Freitag, 27. Februar 2015

Das Fingerpulsfühlen,eine einfache und schnelle Entpannungsübung

Dabei nehmen Sie mit ihren inneren Körpervorgängen Kontakt auf!
Wenden Sie die Technik des Fingerpulsfühlens an, um sich zu entspannen.

Diese sehr einfache, aber durchaus hilfreiche Übung zeigt ihnen, wie gut Sie derzeit zu ihren inneren Körpervorgängen Kontakt aufnehmen können. Durch das Erlernen dieser Technik können Sie Ihr Körperbewusstsein verbessern, und/oder sich auf ein weiterführendes Biofeedbacktraining vorbereiten.  Mit der Technik des Fingerpulsfühlens können Sie jederzeit Kontakt mit körperinneren Vorgängen finden.

Die richtige Handhaltung und der richtige Druck sind entscheidend!
Man legt dazu die Finger beider Hände aneinander, schließt vielleicht am Anfang kurz die Augen und versucht den dabei auftretenden Druck auf den Fingerkuppen so lange zu variieren, bis man an den Kontaktpunkten den Puls fühlt. Verharren Sie nun kurz in dieser Stellung und beginnen Sie ganz ruhig und gleichmäßig zu atmen. Ganz langsam werden Sie bemerken, dass Sie den Pulsschlag immer deutlicher und stärker fühlen. Beginnen Sie nun den Puls zu zählen, immer von 1-10. Bei der Zahl 10 angelangt, beginnen Sie wieder mit1, ebenso wenn ihre Gedanken abgleiten. Die Anzahl der Schläge ist dabei nicht wichtig, sondern nur die Konzentration auf den Puls.

Ö3-Video / Fingerpulsfühlen nach G.H.Eggetsberger

Während Sie somit Ihre Konzentration in Ihren Körper lenken, entstehen die gewünschten Begleiterscheinungen:

  • Spannungen lösen sich auf
  • die Blutgefäße erweitern sich
  • die Hände werden wärmer
  • der Puls verlangsamt sich
  • eventuelle Spannungskopfschmerzen oder leichte Migräne können sich auflösen
  • Unruhe reduziert sich
  • Körperbewusstsein wächst
Diese Übung wurden von Gerhard H. Eggetsberger entwickelt und vom seinem Instituts-Labor mittels biomedizinischen Messungen und Biofeedbackmessungen auf ihre Wirksamkeit überprüft. Sie wurde über Jahre im Spitzensport-Mentaltraining erfolgreich eingesetzt.
---    -----    ---
Quelle: G.H.Eggetsberger/IPN
IPN-Forschung: http://www.1ipn.com/www.ipn.at/ipn30b3.html?BEH
Bildquelle: YouTube/Ö3