpresser-Meldung aus, wenn Ihre Daten verschlüsselt wurden!
Die Welle der Trojaner, die Daten ihrer Opfer verschlüsseln und nur gegen Lösegeld freigeben, ebbt nicht ab (leider auch nicht in Österreich, Deutschland und der Schweiz). Laut FBI gehen allein die gezahlten Lösegelder für den Trojaner Cryptowall und seine Varianten in die Millionen. Das Prinzip der Lösegeld-Trojaner erfreut sich anhaltend großer Beliebtheit unter Cyberkriminellen die Geld benötigen. Nach Angaben der US-Bundespolizei FBI solle allein der Schädling "Cryptowall" und seine verschiedenen Varianten von April 2014 bis Juni 2015 insgesamt 18 Millionen US-Dollar erpresst haben. Insgesamt seien bei dem vom FBI mitgetragenen Internet Crime Complaint Center fast 1000 Fälle solcher Cyber-Erpressungen seit 2014 gemeldet worden. Weder FBI, Polizei noch Geheimdienste können die Kriminellen stoppen.

Cryptowall sei laut FBI derzeit der in den USA am weitesten verbreitete Erpressungs-Trojaner. Die Infektionen erfolgen meist über Mailanhänge, manipulierte Web-Links und ähnliches, auf die arglose Nutzer klicken. Daraufhin verschlüsseln diese Trojaner die Daten des befallenen Rechners und allen anderen angeschlossenen Medien (auch Dropbox-Ordner u.ä.) – eine Möglichkeit zur Entschlüsselung wird den Opfern nur bei Zahlung von Lösegeld in Aussicht gestellt. Das liege laut FBI zwischen 200 und 10.000 US-Dollar (vor kurzem war in Österreich der Netzanbieter A1 von dieser Erpressungsmethode betroffen). Für die Opfer ist das in vielen Fällen ein herber Schlag, zusätzlich zu den akuten Problemen des Datenverlustes kommen natürlich noch Folgekosten etwa durch Produktivitätsausfall, Seviceausfall etc. hinzu.

Doch wie kommen die Cyberkriminellen in diesem Fall zu ihren erpressten Geldern? Wo ist hier die Kontrolle durch Banken, Staaten, Finanzämter, Polizei etc.?

Das Lösegeld muss in der Cyberwährung Bitcoin bezahlt werden.
Der Lösegeld-Transfer die Lösegeld-Zahlungen, erfolgen zumeist über Bitcoin. Vorausgesetzt, dass die Erpressungsopfer die Einstiegshürden für die geforderten Zahlungen meistern, bietet das Kryptogeld den Kriminellen eine gute und anonyme Plattform für schnelle, weltweite Überweisungen ohne zentrale Kontrolle, ohne Banken, ohne BIC, SWIFT, IBAN, und ohne die Kontrollen von Finanzämtern. Ohne besondere Vorkehrungen wie Mixing-Dienste sind aber auch Bitcoinzahlungen im öffentlich einsehbaren Verzeichnis der Blockchain nachverfolgbar, das wissen diese Kriminellen nur zu gut, und agieren gut überlegt. Auch wegen der häufigen Kursschwankungen beim Bitcoin steigen die Erpresser nach erfolgter Zahlung auch schnell in eine andere normal gängige Währung um: Laut dem Sicherheitsexperten Etay Maor von IBM kommen für die weitere Geldwäsche oft Money Mules zum Einsatz – also Mittelsmänner, die Gelder entgegennehmen und dann über ihre Bankkonten oder Transferdienste wie Western Union überweisen. Doch welchen Weg die Erpresser auch bevorzugen, am Ende haben sie das erpresste Geld "gewaschen" und in richtige gängige Währung getauscht.
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3. Beispiel
Hawala-System in Aktion, niemand kann es überwachen, es funktioniert immer!
Das Hawala-System: Der islamischer Geldtransfer, Milliardenströme ohne Kontrolle - total geheim.  Das Hawala-System gilt als das geheimste Geldtransfer-System der Welt: Hawala basiert auf Vertrauen, Diskretion, Anonymität, Geschwindigkeit und modernen Kommunikationsmedien. Wer zu Terroranschlägen ermittelt, muss sich auch immer -und vor allem- um eines kümmern: Das Geld. Wie können Terroristen teuere Waffen kaufen, reisen, Autos und ihren Unterhalt bestreiten mit ihren teilweise schlecht bezahlten Teilzeitjobs? Das Geld, das den internationalen Terror (aber  auch religiöse Fanatiker und Gruppierungen) finanziert, kommt nicht per Banküberweisung oder im Brief in Form von mehren 500 Euroscheinen, nein - es kommt über das geheime, illegale Hawala-System in die verschiedenen Länder auch in die EU. Wie täglich über dieses System rund vier Milliarden Dollar (!) verschickt werden (nicht nur um Terroristen mit Geld zu versorgen), lesen sie im Sonderbericht. Wir haben über das HAWALA-SYSTEM  das auch Kriminelle, Drogenhändler und nicht zuletzt Terrororganisationen regelmäßig benützen genau und ausführlich berichtet => siehe Direktlink zu diesen Bericht.
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Diese drei, gerade aktuellen Beispiele zeigen -jedem der es sehen will- dass man mit einem Bargeldverbot, mit einer Umstellung auf rein digitales Geld etwas ganz anderes will. Nämlich die totale Überwachung auf ihr Geld, Ihr Erspartes auszudehnen, ihnen die Möglichkeit zu nehmen Bargeld zu Hause aufzubewahren, also in Sicherheit zu bringen, schnell und einfach das Geld abzuwerten, Sondersteuer und Sonder-Solitaritätsabgaben einzuziehen, Abgaben zur Bankenrettung einzuziehen, oder gleich die Währung durch nur einen Knopfdruck zu ändern, oder Negativzinsen abzuschöpfen ... .

