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Freitag, 27. Januar 2023

Ein Polsprung wird die Welt ins Chaos stürzen


Wissenschaftler glauben, dass sich bald 
eine Katastrophe biblischen Ausmaßes anbahnt! 
Bald steht uns eine Umpolung der Erde bevor - es wäre die erste in der Geschichte der Menschheit. Rund um die Erde gibt es ein schützendes Magnetfeld. Es schützt uns vor den schädlichen Einflüssen aus dem Weltall. Dieses Magnetfeld polt sich etwa alle 200.000 Jahre um und wechselt seine Richtung. 

Das hat enorme Auswirkungen auf der Erde. Der letzte Wechsel war vor 786.000 Jahren - das Ereignis ist damit überfällig. Derzeit nimmt die Stärke des Erdmagnetfelds um fünf Prozent pro 100 Jahre ab, der letzte Polwechsel vollzog sich in diesem Zeitraum komplett. Ein erneuter Wechsel könnte also unmittelbar bevorstehen.

Ein Polsprung könnte uns unmittelbar bevorstehen
Ein normaler Ablauf für die Erde - eine globale Katastrophe für die Menschheit. Die Auswirkungen auf die Menschheit, unser Leben unsere Technik wären gravierend - Forscher versuchen deshalb schon lange, die Mechanismen hinter dem Phänomen zu entschlüsseln. Jetzt sind sie einen entscheidenden Schritt weiter. 

An einigen Stellen wird das Magnetfeld immer schwächer. 

Ein Forschungs-Satellit beobachtete erstmals einen flüssigen Eisenstrom unter dem Nordpol. Mit Hilfe des europäischen Forschungs-Satelliten "Swarm" war es Forschern der University of Leeds erstmals möglich, die Ströme flüssigen Eisens 3.000 Kilometer unter der Erdoberfläche zu verfolgen. Dabei stießen sie auf einen rund 420 Kilometer breiten kreisförmigen Eisenstrom unter dem Nordpol, der sich westwärts von Russland nach Nordamerika dreht - mit Hotspots, die sich aktuell unter Kanada und Sibirien befinden (siehe ESA).

Dieser Strom dreht sich mit 40 bis 45 Kilometern pro Jahr, schneller als alle anderen Ströme in der Erde. In den letzten Jahren ist der Eisenstrom immer schneller geworden! Die Forscher erhoffen sich nun, aus ihren Erkenntnissen Vorhersage-Methoden entwickeln zu können, mit denen sie den Zeitpunkt des nächsten Polsprungs genauer bestimmen können.

Schwierigkeiten macht die Tatsache, dass auf der Südhalbkugel noch kein Eisenstrom gefunden wurde. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass er da ist - da es aber keine aus dem Weltall messbaren Hotspots wie auf der Nordhalbkugel gibt.

Das Magnetfeld der Erde wird seit 1979 immer schwächer
Der magnetische Nordpol ist auf Wanderschaft. Jedes Jahr verschiebt er sich um ca. 50 Kilometer. Seit 1979 hat die Stärke des Erdmagnetfelds nach Satellitenmessungen weltweit um 1,7 Prozent abgenommen - zehn Mal stärker als erwartet. 

Die Veränderung des Magnetfeldes findet nicht gleichmäßig statt. Über dem Südatlantik ist die Feldstärke um zehn Prozent gesunken. Auch über der Karibik ist das Feld deutlich schwächer geworden und damit ist der Schutz des Magnetfelds vor kosmischer Strahlung auch geringer. Wer nach Südamerika über den Atlantik fliegt, belastet seine Gesundheit durch die stärkere kosmische Strahlung etwa so stark wie auf 1000 Flügen in den Fernen Osten. In anderen Regionen nimmt die Feldstärke entgegen dem globalen Trend ganz leicht zu.


Das zusammenbrechende Erdfeld würde Satelliten, Strom- und Kommunikations-Netze stören. Da das Magnetfeld vor den Auswirkungen der eintreffenden Sonnenwinde schützt, ist der Schutz durch das Magnetfeld geringer, bis nicht mehr vorhanden. Flugzeug-Passagiere wären deutlich höherer Strahlung ausgesetzt. Auch das Leben selbst, Pflanzen, Tiere, Menschen wären direkt bedroht. Ohne schützendes Magnetfeld würden die Sonnenwinde, die geladenen Partikel ungehindert auf uns einwirken und das könnte nicht nur unsere DNA verändern sondern auch den Organismus stören. 

Die ganze Konsequenz eines Polsprungs ist nicht annähernd abzuschätzen. Der einzige Schutz der dem Leben dann noch bleibt, ist die Lufthülle der Erde. Sie schützt uns dann noch weiter, aber nicht so effektiv wie der heute noch bestehende Schutz aus Lufthülle und Erd-Magnetfeld.

Dauer: Wenn das Magnetfeld kippt, muss die Erde etwa 5000 bis 10.000 Jahre nahezu ohne Magnetfeld auskommen, so der Münchner Geophysiker Prof. Axel Schult. 

Quellen: © University of Leeds, chip, div. News, 3 Sat, u.a.