Mittwoch, 30. Mai 2018

Gesichtsscans in Chinas High School installiert, erkennt Emotionen der SchĂŒler 📾

Schöne neue Welt! Auf einem Display wird eine Liste jener SchĂŒler gefĂŒhrt, die im Unterricht angeblich nicht zuhören. Eine Schule im chinesischen Hangzhou nutzt Gesichtserkennung, um die Aufmerksamkeit von SchĂŒlern wĂ€hrend des Unterrichts zu ĂŒberwachen.

Drei Kameras, die im vorderen Bereich des Klassenzimmers aufgestellt bzw. aufgehĂ€ngt sind (siehe Bild unten), scannen alle 30 Sekunden die Gesichter der SchĂŒler. Das berichtet die US-.Zeitung "Epoch Times". 

Eine Gesichtserkennungskamera in einem Klassenzimmer
in Hangzhou-Nr. 11 Highschool. (Screenshot via Sina)
Anhand des Gesichtsscans wird analysiert, welche Stimmung die SchĂŒler haben – neutral, ĂŒberrascht, fröhlich, desinteressiert, Ă€ngstlich, wĂŒtend oder traurig. Dann wird der Durchschnitt pro Klasse berechnet. Lehrer können die Anzeige in Echtzeit mitverfolgen. Bei bestimmten Werten zeigt das Programm an, dass der jeweilige SchĂŒler nicht aufpasst. Außerdem wird auf einem Display eine Liste jener SchĂŒler gefĂŒhrt, die im Unterricht – laut der EinschĂ€tzung der Software – nicht zuhören. Zudem werden bestimmte TĂ€tigkeiten analysiert – etwa, wenn die Person liest, zuhört, schreibt, aufsteht, die Hand hebt oder sich gegen den Tisch lehnt. 

Wohin der Trend in Zukunft geht! ...
Gesichtserkennung in China immer wichtiger 
Ein Bildschirm zeigt die verschiedenen Stimmungen an!
Freiheit, freie GefĂŒhle, Gedankenfreiheit war gestern: Geischtserkennung gewinnt in China immer mehr an Bedeutung, da sie eine eindeutige Identifikation erlaubt. Sie wird genutzt, um etwa an Schulen essen auszugeben, in GeschĂ€ften zu bezahlen, Bordkarten an FlughĂ€fen zu ersetzen oder den Diebstahl von Toilettenpapier auf öffentlichen Klos zu verhindern. Auch im Bereich der staatlichen Überwachung wird massiv aufgerĂŒstet: Polizisten tragen Brillen mit Kameras, die das Gesicht verdĂ€chtiger Personen binnen 100 Millisekunden erkennen können. Aktuell sind 176 Millionen Überwachungskameras in China im Einsatz, bis 2020 sollen es 626 Millionen werden. Zudem wurde etwa in der Region Xinjiang, wo primĂ€r die tĂŒrkissprachige Minderheit der Uiguren zuhause ist, ein System "voraussagender Sicherehitssoftware" installiert. Konkret werden Daten von Überwachungskameras, ID-Checks und anderer Informationen in einer Datenbank gesammelt. Das Programm kennzeichnet dann potentielle VerdĂ€chtige. 

Anm.: Wie lange es noch dauert, dass solche Systeme auch bei uns eingesetzt werden, das lĂ€sst sich nicht abschĂ€tzen. Wenn man beobachtet wie die Freiheit der BĂŒrger in der EU in den letzten Jahren beschnitten wurde, wie die Überwachung unglaubliche Ausmaße annimmt, so könnten solche Systeme auch bei uns in Schulen wie auch auf FlughĂ€fen, Bahnhöfen, in öffentlichen GebĂ€uden etc. auftauchen. 


Quellen ©: epochtimes, standard, frank fang, ua.
Bildquelle ©: Screenshot via Sina, sagolj, u.a.
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