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Donnerstag, 19. Januar 2023
Das Fingerpulsfühlen, eine Schnellentspannungstechnik
wenden Sie die Technik des Fingerpulsfühlens an, um sich zu entspannen.
Diese sehr einfache, aber durchaus hilfreiche Übung zeigt ihnen, wie gut Sie derzeit zu ihren inneren Körpervorgängen Kontakt aufnehmen können. Durch das Erlernen dieser Technik können Sie Ihr Körperbewusstsein verbessern, und/oder auf ein weiterführendes Biofeedbacktraining vorbereiten. Mit der Technik des Fingerpulsfühlens können Sie jederzeit Kontakt mit körperinneren Vorgängen finden.
Man legt dazu die Finger beider Hände aneinander, schließt eventuell am Anfang kurz die Augen und versucht den dabei auftretenden Druck auf den Fingerkuppen so lange zu variieren, bis man an den Kontaktpunkten den Puls fühlt. Verharren Sie nun kurz in dieser Stellung und beginnen Sie ganz ruhig und gleichmäßig zu atmen. Ganz langsam werden Sie bemerken, dass Sie den Pulsschlag immer deutlicher und stärker fühlen. ...
Sonntag, 15. Januar 2023
Lachen kann das Immunsystem stärken!
Ausgiebiges Lachen kann sogar gegen Schmerzen helfen. Denn es regt den Körper dazu an, körpereigene Opioide und damit schmerzhemmende Signalstoffe auszuschütten, wie britische Forscher herausfanden. Die Schmerzschwelle von Probanden lag in ihrem Experiment nach einer Episode des Lachens deutlich höher als bei denjenigen, die zuvor nicht gelacht hatten.
"Das Ergebnis zeigt, dass Lächeln auch dann unseren körperlichen Zustand beeinflusst, wenn wir gar nicht merken, dass wir lächeln", erklärt die Forscherin. Denn bei allen Probanden, die Essstäbchen gehalten hatten, blieb der Puls während der Stressaufgaben deutlich niedriger als bei Kontrollpersonen, die die Aufgaben ohne Essstäbchen absolviert hatten. Auch der subjektiv empfundene Stress hatte sich durch das Verziehen der Gesichtsmuskeln verringert.
Donnerstag, 5. Januar 2023
Epigenetik, der Softwarecode der unser Schicksal schreibt
Bis vor kurzem glaubte die Wissenschaft (Biologen und Ärzte), dass Zellen bei ihrer Teilung lediglich ihr Erbgut die DNA weitergeben. Nun wissen wir auf Basis neuester Laboruntersuchungen, dass die Zellen bei der Teilung auch das epigenetische Software-Programm vererben. Dass es Epigenome gibt. Das haben einige Forscher schon seit über 70 Jahren geahnt und so lange gibt es bereits diesen Begriff Epigenetik.
Die wissenschaftliche Streitfrage, welche Eigenschaften genetisch bedingt sind und welche durch Umwelteinfluss und veränderte mentale Einstellungen herbeigeführt wurden, ist unwichtig geworden, denn die Epigenetik zeigt, dass sich beide Seiten ergänzen. Die Umwelt beeinflusst unser genetisches Erbe und umgekehrt. Das Epigenom ist die Sprache, die Software, in der das Genom mit der Umwelt kommuniziert. Wir sind somit KEINE Sklaven unseres Erbgutes wie bis vor kurzem noch angenommen wurde.
Das heißt: In den Zellen der durch die intensive Bewegung stimulierten Muskeln hat sich das Muster chemischer Marker auf den Erbgutsträngen verändert. Und zwar so, dass dabei viele Gene abgelesen und aktiviert wurden, die die Muskelleistung mitsteuern. Die Forschungsarbeit des Karolinska-Instituts zeigt nun auch besonders deutlich, dass auch unser Lebensstil SOFORT im Erbgut wirksam wird.
