Samstag, 29. Juni 2019

ūüďĆ Gericht: Drohnenabschuss √ľber eigenem Garten legal

§ = Pers√∂nlichkeitsrechte verletzt!

Wer eine Kameradrohne √ľber dem eigenen Garten sichtet und sich von ihr bel√§stigt f√ľhlt, darf sie abschie√üen. Das hat ein Gericht in der deutschen Stadt Riesa unweit von Dresden entschieden, nachdem ein Drohnenpilot einen Hausbesitzer geklagt hatte, der sein Flugger√§t mit dem Luftdruckgewehr vom Himmel geholt hat. ...
Kamera-Drohnen verletzen Persönlichkeitsrechte
Im konkreten Fall entschied das Gericht, dass der Pilot mit dem √úberflug die Pers√∂nlichkeitsrechte des Gartenbesitzers und seiner Familie verletzt habe. Wer in den privaten Bereich - also auch in einen abgez√§unten Garten - eindringe, verletze mit dieser „Aussp√§hung“ die Privatsph√§re. Beim Drohnenflug komme erschwerend hinzu, dass die Person in aller Regel nicht damit rechnet, von oben abgelichtet zu werden.

F√ľr den Drohnenpiloten wird die Aktion nun doppelt teuer. Einerseits bleibt er auf dem Schaden an der Drohne sitzen, weil der Abschuss vom Gericht als legal eingestuft wurde. Andererseits ist ein Verfahren gegen ihn anh√§ngig, weil er sich wegen des m√∂glichen √úberflugs des Grundst√ľcks und der damit einhergehenden Verletzung der Pers√∂nlichkeitsrechte selbst angezeigt hat.

√Ėsterreich
Kameradrohnen √ľber Privatgrundst√ľcken sind auch in √Ėsterreich h√∂chst problematisch, hei√üt es seitens der Datenschutzbeh√∂rde. Sie h√§lt auf ihrer Website fest: „Drohnen sind eine neue Technologie, aber es l√§sst sich sagen, dass bestehende rechtliche Regeln f√ľr Videokameras auf Drohnen anwendbar sind. Danach ist die Video√ľberwachung von √∂ffentlichem Grund oder Privatgrund anderer Personen nicht zul√§ssig.
... Lesen Sie den ganzen Artikel unter: https://www.krone.at/1948790
Quelle ©: Kronenzeitung vom 27.06.2019
Bildquelle ©: pixabay