Donnerstag, 27. Dezember 2018

Manipulation des Gehirns um uns hungrig zu machen

Viele Stoffe manipulieren die Schaltkreise in unserem Gehirn. Das hört sich ganz nach Drogen an, aber das ist es nicht. Es geht um Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln. Brain-Transformer nennen die Lebensmittel-Experten die geheimen Stoffe im Essen. Aber was genau macht Lebensmittel zu tickenden Zeitbomben für unser Gehirn?

Finger weg: Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Ein Beispiel: Was manipuliert unser Gehirn? Was erzeugt immer mehr Hunger? Die Antwort auf diese Frage ist so einfach wie erschreckend: Viele Stoffe beeinflussen die Botenmoleküle in unserem Körper, sie verändern nicht nur unser Hungergefühl, sondern sie programmieren das Gehirn selbst um. Ein gutes Beispiel dafür sind die Stapelchips. Für den Geschmack dieser Chips in den runden Dosen sorgt vor allem der Zusatzstoff Mononatriumglutamat (kurz MNG) = E621. In hohen Dosierungen ist MNG ein Nervengift, allerdings schützt die Blut-Hirn-Schranke normalerweise unser Gehirn vor dem giftigen Stoff. Es gibt nur ein Problem: Die Schranke hat eine Lücke. Die Zentrale unseres Hormonsystems wird nicht geschützt. Und dieses System regelt auch unseren Hunger. Die Folge: Das Gift MNG macht uns dauerhungrig – wir essen immer mehr. Siehe auch unten *

Wie sieht es mit unserer Ernährung heute insgesamt aus?
Die größte Gefahr geht von Stoffen in Lebensmitteln aus, die schleichend unseren Körper vergiften und die erst nach jahrelangem Konsum ihr Zerstörungspotenzial offenbaren.
Jeden Tag nehmen wir mit dem Essen Hunderte Substanzen in uns auf. Darunter AspartamPhosphorsäure, Pestizide, Acrylamid, Antibiotika und Hormone. Diese Stoffe sind in Pommes Frites, Cola, Powerdrinks, Fleisch, sogar in Obst und Gemüse enthalten. ...


Gefährliche Inhaltsstoffe in unseren Lebensmitteln
Auf den Verpackungen stehen dann, wenn überhaupt dann nur als kryptische Zahlencodes getarnt, E621E173 oder E626. Man müsste schon beim Einkaufen ein E-Nummern-Lexikon mitführen um alles richtig zu identifizieren. Diese oft hochgiftigen Zusatz-Stoffe sammeln sie sich in unseren Zellen und Organen an und manipulieren unser Nervensystem. Und das ein Leben lang! Tatsächlich ist unser Körper auf keines dieser Mittel vorbereitet, denn ihre Existenz ist von der Natur schlicht nicht vorgesehen. Die zugelassene erlaubte Tagesdosis, die Toleranz-Werte sind bei den meisten gefährlichen Stoffen viel zu hoch angelegt. Niemanden sollte es wundern, dass  Allergien (auch im fortgeschrittenen Alter) immer öfter auftreten.

Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs: Mehr als 200 chemische Stoffe (oft starke Giftstoffe) können bei Untersuchungen an normal lebenden Personen nachgewiesen werden. Viele dieser künstlichen Zusatzstoffe verbergen sich im Körper. Verschiedenen Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder Depressionen können nach Angabe von Forschern auf diese tickenden chemischen Giftbomben zurück zu führen sein. Dazu kommen noch Nanopartikel die bis in unser Gehirn vordringen, Weichmacher aus Kunststoffflaschen, Kunststofffolie und Lebensmittel-Verpackungsmaterial die unseren Hormonhaushalt massiv stören.

Nicht verboten - warum?
Warum verpacken wir in Alu-Materialien, oder benützen Alu-Geschirr, nehmen unsere Getränke aus Alu-Dosen und Plastikflaschen zu uns und kaufen in Plastik verpackte Lebensmittel? Warum sind die in unseren Lebensmittel verarbeiteten Zusatzstoffe, die Mayonnaise cremiger, Erdbeeren bakterienresistenter und Chips würziger machen sollen, nicht verboten?

Warum verkauft man genmanipulierte Produkte, von denen heute noch keiner weiß welche Nebenwirkungen auftreten werden (es fehlen dazu die Langzeitstudien)? Jedes Jahr sterben Millionen Menschen an Krankheiten, für deren Auftreten es einen Zusammenhang mit der Ernährung gibt, etwa Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine Reihe von Krebsarten.

Die Erklärung liefert die sogenannte Acceptable Daily Intake, ADI – die erlaubte Tagesdosis. Sie beschreibt die Menge eines Lebensmittelzusatzstoffes, die bei lebenslanger täglicher Einnahme als medizinisch unbedenklich erachtet wird. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beschreibt die Ermittlung dieser Tagesdosis wie folgt: „ADI-Werte stützen sich auf eine wissenschaftliche Überprüfung sämtlicher bis dato verfügbaren toxikologischen Daten zu einer bestimmten chemischen Substanz.“

Kritiker bemängeln jedoch (nicht ohne Grund), dass 
1. die ADI-Werte einzig auf Tierversuchen basieren (Tiere die eine viel kürzere Lebensdauer haben als der Durchschnittsmensch - daher kann es zu keinen sichtbaren Langzeitfolgen bei Tieren kommen). Schon daran sieht man die Wertlosigkeit vieler Studien und unnötiger Qual für Tiere!

2. Die Lebensmittel- und Verpackungs-Industrie nimmt in der Regel diese Untersuchungen selbst vor.

Warum gehen die Lebensmittel-Konzerne dieses große Risiko ein?

Zum besser lesen Bild einfach anklicken! Quelle: OECD/WHO
Es geht um Geld - sie verdienen sehr gut daran wenn wir ständig Hunger und Lust zu essen bzw. naschen haben. 
Das sind gute Nachrichten für die Nahrungsmittelproduzenten (und Aktionäre) – jedoch katastrophale Nachrichten für den Konsumenten.

Ein Problem der chemischen Zusatzstoffe zeigt sich auch darin, dass es immer mehr übergewichtige Menschen gibt.
Die EU kämpft gegen das ständig wachsende Übergewicht! Mehr als 50 Prozent der EU-Bürger sind übergewichtig. Ungarn führt derzeit die europäische Statistik an, dicht gefolgt von Großbritannien, Irland und Malta. In diesen Ländern leidet fast jeder vierte Bürger unter besonders starkem Übergewicht. In den USA und anderen Ländern sieht es teilweise noch viel schlimmer aus. Unter den Übergewichtigen steigt die Zahl der krankhaft Fettleibigen rapide an. 
Quellen: Div. Fachartikeln, WDW, OECD Health Data/WHO, 
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* Nach Erkenntnissen spanischer Wissenschaftler kann Glutamat bei Ratten die Konzentration des "Schlankheitshormons" Leptin herabsetzen und so dazu führen, dass das Gehirn falsche Botschaften über die Versorgungslage erhält und den Befehl zur Nahrungsaufnahme erteilt, obwohl kein Bedarf besteht. Eine Forschergruppe um den Kieler Professor Michael Hermanussen hat in diesem Zusammenhang festgestellt, dass Glutamat zu "Gefräßigkeit" führen kann.
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TIPP: Die Dr. Watson Datenbank der Zusatzstoffe -> DIREKTLINK und E-Nummern