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Karolinska-Institut-Link: http://ki.se/start
Mittwoch, 7. Dezember 2022
Trockene Raumluft kann krank machen
Leider gibt es immer wieder noch die falsche Ansicht zu lesen, dass dass trockene Luft gesünder ist. Das ist aber, wie wissenschaftliche Studien zeigten, grundsätzlich falsch!
Mehr zu Viren mögen es trocken unter: Infolink
LINK Forschungs-PDF dazu: http://www.pnas.org/content/106/10/3645.full.pdf+html
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Samstag, 24. September 2022
Bakterien haben Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden!
Auf einen heutigen Einkaufskorb übertragen, hieße das also, viel Gemüse und Vollkornprodukte und alles andere auch, aber in Maßen. Weißmehl, Zucker und Süßstoffe meiden, ebenfalls und auch alle anderen Formen von hoch verarbeiteten und auch chemisch konservierten Nahrungsmitteln.
Quelle: DIE_ZEIT/HANNO CHARISIUS/Buchtipp/
Das Buch zum Thema: "Bund fürs Leben – Warum Bakterien unsere Freunde sind"
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Samstag, 27. August 2022
Hilfe in der Erkältungszeit mit ätherischen Ölen
Halsentzündungen sind zumeist mit Reizungen, rauem Kratzen, Schluckbeschwerden und Schmerzen im Gaumen- und Rachenbereich verbunden. Sie verschlimmern sich beim Schlucken, denn meistens ist auch der Kehlkopf entzündet und der Zustand kann Tage lang anhalten.
Die gängige Halsentzündung wird durch eine virale Infektion verursacht, während es auch eine aggressivere Form gibt, die über eine bakterielle Infektion verursacht wird, die aus einer Reihe verschiedener Stämme Bakterien herrühren kann. Leider sind beide Formen stark ansteckend und können von Person zu Person mit engem Kontakt übertragen werden. Aber auch die Tröpfchenübertragung, die besonders in geschlossenen Räumen schnell passiert, lässt die Ansteckungsgefahr mitunter epidemieartig ausbreiten.
Neben der typisch empfohlenen Ruhe, einer vollwertigen und vitaminreichen Ernährung, viel Flüssigkeit, wie z. B. heiße Tees und Gurgeln mit Salzwasser, wissen die meisten nicht, dass es eine Reihe von Heilmittel gibt, die diese Halsschmerzen schnell lindern können. Die natürliche Kraft der ätherischen Öle ist ein Segen bei Halsschmerzen!
Ätherische Öle bei Halsschmerzen
Zitronenöl wird aus der Schale der Zitrone gewonnen und ist ebenfalls hervorragend bei Halsschmerzen, da es antibakteriell und entzündungshemmend ist, es erhöht den Speichelfluss und hilft, die Kehle feucht und geschmeidig zu halten.
Pfefferminze besitzt die Eigenschaft, den Körper von innen zu kühlen und löst dadurch eine beruhigende Wirkung auf den Körper aus. Von daher ist es verständlich, dass insbesondere in heißen Ländern viel warmer Minzetee getrunken wird, da es den Körper von innen kühlt. Entzündungen im Körper weisen auf einen Temperaturanstieg hin, der die Entzündungen nur weiter nährt. Um diesen Prozess zu drosseln, eignet es sich, Pfefferminze zu sich zu nehmen. Pfefferminze enthält ein ätherisches Öl, das Menthol, welches eine kühlende und eine beruhigende Wirkung für den Körper bietet. Forschung zeigt, dass die antioxidative, antimikrobielle und abschwellende Eigenschaft von Pfefferminze helfen kann, Halsschmerzen zu lindern.
