Sonntag, 15. Januar 2017

Mit guter Laune in den Tag starten, nichts ist wichtiger

Morgens mit dem sprichwörtlichen linken Fuß zuerst aufzustehen, kann sich tatsächlich auf die Stimmung und Arbeitsleistung des ganzen Tages auswirken.
Wer sich übellaunig gegenüber der Familie oder den Kollegen verhält, ist offenbar - so die Redensart - "mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden". Da ist tatsächlich etwas dran, sagen jetzt amerikanische Forscher. Denn beginnt man den Morgen in guter Stimmung, hat das positive Auswirkungen auf die Arbeitsleistung des ganzen Tages, zeigen die Forscher im "Academy of Management Journal".
"Ob man den Arbeitstag mit einer rosaroten Brille beginnt - oder mit einer graugetönten -, hat Einfluss darauf, wie man die Ereignisse für den ganzen Rest des Tages wahrnimmt", sagt Steffanie Wilk von der Ohio State University.

Ihr Team hatte 29 Angestellte im Kundenservice, die Telefonanrufe von Kunden an eine große US-Versicherungsgesellschaft weiterzuleiten hatten, im Verlauf von drei Wochen beobachtet. Die Versuchsteilnehmer mussten jeden Morgen ihre Stimmung auf einem Erhebungsbogen angeben, ebenso an zwei weiteren, zufällig gewählten Zeitpunkten. In diesen Momenten sollten sie auch angeben, wie ihr letzter Kunde auf sie gewirkt habe. Außerdem wurden die Gespräche mit Kunden von unabhängigen Personen mitgehört, die die Angaben der Versuchsteilnehmer stützen oder relativieren konnten.

Fazit: Wenn sie einen Tag in guter Stimmung begannen, beurteilten die Angestellten die Kunden und sich selbst im Tagesverlauf tendenziell besser als wenn sie in einer schlechten Stimmung waren. Dennoch konnte sich die Stimmung im Verlauf eines Tages auch ändern. Interessanterweise, so hat sich herausgestellt, ist es wahrscheinlicher, dass sich eine schlechte Laune in eine bessere Laune verwandelt, als dass eine gute Laune im Laufe des Tages verloren geht.
Quelle: Steffanie Wilk et al., Academy of Management Journal//
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