Sonntag, 11. Oktober 2020

Silberkolloid - eine Erfolgsgeschichte


Von der Heilwirkung des Silbers wusste man schon in der Antike. 
Vermutlich wurde Silber schon im alten Ägypten zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Die Griechen, Römer, Perser, Inder und Chinesen verwendeten Silberkolloid in ihrer Medizin. Paracelsus (1493-1541)  setzte  im Mittelalter verarbeitetes Silberamalgam in ausleitenden Bädern ein und  Hildegard von Bingen (1098-1179), verwendete Silber als Heilmittel bei Verschleimung und Husten. Adelige bewahrten ihre Vorräte – Wasser und Nahrung – in Silbertruhen- und Allgemein war Silber ein Mittel um böse Dämonen und Krankheiten fernzuhalten. Es wurde auch geschabtes Silber mit verschiedenen Pflanzen vermischt, um Tollwut, Wassersucht, Nasenbluten und viele andere Krankheiten zu heilen. Die amerikanischen Siedler legten Silber-Dollar-Münzen in ihre Wasserbehälter, um das Wasser länger haltbar zu machen. Auch die Milch behielt so länger ihre Frische. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Silber in seiner kolloiden Form als Heilmittel entdeckt. 

Zahlreiche Wissenschaftler untersuchten im 20. Jahrhundert Silberkolloid 
und konnten seine keimtötenden Eigenschaften bestätigen. 
Kolloidpartikel sind die kleinsten Teilchen, in die Materie zerlegt werden kann, ohne die individuellen Eigenschaften zu verlieren.  Die nächste Stufe der Zerkleinerung wäre das Atom selbst. Die Teilchengröße liegt typischerweise zwischen 10–7 und 10–9 nm. 

Kolloide spielen auch in der Natur eine sehr große Rolle – ohne sie gäbe es kein Leben. Fast alle Gewebe und Flüssigkeiten des tierischen und menschlichen Körpers  sind kolloidale Systeme. Alle Lebensvorgänge in einer Zelle, den Bausteinen der Lebewesen, basieren auf kolloidalen Zustandsformen. Besser als durch eine starre Definition, die nur sehr unscharf sein könnte, lässt sich der Begriff „kolloid“ anhand von vertrauten Beispielen von Kolloidsystemen erklären: Milch, Mayonnaise, Kosmetika (auch Emulsionen genannt, nämlich Tröpfchen in Flüssigkeit); Schlagsahne (Gas in Flüssigkeit); Butter (Tröpfchen in Feststoff); Rauch (Teilchen im Gas); Nebel (Tröpfchen im Gas). Nicht zu vergessen das Blut und die Lymphe, welche sich ebenfalls in kolloidalem Zustand befinden. 

Wie wirkt kolloidales Silber?
Silber hat in allen Formen (Ionen, Atome, Partikel) direkt oder indirekt eine keimtötende Wirkung. Die winzigen Silbermoleküle dringen durch ihre geringe Größe in alle einzelligen Parasiten wie Bakterien, Viren und Pilze und deren Sporen ein und ersticken diese, indem sie dort ein für die Sauerstoffgewinnung zuständiges Enzym blockieren. Der Stoffwechsel der Parasiten kommt so zum Erliegen, und sie sterben ab.

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Fotoquelle: pixabay