Eine Studie aus dem Jahr 2011 prüfte die Reaktion des Thymianöls auf 120 Stämme von Bakterien, die von Patienten mit Infektionen der Mundhöhle, der Atemwege und des Urogenitaltraktes isoliert wurden. Die Ergebnisse der Experimente zeigten deutlich auf, dass das Öl aus der Thymianpflanze eine extrem starke Aktivität gegenüber allen klinischen Stämmen aufwies. Thymianöl zeigte sogar eine gute Wirksamkeit gegen antibiotikaresistente Stämme.
Samstag, 20. August 2022
Wunder der Konzentration und Meditation
Die Wissenschaftler selbst erhielten ihre Daten während der Zeremonie des "Inneren Feuers". Währenddessen die Nonnen und Mönche nachweislich in der Lage sind, ihre Körpertemperatur derart zu erhöhen, dass sie in der Lage sind, selbst bei minus 25 Grad Celsius Außentemperatur nasse Kleidung auf ihrem Körper zu trocknen.
Für die Wissenschaftler aber auch Medizin ergeben sich aus dem Nachweis dieser Fähigkeit auch ganz konkrete mögliche Anwendungen - auch für Meditationsanfänger, in dem es möglich sein könnte, die Körperkerntemperatur durch gezieltes Atmen und Meditation (auch durch Unterstützung von Biofeedback) zu regulieren. Eine solche Technik könnte es den Anwendern ermöglichen, sich beispielsweise an eine kalte Umgebungen anzupassen, die eigene Widerstandsfähigkeit gegen Infektionskrankheiten sowie kognitive Fähigkeiten zu erhöhen und besser mit gesundheitlichen Problemen angesichts zu niedriger Körpertemperaturen umgehen zu können.
Die Auslöser für den willentlichen Anstieg der Körperkerntemperatur durch die Anwendung von Tummo, sehen die Forscher einerseits in der angewendeten Atemtechnik (vase breathing, dt.: Vasenatmung) und in der "konzentrierten Visualisierung". Die angewandte Atemtechnik führe zur sog. Thermogenese, also zur Produktion von Wärme durch Stoffwechselaktivität.
Bei der Visualisation, konzentriert sich der Meditierende mental etwa auf das Bild von Flammen, die beispielsweise entlang seiner Wirbelsäule auflodern. "Beide Techniken wirken zusammen und führen so zu den erhöhten Temperaturen bis hin in Bereiche moderater Fieberzustände", so die Forscher.
"Schon die Vasenatmung alleine ist ein sicherer Weg, um die Körperkerntemperatur in normalem Umfang zu regulieren", erläutert Kozhevnikov. "Die Anwender, denen ich diese Technik beigebracht habe, waren in der Lage, ihre Körpertemperatur in bestimmtem Umfang zu erhöhen und berichteten danach, sich deutlich kraftvoller und konzentrierter zu fühlen."
Weitere Untersuchungen könnten zukünftig also auch nicht-tibetanische Anwender dieser Meditationstechnik dazu befähigen, durch Vasenatmung ihre Gesundheit und kognitive Leistung zu verbessern
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Sonntag, 24. Juli 2022
Doktor Apfel
Zu hohe Cholesterinwerte gelten heute als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Vor allem wenn das Blut zu viel des sogenannten LDL-Cholesterins (Low Density Lipoprotein) enthält, kann das nach gängiger Lehrmeinung das Zusetzen der Gefäße fördern. Darüber, wie viel Cholesterin zu viel ist, wird allerdings heftig gestritten. Einige Kritiker werfen der Medizin vor, nur deshalb immer niedrigere Grenzwerte zu definieren, damit die Pharmaindustrie ihre Statine - Blutfettsenker - verkaufen kann.