Das Hawala-System, die Cyber-Erpresser die sich über Bitcoin bezahlen lassen, die Millionen-Geldwäsche über die Spielkasinos erfolgte beweist wieder: 1. Digitales Geld ist nicht sicher, Kriminelle können auch Ihr Bankkonto plündern. 2. Cyberkriminelle, Kriminelle- und Terrororganisationen finden immer einen Weg unbemerkt und im Verborgenen ihre Aktivitäten durchzuführen. 3. Egal wie genau und mit welchen Mitteln von staatlicher Seite die Bürger überwacht werden, diese Organisationen sind den Überwachern IMMER einen Schritt voraus. Wird der EURO abgeschafft, laufen die Geschäfte einfach über andere Währungen, irgendwo auf der Welt gibt es immer Bargeld, aber auch Wertpapiere, Aktien etc. können zu Zahlungen herangezogen werden.

Wir wollen Sie schützen, darum überwachen wir sie genau. Ihre Regierung!
Terroristen und Kriminelle sind immer dem Staat, den Behörden, der Polizei, den Geheimdiensten und Banken einen Schritt voraus, das war immer so und wird immer so bleiben.  Beispiel: Erst werden Computerviren und Trojaner entwickelt, dann erst können Virenschutzprogramme, Virenscanner und andere Maßnahmen zur Abwehr entwickelt werden (vergessen Sie nicht der Erpresser-Trojaner existiert seit 2014 und kann noch immer nicht gestoppt werden). Geheime und neue Methoden zum unauffälligen, nicht verfolgbaren Geld-Transfer werden von den Tätern entwickelt und benützt, die Staaten und die vermeidlichen staatlichen und geheimdienstlichen Überwacher (und sie überwachen wirklich schon alles, eMailverkehr, Internetverhalten, Twitter, Facebook - inkl. Facebookzensur- SMS, WhatsApp-Messenger, Handytelefonate, Skype, Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, dazu kommt die Überwachungen von Geheimdiensten wie auch ausländischen Geheimdiensten z.B. NSA, dann die Vorratsdatenspeicherung, Überwachung ihrer Kontobewegungen, Bankomatkarten- und Kreditkartenbenutzung etc. das alles kann die immer mehr zunehmende Kriminalität, auch die Cyberkriminalität nicht im Geringsten stören, oder gar aufhalten. Die Überwachungs- und Ordnungsorgane wie auch die Banken können erst nachträglich auf Neues und/oder Unbekanntes reagieren, bis dahin ist so manches System jahrelang erfolgreich in Betrieb und dient den Kriminellen und Terroristen. Zu stoppen wird der kriminelle Geldtransfer dieser Leute niemals sein, was uns das HAWALA-System und die Zahlung über Bitcoin deutlich zeigt. Und unser Politiker und Banker wissen das sehr gut, sie kennen die Lücken die sie nie schließen werden können. Doch sie halten den Normalbürger in dem Glauben, dass noch mehr Überwachung, noch mehr Kontrolle, Abschaffen von großen Geldscheinen, oder besser gleich das Abschaffen von Bargeld (Bargeld-Verbot) die lang ersehnte Lösung sein wird. Doch sie selbst wollen gar nicht alle Lücken schließen, Geheimdienste (wie CIA, NSA und andere), Waffenlieferanten, verschiedene Konzerne benötigen selbst die geheimen Möglichkeiten um Gelder, Werte schnell und sicher zu bewegen, hin zu dunklen Geschäften um ihre oft nicht öffentlich zu machenden Aktionen zu finanzieren. Lassen Sie sich also nicht manipulieren. Bargeld ist eine der letzten Freiheiten die Sie als Normalbürger NOCH haben.
Quellen: Heise-online, Eggetsberger-Info, ORF, div. News, Internet. Bitcoin-org,
Bildquellen: Fotolia u.a.