Samstag, 20. Oktober 2012

2012 - 2013 Finanz-, Schulden- und Strukturkrise

Weltuntergang Dezember 2012 abgesagt! Dafür steht uns die verschärfte Finanzkrise bevor. Ökonomen warnen vehement vor einer Finanz-Eskalation!


Steht bei der Schuldenkrise das Schlimmste erst noch bevor? 
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn hält dies für wahrscheinlich. Er erneuert seine Forderung, einzelne Staaten temporär aus der Eurozone austreten zu lassen. Der US-Ökonom Burda befürchtet ökonomisches Chaos, wenn Europa Griechenland fallen lasse. Die Finanz- und Schuldenkrise in Europa könnte sich nach Meinung führender Ökonomen weiter verschärfen. Er fürchte, dass den Europäern das Schlimmste erst noch bevor steht, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn der "Süddeutschen Zeitung".

"Wir kämpfen gerade an zwei Fronten. An der einen lässt sich die Finanzkrise mit immer mehr Geld ja noch irgendwie eindämmen. Die andere ist die Strukturkrise. Die mit Reformen zu lösen, ist viel schwieriger. Das wird uns noch viele Jahre beschäftigen", warnte Sinn. Wenn Europa Griechenland fallen lasse, drohe gar "ökonomisches Chaos", sagte Michael Burda, US-Ökonom und Professor an der Berliner Humboldt-Universität, bei einem SZ-Streitgespräch mit Sinn über die Folgen der Euro-Krise.

Europas Regierungen versuchen derzeit mit aller Macht, den Euro in seiner heutigen Form zu erhalten. Sinn glaubt, dass die Politik mit diesem Kurs scheitern wird. "Einige Länder sind unter dem Euro so teuer geworden, dass es für sie unmöglich ist, im Euro wettbewerbsfähig zu werden", sagt Sinn und plädiert für einen systematischen Mechanismus, der ein temporäres Ausscheiden von Krisenländern aus dem Währungsraum ermöglichen soll.

"Wir brauchen die Möglichkeit, dass einzelne Staaten temporär aus dem Euro austreten und nach einer Abwertung wieder eintreten können", sagte Sinn weiter. Vor allem Griechenland könne die nötigen Reformen im Euro-Raum nicht schaffen. Europa brauche nun einen noch größeren Schuldenschnitt - nicht nur in Griechenland. "Spanien hat ein riesiges Bankenproblem mit unglaublichen Bankschulden, die nicht gedeckt.
Quelle: Süddeutschen Zeitung u.a.
---

Beispiel Spanien!
Ferieninsel in Not: Mallorca bittet um Finanzhilfe
Die reiche Ferienregion der Balearen, zu der die Inseln Mallorca und Ibiza gehören, will von der spanischen Zentralregierung 355 Millionen Euro. Fast jeder vierte Spanier ist arbeitslos.
Die reiche Ferienregion der Balearen stellt bei der spanischen Regierung einen Hilfsantrag. Mallorca, Ibiza und die übrigen Balearen-Inseln sind hoch verschuldet und benötigen 355 Millionen Euro aus dem Hilfsfonds der Zentralregierung. Damit haben bereits sieben der insgesamt 17 spanischen Regionen in Madrid um Hilfe angesucht. Zuvor hatten Andalusien, Castilla - La Mancha, die Kanaren, Katalonien, Murcia und Valencia diesen Schritt getan.

Spanien steckt seit dem Platzen einer Immobilienblase im Jahr 2008 in einer schweren Krise. Fast ein Viertel der Spanier ist arbeitslos, bei den jungen Leuten unter 25 Jahren hat sogar mehr als jeder Zweite keine Arbeit.
---

Internationalen Währungsfonds die Sparpolitik ist falsch
Die Politik ist sich nicht sicher was zu tun ist, auch der Internationalen Währungsfonds (IWF) ändert ständig seine Meinung
IWF schwenkt nun um: "Sparen kann Krise verschlimmern"
Der Währungsfonds hat aus historischen Fehlern gelernt, Griechenland, Spanien und Portugal sollen mehr Zeit fürs Sparen bekommen.
Hauseigene Studien der mächtigen Finanzorganisation zeigen, dass der wirtschaftliche Schaden einer aggressiven Sparpolitik bis zu drei mal höher sein kann als ursprünglich angenommen.

Der IWF ist mit fast 20 Jahren Verspätung endlich drauf gekommen  dass sparen allein nicht hilft! 
Die EU wird noch etwas mehr Zeit benötigen!