Das Ergebnis zeige, dass selbst kleine Änderungen in der Ernährung signifikante Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. "Der genial simple und klare Gesundheitstipp aus der viktorianischen Ära hat ganz klar den Test der Zeit bestanden", konstatieren Briggs und seine Kollegen. Apfel und Statin tragen ähnlich gut dazu bei, einer Gefäßerkrankung vorzubeugen - und beim Apfel muss man im Gegensatz zum Medikament keine schwerwiegenden Nebenwirkungen befürchten. Die Wissenschaftler betonen aber, dass dies nicht bedeute, dass diejenigen, die Statine vom Arzt beschrieben bekommen haben, damit nun aufhören sollten. Es könnte aber sicher nicht schaden, wenn sie trotzdem mehr Obst essen würden - möglicherweise lässt sich dann ihre Dosis sogar verringern.
LINK: http://www.bmj.com/content/347/bmj.f7267
6 Seitiges PDF dazu: http://www.bmj.com/content/347/bmj.f7267.pdf%2Bhtml
Dienstag, 19. Juli 2022
Derzeit letztes Seminar
Theta-Xpert - Die Kraft der Selbstheilung
Das Seminar "Kraft der Selbstheilung" ist für Absolventen
unserer Theta-X Reihe buchbar.
Nächster Termin: 23. und 24.7.2022
Link zur Anmeldung
Montag, 18. Juli 2022
Der Schmerz beginnt im Kopf
In den Versuchen versetzte ein Hypnotiseur freiwillige Probanden in Hypnose und redete ihnen ein, einen körperlichen Schmerz zu empfinden. Dabei maßen die Forscher in Gehirnscans die Aktivität der verschiedenen Gehirnbereiche. Diese glich dabei genau den Erregungsmustern, die das Gehirn der Probanden beim tatsächlichen Erleiden von Schmerzen zeigte. Eine ganz andere Hirnaktivität zeigte sich hingegen, wenn die Forscher nicht hypnotisierte Probanden anwiesen, sich eine Schmerzerfahrung vorzustellen.
"Das Ergebnis zeigt, dass Schmerz tatsächlich in unseren Gedanken entstehen kann", erklärt David Oakley, einer der Autoren der Studie. Menschen, die von Schmerzen berichteten, redeten sich diese keineswegs in jedem Fall nur ein.
Quelle: Universität in Pittsburgh und des University College London in der Fachzeitschrift NeuroImage (doi:10.1016/j.neuroimage.2004-04-033).
Donnerstag, 5. Mai 2022
Wachsen Sie mit Hypnose über sich selbst hinaus
Anmeldung
Hypnose und Trancezustände bestimmen unmerklich, aber ständig unser Leben. Sie nehmen Einfluss auf unsere Erfolge, aber auch auf unsere Misserfolge. In diesem stark praxisorientierten Seminar erhalten Sie eine umfassende, praktische Einführung in die neuen Techniken der Hypnose. Anhand von Übungen werden Sie in die mannigfaltige Welt der Hypnose, Selbsthypnose und in das Wesen der Tagtrance eingeführt. Der Teilnehmer wird sich seiner hypnotischen Fähigkeiten bewusst und lernt, damit richtig umzugehen. Themen wie Selbsthypnose, Wachhypnose, Trance, Suggestion, Suggestionsbeispiele für viele Probleme, Hypnosetests, wie leite ich eine Hypnose ein aber auch wie kann man einen Hypnosezustand messtechnisch erfassen.Mit Hilfe spezieller Sprachformen ist es ihnen möglich, auf eine unverfängliche und einfache Art eine Hypnose einzuleiten. Diese Sprachformen eigenen sich auch ausgezeichnet zum Erteilen posthypnotischer Affirmationen, die einen Trainingserfolg sogar im Wachzustand ermöglichen.
Sie lernen in diesem Seminar das notwendige Wissen rund um das Thema Hypnose und Selbsthypnose und die praktische Einleitung von Fremd- und Selbsthypnose.
Jeder Teilnehmer erhält nach Abschluss des Hypnoseseminars ein Zertifikat.
LINK: Hier können Sie kostenlos das Buch über Hypnose lesen:
Samstag, 30. April 2022
Theta-Xpert - Die Kraft der Selbstheilung
Die beste Medizin ist in uns selbst. Neben einem gesunden Lebensstil und einem ausbalancierten Geist, können wir unser Nervensystem für eine starke Gesundheit und für Heilung nutzen.
