Freitag, 24. März 2017

Warum im Alter die Zeit schneller vergeht

Die veränderte Zeitwahrnehmung
Tägliche Routine und häufig gleiche Tätigkeiten sind an der veränderten Zeitwahrnehmung hauptsächlich schuld. Ältere Menschen haben sehr oft das Gefühl die Zeit verrinnt immer schneller. Kinder hingegen erleben ständig Neues, müssen völlig neue Eindrücke verarbeiten, Ihre Gehirnvernetzung und Optimierung ist in vollem Gang. Das alles muss verarbeitet werden.

Kinder leben im Hier und Jetzt! (Erinnern Sie sich!)
Im Gegensatz dazu machen ältere Personen, viele alltägliche Handlungen schon fast automatisch (wie z.B. Autofahren, Essen, etc.). Das hinterlässt kaum noch Spuren in deren aktueller Zeitwahrnehmung.
Wie kann man dem veränderten Zeitgefühl im Alter entfliehen?

Wie kann man die Zeit wieder dehnen?
Die israelische Psychologin Professor Dr. Dinah Avni-Babad hat das Phänomen zusammen mit ihrer Kollegin Dr. Ilana Ritov untersucht und folgenden Lösungsvorschlag, wie man der Entwicklung ein Schnippchen schlagen kann: “Wenn wir die Zeit dehnen wollen, müssen wir die Alltagsroutine unterbrechen, uns neuen Erfahrungen aussetzen und unser Leben ständig auf den Kopf stellen”, sagt die Wissenschaftlerin. Wir müssen wieder im Hier und Jetzt leben.

» Siehe dazu auch unsere Übungen – Die Kunst der Gedankenkontrolle
Hinweis: Ein Mensch vergleicht die erlebte Zeit immer mit seiner empfundenen Lebenspanne, denn das ist die einzige Relation die er hat.
Beispiel: Das heißt, 1 Jahr vergeht in schlechtesten Fall für einen 50 Jährigen 5 mal schneller als für einen 10 Jährigen.
Quelle: / IPN - Eggetsberger Forschung (Eterna) und Professor Dr. Dinah Avni-Babad und Dr. Ilana Ritov
Bildquelle: pixabay