Montag, 28. Juni 2021

Ohrenschmerzen durch Schwimmen und Tauchen

 Die erfrischende Abkühlung im Wasser kann Ohrenkrankheiten auslösen!
Wer viel Zeit im Wasser verbringt hat auch Wasser im Ohr. Meistens genügt es nach dem Schwimmen einfach das Wasser aus den Ohren zu schütteln um das dumpfe Gefühl im Kopf wieder loszuwerden.
Aber nicht immer gelingt es die Gehörgänge komplett frei zu machen und Restwasser bleibt den Ohren zurück. 

Das kann zu Entzündungen des äußeren Gehörgangs führen und es entsteht das sogenannte schmerzhafte Swimmer’s Ear. Ganz besonders Wassersportler sind häufig von diesem schmerzhaften Problem betroffen. Die Entzündung des äußeren Gehörgangs, bei der auch das Trommelfell betroffen sein kann wird meistens von Bakterien ausgelöst. In der warmen und feuchten Umgebung der Ohren finden die Bakterien ein perfektes Vermehrungsklima. Anzeichen für das Swimmer’s Ear sind einer Mittelohrentzündung sehr ähnlich, sie beginnen mit einem Juckreiz, der sich später zu Ohrenschmerzen entwickeln kann. Spätestens dann wenn Schmerzen auftreten, ist eine ärztliche Behandlung notwendig.


Tipps, so schützen Sie Ihre Ohren!
Neigen sie den Kopf nach links und rechts, um das Wasser in den Ohren gut abfließen zu lassen.
Trocknen Sie Ihre Ohren nach dem Schwimmen immer gut ab und verwenden Sie keine Wattestäbchen.
Wärmen Sie Ihre Ohren mit einem warmen Tuch oder Heizkissen kurz an.
Verwenden Sie Ohrenstöpsel wenn Ihre Ohren besonders empfindlich sind, oder wenn Ihre Gehörgänge sehr eng sind.
Spülen sie Ihre Ohren am Abend mit Salzwasser und lassen Sie das Salzwasser danach wieder aus den Ohren fließen.


Fotoquelle: pixabay