In diesem Theta-Xpert Seminar wird das grundlegende Verständnis um die Rolle des Vagusnervs in Bezug auf Selbstheilungsprozesse vermittelt. In den Praxiseinheiten liegt der Hauptfokus auf der besonderen Stärkung und Neuausrichtung des Vagusnervs durch Übungen, die mittels Stimulation und Suggestion verstärkt werden.
Unser Körperbewusstsein ist ein hoch komplexes System, das egal ob wir wach sind oder schlafen, in jeder Sekunde unseren Körper repariert und erneuert. Dieser Aufgabe kann es mit einem gut aktivierten Vagusnerv besonders gut nachkommen. Ist allerdings der Sympathikusnerv aufgrund von Stress und Dauerbelastung zu hoch aktiv, dann wird dieser Selbstheilungsmechanismus stark beeinträchtig.
Ein Theta-Xpert Seminar, mit dem Sie ganz gezielt lernen,
wie Sie Ihren inneren Arzt stärken.
Link: Hier können Sie sich anmelden
Samstag, 23. April 2022
Schmerzen mit System wegatmen
Bei gesunden Frauen, die langsamer atmeten, beobachteten Craig und seine Kollegen eine deutliche Reduktion von Schmerzstärke und unangenehmem Empfinden. Bei den Schmerzpatientinnen konnten sie diesen schmerzlindernden Effekt nur feststellen, wenn die Frauen nicht von negativen Stimmungen wie Traurigkeit oder Depressionen, sondern von einer positiven Gemütslage beherrscht wurden. "Diese experimentellen Ergebnisse stützen frühere Berichte über den Nutzen von Yoga-Atmung und Zen-Meditation gegen Schmerzen und depressive Stimmungen", schreiben die Wissenschaftler. "Patienten mit chronischen Schmerzen könnten allerdings mehr Anleitung benötigen, um den therapeutischen Effekt einer reduzierten Atemrate zu erlangen."
Eine von uns 2012 durchgeführte Biofeedback-Untersuchung zeigte, dass die Schmerzreduktion auch messbar (über Hautleitwert, Puls, Hirnpotenziale, Muskelspannung) bei einer 4 zu 4 Atmung oder noch besser bei einer 1 zu 4 Atmung (1 Sekunde einatmen 4 Sekunden ausatmen) am besten war.
Atmen Sie intensiv und ruhig ein, am besten über die Nase. Jetzt atmen Sie ganz langsam über den Mund aus und zählen dabei in Ruhe bis vier. Die Art und Weise wie Sie ausatmen, ist entscheidend für den Erfolg der Übung. Stellen Sie sich vor, Sie würden eine Kerze ausblasen, sodass die Flamme dabei zu zittern anfängt und erst nach langem Hin und Her erlischt. Oder Sie nehmen ein winziges Stückchen zerknülltes Papier, legen es auf die offene Handfläche und wenn Sie jetzt ausatmen, soll sich das kleine, leichte Bällchen kaum bewegen und auf gar keinem Fall von der Hand gepustet werden.
Richtiges Ein- und Ausatmen will gelernt sein. Das Wirkungsprinzip dahinter ist recht simpel. Biofeedbackexperte Gerhard Eggetsberger: "Dadurch, dass man die Ausatmungsphase verlängert, eben viermal länger macht als die Einatmungsphase, entspannt man sich viermal mehr, als man sich aktiviert."
Quelle: "The effects of slow breathing on affective responses to pain stimuli: An experimental study", Arthur D. (Bud) Craig et al.; PAIN (im Druck, DOI: 10.1016/j.pain.2009.10.001) und IPN-Forschung 2012.
