Donnerstag, 10. November 2016

Quantenphysik - neueste Experimente bestätigen: Unsere Realität existiert wirklich erst dann, wenn wir sie beobachten

Immer wieder wir über das Unfassbare diskutiert
Existiert die Realität nur wenn wir sie beobachten? Ist der Beobachter auch der Entwickler der Realität? Nach einer bekannten Theorie der Quantenphysik, ändert sich das Verhalten eines Teilchens, je nachdem ob es einem Beobachter unterliegt oder nicht. Es stellt im Grunde dar, dass die Realität eine Art von Illusion ist und nur dann existiert, wenn wir hinsehen. Zahlreiche quantenphysikalische Experimente in der Vergangenheit zeigten, dass dies tatsächlich der Fall ist (so unglaublich es auch klingen mag).


"Realität ist eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige." 
Zitat: Albert Einstein 

“… Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. 
Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, 
ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.”
Zitat: Anton Zeilinger, Physiker an der Universität Wien (Video)

Alles nur eine Illusion?
Physiker an der “Australian National University” haben nun weitere Belege für die illusorische Natur der Realität gefunden.
Sie wiederholten John Wheeler’s “Delayed-Choice-Experiment“ (Video Link dazu), eine abgeänderte Form des berühmten Doppelspaltexperiments.

Schaltplan von Wheeler "verzögerten Wahl Experimenten"
Bei Wheelers Experiment kam heraus, dass ein einzelnes Photon zwei Wege verfolgen kann. Verhält es sich wie eine Welle, nimmt es beide Wege. Verhält es sich wie ein Teilchen, muss es sich entscheiden, welchen der beiden Wege es nimmt. Wheeler zeigte, dass gemäß der Quantenmechanik die Entscheidung, ob das Photon Wellen- oder Teilchencharakter zeigt, getroffen werden kann, auch nachdem es die Wege bereits durchlaufen hat.

Was ist nun anders?
Die neuen Resultate der australischen Wissenschaftler zeigten, dass die Realität -wie wir sie zu kennen glauben- nicht existent ist, wenn keiner hinsieht. Der Beobachtungsprozess lässt die Realität nach den (unbewussten) Erwartungen erst entstehen.
Es ist bekannt: Einige Teilchen wie Photonen oder Elektronen, können sich sowohl als Welle als auch als Teilchen verhalten. Hier kommt dann die wichtigste Frage, was genau zwingt ein Photon ein Elektron oder sogar Atome, sich entweder als ein Teilchen oder als eine Welle zu verhalten? Dies ist die Frage, welche Wheeler in seinen Experiment beantworten wollte: zu welchem Zeitpunkt entscheidet sich ein Objekt? ...


Prof. Andrew Truscott (L) mit Ph.D. Student Roman Khakimov
© Stuart Hay, ANU
Die Ergebnisse der neuen Experimente der australischen Wissenschaftler, die in der Zeitschrift Nature Physics (Link dazu) veröffentlicht wurden, zeigen, dass diese Wahl dadurch bestimmt wird, ob das Objekt gemessen* (bzw. beobachtet wird) wird, welches im Einklang mit der Quantentheorie steht aber uns auch unglaubliche Konsequenzen eröffnet (siehe auch PDF).

Das Experiment: "Es beweist, dass Messung alles ist! Auf der Quantenebene existiert Realität erst wenn wir sie beobachten" - sagte der leitende Forscher Dr. Andrew Truscott von der Australian National University in einer längeren Pressemitteilung

Die Konsequenz aus den neuen Quantenphysik-Experimenten ist phantastisch
Das heißt: Es gibt keine von der Beobachtung unabhängige Welt da draußen, sondern die Realität manifestiert sich erst durch unsere Konditionierungen, Fragen, Beobachtungen und Messungen. 


