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Sehr bedenklich
"Die eigenen Kinder erreichen zu können, ist für 90 Prozent der Eltern ein beruhigendes Gefühl", sagt A1-Managerin Natascha Kantauer-Gansch in einer Aussendung. Die Kids Watch sei eine gute Alternative für jene Kinder, die zu jung für ein Smartphone sind. Auf Twitter löste die Produktvorstellung einige Kritik aus. Der Twitter-Account der Privacy Week, die vom Chaos Computer Club Wien organisiert wird, sprach davon, dass es "mehr als bedenklich" sei, wenn Kindern "keine Privatsphäre mehr zugestanden wird." ...
(Mehr als bedenklich, wenn Kindern keine Privatsphäre mehr zugestanden wird und “staatliche Stellen” vorne dabei sind ➪ Twitter.)
Überwachungs-Eltern
Derartige Angebote liegen allerdings (leider) im Trend. Immer mehr Eltern greifen auf neue Technologien zurück, um ihre Kinder im Blick zu behalten. Das Angebot "Wo ist Lilly?" spezialisierte sich anfangs etwa auf Hunde und Katzen, bevor es auch GPS-Kinderuhren anbot. Die Zeitschrift der Spiegel bezeichnete derartige Erziehungsmethoden als "Drohnen-Eltern". Bei der A1 Kids Watch handelt es sich offenbar um eine adaptierte "MyKi Touch Kids Watch" des bulgarischen Herstellers MyKi. Vor einigen Wochen hatte A1 in seiner Community Tester für die Kids Watch gesucht.
Anm.: Wir von Eggetsberger-Info sehen die Entwicklung als negatives Zeichen unserer Zeit! Die heutigen Erwachsenen können noch froh sein, dass sie ohne totaler Überwachung aufwachsen konnten.
Bildquelle ©: Foto Uhr/Überwachung: a1