Freitag, 22. April 2022
Den Schmerz unter Kontrolle bringen
Sind die Schmerzen hingegen nicht kontrollierbar, reagiert dieses Areal nur schwach und die Schmerzintensität steigt. Das gilt besonders für Menschen, die ihr Leben ansonsten strikt unter Kontrolle halten: Sie leiden besonders stark unter Schmerzzuständen wie chronischen Schmerzen, die sich ihrer Kontrolle entziehen.
Für ihre Studie schlossen die Forscher die Handrücken ihrer Probanden an kleine Elektroden an, mit denen sie ihnen leichte, aber schmerzhafte Elektroschocks setzten. Im ersten Teil des Tests konnten die Teilnehmer selbst bestimmen, wann sie den Strom ausschalteten und damit die Schmerzen stoppten. Im zweiten Teil erfolgte diese Kontrolle dagegen von außen: Die Wissenschaftler teilten den Probanden mit, ein Computer oder ein Forscher würde Intensität und Dauer der Schmerzen bestimmen. Während beider Studienphasen überwachten die Wissenschaftler die Hirnaktivität der Testteilnehmer mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie, einem Verfahren, das den Blutfluss im Gehirn sichtbar machen kann. Wenn die Probanden die Schmerzen selbst kontrollieren konnten, wurde ein Teil des präfrontalen Cortex (pfC) aktiv, der schon früher mit dem erfolgreichen Bewältigen von Angstgefühlen in Verbindung gebracht worden war, zeigte die Auswertung. Hatten sie dagegen keine Kontrolle über die Schmerzen, war dieses Hirnareal kaum aktiv.
Quelle: Katja Wiech (Universität Oxford) et al.: Journal of Neuroscience https://www.jneurosci.org/content/33/6/2571
Donnerstag, 17. März 2022
Aktivieren Sie Ihr inneres Kraftwerk!
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Quelle der Heilung
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Donnerstag, 10. März 2022
Selbstheilungsprozess des Herzens starten
Das Herz lässt sich vielleicht in eine Art Alarmzustand versetzen, in dem es gegen die Folgen eines Infarkts gefeit ist. Entsprechende Resultate aus Tierversuchen präsentieren amerikanische Mediziner im Fachblatt “Circulation”. Herbeiführen lässt sich der Zustand durch einen schmerzhaften Hautreiz – beispielsweise einen kleinen Schnitt oder schlichte Wärmesalbe.
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Dr. Jones, Dr. Weintraub und Kollegen gehen schon seit einiger Zeit Berichten nach, denen zufolge eine Verletzung den Verlauf eines nachfolgenden Herzinfarkts beeinflussen kann.
Tatsächlich ergaben ihre Experimente, dass ein kleiner Einschnitt der Bauchhaut den Zelltod im Herzmuskel um rund 80 Prozent reduzieren kann. Einen ähnlichen Effekt erzielten sie auch mit dem Auftragen von Capsaicin, dem scharfen Inhaltsstoff von Chili (http://www.chm.bris.ac.uk/motm/chilli/).
Der Schutz stellt sich nur ein, wenn Signale der Schmerzrezeptoren aus der Haut in das Rückenmark gelangen können, ergaben weitere Untersuchungen. Zum Herzen laufende Nervensignale scheinen dann wiederum biochemische Signalwege im Herzmuskel zu aktivieren. “Vielleicht funktioniert das ganz ähnlich wie bestimmte Akupunktur-Behandlungen”, vermutet Jones.
Viele Details des Herz - Schutzeffekts seien allerdings noch ungeklärt, so Jones weiter. So wisse man nicht, welches der optimale Schmerzreiz sei, ob er an jeder beliebigen Hautstelle appliziert werden könne, wie lange der Schutzeffekt anhalte und ob er sich beim Menschen herbeiführen lasse. Auch müsse untersucht werden, ob weitere Organe von dem Schutz profitierten.
In diesem Falle könnte Effekt vielleicht auch nach Schlaganfällen oder bei Organverpflanzungen helfen.
