Dienstag, 2. Mai 2017

Bevorstehender Polsprung wird die Welt ins Chaos stürzen

Die Hinweise mehren sich: Wissenschaftler glauben, dass sich bald eine Katastrophe biblischen Ausmaßes anbahnt! Bald steht uns eine Umpolung der Erde bevor - es wäre die erste in der Geschichte der Menschheit. Forscher haben jetzt erstmals Indizien dafür gefunden, was das mysteriöse Verhalten -den regelmäßigen Polsprung- verursacht.

Ein Polsprung könnte uns unmittelbar bevorstehen
An einigen Stellen wird das Magnetfeld immer schwächer. 
Alle 250.000 Jahre wechselt das Magnetfeld der Erde seine Richtung. Der letzte Wechsel ist allerdings bereits 786.000 Jahre her - das Ereignis ist damit überfällig. Derzeit nimmt die Stärke des Erdmagnetfelds um fünf Prozent pro 100 Jahre ab, der letzte Polwechsel vollzog sich in diesem Zeitraum komplett. Ein erneuter Wechsel könnte also unmittelbar bevorstehen.

Ein normaler Ablauf für die Erde - eine globale Katastrophe für die Menschheit
Die Auswirkungen auf die Menschheit, unser Leben unsere Technik wären gravierend - Forscher versuchen deshalb schon lange, die Mechanismen hinter dem Phänomen zu entschlüsseln. Jetzt (2016 / 2017) sind sie einen entscheidenden Schritt weiter. ...

Ein Forschungs-Satellit beobachtet erstmals flüssigen Eisenstrom unter dem Nordpol
Flüssiger Eisenstrom unter dem Nordpol: Forschungs-Satelliten entdecken möglichen Einfluss auf Polsprung.
Mit Hilfe des europäischen Forschungs-Satelliten "Swarm" war es Forschern der University of Leeds erstmals möglich, die Ströme flüssigen Eisens 3.000 Kilometer unter der Erdoberfläche zu verfolgen. Dabei stießen sie auf einen rund 420 Kilometer breiten kreisförmigen Eisenstrom unter dem Nordpol, der sich westwärts von Russland nach Nordamerika dreht - mit Hotspots, die sich aktuell unter Kanada und Sibirien befinden (siehe ESA).

Dieser Strom dreht sich mit 40 bis 45 Kilometern pro Jahr, schneller als alle anderen Ströme in der Erde. In den letzten Jahren ist der Eisenstrom immer schneller geworden! Die Forscher erhoffen sich nun, aus ihren Erkenntnissen Vorhersage-Methoden entwickeln zu können, mit denen sie den Zeitpunkt des nächsten Polsprungs bestimmen können.

Katastrophale Auswirkungen auf unsere Zivilisation
Schwierigkeiten macht ihnen dabei jedoch die Tatsache, das auf der Südkugel noch kein Eisenstrom gefunden wurde. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass er da ist - da es aber keine aus dem Weltall messbaren Hotspots wie auf der Nordhalbkugel gibt, konnten sie den südlichen Eisenstrom noch nicht finden.

Das Magnetfeld der Erde wird schon lange immer schwächer
Der magnetische Nordpol ist auf Wanderschaft: Jedes Jahr verschiebt er sich um ca. 50 Kilometer. Seit 1979 hat die Stärke des Erdmagnetfelds nach Satellitenmessungen weltweit um 1,7 Prozent abgenommen - zehn Mal stärker als erwartet. Die Veränderung findet zudem nicht gleichmäßig statt: Über dem Südatlantik ist die Feldstärke um zehn Prozent gesunken. Auch über der Karibik ist das Feld deutlich schwächer geworden und damit der Schutz des Magnetfelds vor kosmischer Strahlung: Wer nach Südamerika über den Atlantik fliegt, belastet seine Gesundheit durch die stärkere kosmische Strahlung etwa so stark wie auf 1000 Flügen in den Fernen Osten. In anderen Regionen nimmt die Feldstärke entgegen dem globalen Trend ganz leicht zu.

Ein Polsprung hätte heftige Auswirkungen auf die Zivilisation: Das zusammenbrechende Erdfeld würde Satelliten, Strom- und Kommunikations-Netze stören. Da das Magnetfeld auch Auswirkungen auf die auf der Erde eintreffende Sonnenwinde hat, wären Flugzeug-Passagiere deutlich höherer Strahlung ausgesetzt. Auch das Leben selbst Pflanzen, Tiere, Menschen währen direkt bedroht. Ohne schützendes Magnetfeld würden die Sonnenwinde, die geladenen Partikel ungehindert auf uns einwirken und das könnte nicht nur unsere DNA verändern sondern auch den Organismus stören. Die ganze Konsequenz eines solchen (regelmäßig wiederkehrenden Polsprungs) ist nicht annähernd abzuschätzen. Der einzige Schutz der dem Leben dann noch bleibt, ist die Lufthülle der Erde sie schützt uns dann noch weiter aber nicht so effektiv wie der heute noch bestehende Schutz aus Lufthülle und Erd-Magnetfeld.

Dauer: Wenn das Magnetfeld kippt, muss die Erde etwa 5000 bis 10.000 Jahre nahezu ohne Magnetfeld auskommen, so der Münchner Geophysiker Prof. Axel Schult. Quellen: © University of Leeds, chip, div. News, 3 Sat, u.a.
Bildquelle: © ESA und, ESA DTU Space (2016)
Link: http://www.esa.int/Our_Activities/Observing_the_Earth/Swarm/There_s_a_jet_stream_in_our_core