Zum besser lesen, Grafik einfach anklicken!
Die Konsequenz daraus: Aus dem Blickwinkel der Quantenphysik haben wir damit eine gewaltige Verantwortung für das Wohl aller Lebewesen und unserer Welt. Denn durch unsere Mitwirkung (entstehend aus der Beobachtung) bei der Umwandlung von Möglichkeiten in Tatsächlichkeiten also in Realität sind wir am Schöpfungsprozess der uns umgebenden Realität und allem was geschieht beteiligt. Durch unsere Konditionierung bzw. Ego-Programmierungen ist diese durch uns ausgelöste Entstehung und Veränderung der Realität für die meisten Menschen nicht erkennbar. Sie erfahren den ständig ablaufenden Prozess in ihrem Egobewusstsein (dem sog. Denker in uns) als kontinuierlich.

Würden wir uns im Zustand des Quantenbewusstseins befinden (das ist unser wahres Selbst** das auch als Beobachter bezeichnet wird), so wäre die Wahl, aus den unendlichen Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, vollkommen frei und diskontinuierlich.

Einige fragen Sie sich jetzt, warum Sie sich in Ihrem normalen vom EGO dominierten Alltag der Verbindung mit dem Quantenbewusstsein, dem wahren  Selbst** nicht bewusst sind? Warum erleben wir uns als individuelle Ichs, als EGO*** das dem Leben der Realität zumeist hilflos ausgesetzt ist? Der Grund hierfür ist, dass wir so konditioniert sind. Wir sind geprägt von dem, was man uns beigebracht hat, von unseren Erfahrungen und unserem Verhalten in der Vergangenheit. Damit wird auch unsere Wahlfreiheit weitgehend eingeschränkt, wir sind konditioniert dadurch reagieren wir fast immer automatisch also unbewusst auf bestimmte Reize immer wieder in ähnlicher Form. Obwohl wir eigentlich unendlich mehr Auswahlmöglichkeiten hätten, sind in unserem Egobewusstsein die Alternativen begrenzt. Unser Ego, unsere Gedanken täuschen uns eine nicht existierende Wirklichkeit vor.

Im Quantenbewusstsein hätten wir wirkliche Freiheit, freien Willen, wir könnten frei aus den verschiedenen Möglichkeiten wählen.

Im Theta-X Prozess und vor allem in den Theta-Xpert Workshops lernen wir unsere Konditionierungen, unserer Sicht der Realität stark zu erweitern, das geht nur Schritt für Schritt. Wir lernen dadurch unserem wahren, höheren Selbst, dem beobachtenden Bewusstsein in uns, hier auch als Quantenbewusstsein bezeichnet, die größt mögliche Freiheit zu geben. Nur so können wir uns von unseren Programmierungen und Konditionierungen befreien und die dem Quantenbewusstsein innewohnenden Möglichkeiten und die damit verbundene Wahlfreiheit bewusst und dadurch besser nützen.
Quellen: nature/denkeanders-blog/Eggetsberger-Info-Blog
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Begrifferklärung: 
* Messung, als Messung versteht man in der Quatenphysik nicht nur ein entsprechendes Messgerät, sondern auch die Wahrnehmung/Beobachtung durch den Körper-Geist / Hirn-Geist unter Einbeziehung des Beobachters in uns. Im Bewusstseinszustand den man modern "Flow" tritt das EGO-Bewusstsein der Denker in uns zurück und wir reagieren perfekt nur mit dem Beobachter: Viele Sportler die den Flow erlebt haben, beschreiben den Zustand fern vom denken als unglaublich angenehm, berauschend, glücklich - man befindet sich dabei im Wissen, alles läuft ohne Anstrengung ganz von selbst ab.

** Wahres Selbst, höheres Selbst, Beobachter-Bewusstsein, höheres Bewusstsein, der stille Zeuge in uns. Das ist der Bewusstseinsteil der erst nach einem Gedankenstopp bemerkbar wird.

*** EGO-Bewusstsein, nach unseren Erkenntnissen nichts anderes, als ein an den Körper gebundenes Programm das die meisten von uns als ICH ansehen. Es ist der Bewusstseinsteil in uns der den ständigen Fluss der Gedanken und damit verbundenen Emotionen bewirkt. Er überdeckt mit seinem ständigen Geplapper (denken) den Teil in uns, der unser wahres Selbst ist, den stillen Beobachter in uns. 
Quellen: Eggetsberger-Info-Blog/Nature/Denkeanders-blog/u.a.
Bildquellen: © Nature,  Stuart Hay, ANU, Fotolia
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