Quelle: Forschung- W. Keith Jones, Neal L. Weintraub und Xiaoping Ren, Department of Pharmacology and Cell Biophysics und Department of Internal Medicine, College of Medicine, University of Cincinnati, Cincinnati, Ohio; und andere; Veröffentlichung Circulation, Vol. 120, S1-S9, DOI 10.1161/CIRCULATIONAHA.108.843938; LINK: http://www.med.uc.edu/pharmacology/
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Teil 2
Auch im Herzmuskel werden zeitlebens neue Zellen gebildet, allerdings langsam. Entsprechende Resultate präsentieren schwedische Forscher im Magazin “Science”. Anhand der Spuren oberirdischer Kernwaffentests in der Mitte des letzten Jahrhunderts schätzen sie, dass jährlich bis zu 1 Prozent der alten Herzmuskelzellen durch neue ersetzt wird.
Aufgrund dieser geringen Rate werde im Laufe eines Lebens kaum die Hälfte der bei der Geburt vorhandenen Herzmuskelzellen ausgetauscht, schreiben die Forscher um Jonas Frisén vom Karolinska Institutet in Stockholm. Die Tatsache, dass überhaupt eine Regeneration stattfinde, eröffne allerdings die Möglichkeit, diesen Prozess medikamentös zu fördern und infarktgeschwächten Herzen so zu neuer Leistungsfähigkeit zu verhelfen.
Neben dem Gehirn galt das Herz lange Zeit als Organ, das über keinerlei Fähigkeiten zur Regeneration verfügt. Laborexperimente mit Mäusen und anderen Wirbeltieren hatten zwar Hinweise auf eine gewisse Selbstheilungskraft geliefert, entsprechende Versuche an Menschen waren jedoch nicht möglich. Frisén und Kollegen verfielen daher auf die Idee, eine Art globales Experiment zur Klärung der Frage zu nutzen: die bis ins Jahr 1963 durchgeführten, oberirdischen Kernwaffentests.
Bei diesen Versuchen waren große Mengen Kohlenstoff-14 produziert worden, die sich gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt hatten. Indem das Kohlenstoffisotop von Bio- und Geosphäre aufgenommen wird, sinkt sein Mengenanteil in der Umwelt seit 1963 wieder.
Die Forscher untersuchten Herzgewebe von Personen, die zwischen 1933 und 1987 geboren worden waren. Tatsächlich enthielt die DNA in den Herzmuskelzellen weniger Kohlenstoff-14, als es den Verhältnissen im Geburtsjahr entsprechen würde. Das galt zumindest für jene Personen, die nach dem “Bombenpuls” geboren worden waren. Bei den älteren Personen fand sich dagegen mehr Kohlenstoff-14 als anhand des Geburtsjahres zu erwarten. Die Schlussfolgerung ist in beiden Fällen die gleiche: ein Teil der DNA muss in späteren Lebensjahren gebildet worden sein. Anhand ihrer Resultate schätzen Frisén und Kollegen, dass bis zum 25. Lebensjahr jährlich 1 Prozent der Herzmuskelzellen ersetzt wird und dass die Umsatzrate bis zum 75. Lebensjahr auf 0,45 Prozent sinkt.
Quelle: Forschung- Olaf Bergmann, Ratan D. Bhardwaj und Jonas Frisén, Institutionen för cell- och molekulärbiologi, Karolinska Institutet, Stockholm http://www.cmb.ki.se/research/frisen/; und andere
Veröffentlichung Science, Vol. 324, 3. April 2009, pp 98-101, DOI 10.1126/science.1164680
Mittwoch, 2. März 2022
Die mystischen Kräfte der Shaolin Mönche
Kung Fu wurde vor mehr als 2000 Jahren im Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan gegründet. Es heißt, dass Bodhidharma (auch Da-Mo oder Tamo genannt) in das Kloster kam, um den Zen-Buddhismus zu lehren. Er entwickelte speziell für die Shaolin Mönche Atem- und Körperübungen, die die Meditation und vor allem auch die gezielte Visualisation fördern sollte.
dem Körper gedankliche Befehle zu erteilen.
