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Montag, 19. April 2021

In den Fängen der Angst

Psychische Krankheiten sind in Pandemie- und Lockdown-Zeiten ein wachsendes Problem!
Ein aktueller Beitrag auf ORF zeigt auf, wie sehr in der aktuellen Situation Sorgen und Ängste zunehmen. Ganz besonders die Alarmreaktionen im limbischen Bereich des Gehirns, in den Amygdalae machen den Menschen zu schaffen. Eine Studie der MedUni Wien hat die Auswirkungen der Covid-19-Lockdowns auf das psychische Wohlbefinden von Erwachsenen in Österreich untersucht. 

LINK zum Beitrag: Psyche im CoV-Alarmzustand

Limbische Reaktionen und die Wege der Angst im Gehirn

Schon vor 20 Jahren haben wir im Zuge unserer Forschungen und Arbeiten mit Gehirnpotenzialmessungen nachweisen können, dass der Bereich der Amygdala bei Angststörungen eine Überaktivität zeigte. Deshalb wird bei unserem Biofeedback Mentaltraining nicht nur den körperlichen Stressreaktionen Aufmerksamkeit geschenkt, sondern auch eine sorgfältige Prüfung/Messung der Angstzentren durchgeführt. 

Das eigentliche Steuerungs- und Machtzentrum des Menschen liegt bei Angstreaktionen nicht in seinem Neokortex, sondern im Ur-Gehirn und in der Amygdala. Diese Erkenntnis eröffnet uns enorme Chancen. Tief in diesen Systemen verankerte Grundemotionen, sind die eigentlichen Kräfte, die uns antreiben und über unser Schicksal entscheiden. Diese Kräfte haben ein gewisses „Suchtverhalten“ in uns ausgelöst und lassen uns immer gleich entscheiden und fühlen. Diese Grundemotionen können mit den limbischen Übungen umgepolt werden.

Die alten Gehirnbereiche mit dem Limbischen Gehirn, sind die Bereiche, die unsere Gesundheit, unser Wohlergehen und vor allem unsere Gefühlslage steuern. Es sind aber auch die Hirnbereiche die auf Placebos und positive Suggestionen ansprechen. Die LimbiClean-Übungen sprechen genau  diese Areale an, die uns gesund erhalten können. 

Tagtäglich "re-inkarnieren" wir geistig in unsere gewohnten Verhaltensmuster. Im Geiste schlüpfen wir unentwegt in unsere persönliche Geschichte, in eine erlernte Identität, mit der wir uns unentwegt identifizieren. Wir sind gefangen in unserer Lebensgeschichte, den Geschichten anderer, mit allen unseren Gedanken, Überzeugungen und Emotionen. So erleben und sehen wir jede neue Situation mit den Sinnen der Vergangenheit und nicht mit der offenen Haltung des augenblicklichen Geschehens.

Wenn wir aus diesem Reflex ausbrechen können und lernen können Neues zu erfahren, dann können wir den gegenwärtigen Augenblick als das erkennen, was er ist. So beenden wir das ständige Vergleichen mit der Vergangenheit und dem konditionierten Leiden.


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Fotoquelle: Pixabay