Eines der Hauptprobleme um zu einer vollen Regeneration der Körperzellen (somit der Gesundheit) zu kommen ist der richtige Umgang mit der inneren Energie (Qi) und den 3 Qi-Zentren (Dantian oder Tan Tien).
Die Shaolin Mönche erklären aber, dass ein ständiges Übergewicht an Energie im Kopfbereich ein Qi- Ungleichgewicht im Körper entstehen lässt (untere Leere). Die Innere Energie soll immer wieder in das mittlere Energiezentrum (5-8 Zentimeter unter dem Nabel) zurückgeführt werden. Vor allem vor dem Einschlafen und nach Perioden hoher geistiger Anspannung. Das Gehirn soll zu Ruhe kommen und über das mittlere Energiezentrum soll der Körper, ja jede Zelle des Körpers, mit Energie versorgt und so regeneriert werden. Nur so kann sich Beruhigung und Regeneration einstellen.
Das "obere Fülle und untere Leere Syndrom" verstärkt, bzw. aktiviert das, was zur geistigen Unruhe, Kopfdruck, Schlaflosigkeit, Thinitus-Ton, Herzklopfen, Bluthochdruck, Übergewicht usw. führt. Das Auftreten von Ängsten und Depressionen können die Folge sein. Aber auch die geistige Fähigkeit bis hin zur Konzentration und zum Merkverhalten nehmen bei einem ständig vorherrschenden "obere Fülle und untere Leere Syndrom" zu. Das Gehirn und das Nervensystem können nicht mehr ausreichend zur Ruhe kommen, es bleibt ständig überaktiviert und erregt.
Das Bewahren der Vorstellungskraft im mittleren Energiezentrum (Dantian) bewirkt darüber hinaus, ein verbessertes Aufschließen und Verwerten von Nahrungsstoffen (beim Essen wird normalerweise bei gesunden Menschen reflexartig vermehrt minus Potential im Magen- Darmtrakt aufgebaut), durch eine energetische Stärkung von Milz, Magen und Darm. (Ein schlanker Körper ist das Ergebnis eines ruhigen Geistes und eines Ausgleichs der Inneren Energie).
Die zuvor beschriebenen Messungen basieren auf den Untersuchungen zur TV Sendung "help tv"
Barbara Stöckl präsentierte: Chinaboom in Österreich. Am 19. September 2001, ging es um 20.15 Uhr bis 22.00 Uhr in ORF 2 - live aus ORF-Landesstudio in Graz - unter anderem um das Thema: Chinaboom in Österreich: In "help tv" demonstrierten die Shaolin-Mönche die Kraft des Qi, der Lebensenergie. Außerdem der Fall eines 14-jährigen Mädchens, das durch chinesische Medizin aus dem Koma geholt wurde. Zu diesem Thema untersuchten die Mitarbeiter des International PcE Network (unter der Leitung von Gerhard und Markus Eggetsberger) mittels PcE-Trainer (Potentialfeedback) die Kräfte der Shaolin Mönche. Schon Tage zuvor wurden die Mönche für den österreichischen Rundfunk (ORF) im Wiener Sportzentrum in der Blattgasse bei ihren Übungen gemessen. G.H.Eggetsberger war live im Studio, wo eine Messung für die Zuschauer direkt durchgeführt wurde.
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Quelle: Veröffentlicht von Eggetsberger G.H. / Biofeedback,
(help TV gesendet am Mittwoch, dem 19. September 2001, 20.15 bis 22.00 Uhr in ORF 2)
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Absolut sehenswert: Shaolin Mönch balancieren auf zwei Fingern
VIDEOLINK: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-Bu3JDhXXa4